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رمضان مبارك كريم تقبل الله طاعاتكم وكل عام وأنتم بخير

RAMADAN KARIM

Tewfiq EL MALIKI

 


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camping 2011 pour musulmans

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was er für sie fürchtet.

 

Die Geburt unseres Herrn Jesus, des Messias صلى الله عليه وسلم

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukomme.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten ; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Grade unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

Oh du, der Imam der Frommen, oh Muhammad, dass Gott dich um Grade erhöhe, Oh du der Vater von Az-zahra’, oh Muhammad; oh du der Vater von al Qasim; oh du, die Freude meiner Augen und die Liebe meines Herzens, oh Muhammad.

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Gott gesandten Verkünder.

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen, denn Gott al ^Alijj al ^Adhim sagte in der Sure al Hajr, Vers 18, woraus wir verstehen: «Oh ihr die geglaubt habt, verrichtet eure Pflichten und hütet euch vor dem Verbotenen und auf dass jeder von euch darauf achte, was er für den Tag des Gerichts vorbereitet.»

Gott, der Erhabene, sagt in Seinem hervorragenden Buch in der Sure al Ma’idah, Vers 75 (woraus wir verstehen): «Der Messias ist nichts weiter als ein Gesandter, dem andere Gesandte vorausgegangen sind; seine Mutter hat sich der Wahrheit verschrieben (…).»

"ما الْمسِيح ابن مريم إِلاَّ رسولٌ قَد خلَت مِن قَبلِهِ الرسل وأمه صِديقَةٌ"

Es handelt sich hier um den Diener Gottes Jesus, Sohn von Maria, Tochter von ^Imran. Gott erschuf Jesus ohne Vater, ganz so wie Er Adam ohne Vater und Mutter erschuf.

Gott, der Erhabene, sagt in der Sure Al ‘Imran, Vers 59 was bedeutet: «Wahrlich, Jesus ist, vor Gott wie Adam, welchen Er aus Erde erschuf und ihm das Leben gab.»

"إِنَّ مثَلَ عِيسى عِند اللهِ كَمثَلِ ءادم خلَقَه مِن ترابٍ ثِم قَالَ له كُن فَيكون "

Die Mutter des Propheten Gottes, Jesus ist Maria, Tochter von ^Imran, die Heilige von tiefer Wahrheitsliebe, die Jungfrau, die Reine, welche in einem verdienstvollen Haus erzogen wurde, wo sie ein Leben in Reinheit und Frömmigkeit führte. Gott, tabaraka wa ta^ala, lobte sie im Qur’an mehrere Male. Gott, der Erhabene, sagte in Seinem Buch in der Sure At-tahrim, Vers 12 (woraus wir verstehen): «Maria, Tochter von ^Imran, die keusch war; Wir haben ihr die geehrte Seele einhauchen lassen; sie glaubte an ihren Herrn und sie gehörte zu den Demütigen.»

"ومريم ابنة عِمرانَ الَّتِي أحصنت فَرجها فَنفَخنا فِيهِ مِن روحِنا وصدقَت بِكَلِماتِ ربها وكَانت مِن الْقَانِتِين"

Es wurde unter anderem über den Beginn ihrer Schwangerschaft überbracht, dass sie eines Tages hinausging um etwas zu erledigen. Gott sandte ihr den Engel Gabriel in der Erscheinung eines jungen, schönen Mannes mit weissem Gesicht.

 

"قَالَت إِني أعو ذ بِالرحمن مِنك إِن كُنت تقِيا"

Sure Marijam, Vers 18 (woraus wir verstehen) : «Sie sagte  «Ich bitte Gott, den Barmherzigen, um Beistand gegen dich; du mögest gottesfürchtig sein»; das heisst, dass du Gott fürchtest und mir nichts Schlechtes antust.

 

"قَالَ إِنما أنا رسول ربكِ لأَهب لكِ غُلاما زكِيا "

Sure Marijam, Vers 19 (woraus wir verstehen) : «Er sagte «Ich bin der Gesandte deines Herrn, damit ich dir einen reinen Sohn beschere»; das heisst, dass er ihr ankündigte, dass Gott ihn zu ihr sandte damit er ihr (durch Gott) einen tugendhaften Sohn schenke, rein von Sünden.

"قَالَت أنى يكون لِي غُلام ولَم يمسسنِ بشر ولَم أك بغِيا"

Sure Marijam, Vers 20, woraus wir verstehen: «Sie sagte «Wie könnte ich einen Sohn bekommen, wo mich kein Mann berührt hat und ich nie unkeusch gewesen bin?», das heisst, dass Maria sagte, wie könnte sie schwanger sein, obwohl sie nie einen Ehemann hatte und sie nie unzüchtig gewesen ist?

 

"قَالَ كَذَلِكِ قَالَ ربكِ هو علَي هين ولِنجعلَه ءايةً لِلناسِ ورحمةً منا وكَانَ أمرا مقْضِيا"

Sure Marijam, Vers 21 (woraus wir verstehen): «Er sagte «So sagte es dein Herr: Das ist Mir ein Leichtes, Wir machen ihn zu einem Zeichen für die Menschen als eine Barmherzigkeit von Uns, es ist eine beschlossene Sache» das heisst, dass Gabriel Maria auf ihr Erstaunen hin antwortete, im dem er ihr sagte, dass es keine Schwierigkeit ist für Gott, den Erhabenen, einen Sohn ohne Vater zu erschaffen. Dies auf dass Jesus ein Zeichen für die Leute sei, ein Beweis für die vollkommene Allmacht Gottes, subhana wa ta^ala, um aus ihm eine Barmherzigkeit und Gnade zu machen für all jene die ihm folgen und an ihn glauben werden. Gott sagt im geehrten Qur’an :

 

"فَحملَته فَانتبذَت بِهِ مكَانا قَصِيا ، فَأجاءها الْمخاض إِلَى جِذْعِ النخلَةِ قَالَت يا ليتنِي مِت قَبلَ هذَا و كنت نسيا منسِيا ، فَناداها مِن تحتِها ألاَّ تحزنِي قَد جعلَ ربكِ تحتكِ سرِيا ، وهزي إِلَيكِ بِجِذْعِ النخلَةِ تساقِطْ علَيكِ رطَبا جنِيا ، فَكلِي و اشربِي وقَري عينا فَإِما تريِن مِن الْبشرِ أحدا فَقولِي إِني نذَرت لِلرحمنِ صوما فَلَن أكَلِّم الْيوم إِنسِيا"

 

Sure Marijam, Verse 22-26 (woraus wir verstehen) : «So empfing sie ihren Sohn und begab sich mit ihm in ihrem Leibe an einen fernen Ort  / Als die Wehen einsetzten, während sie an einem Palmstamm lehnte, sprach sie «Ich wünschte ich wäre tot und völlig vergessen » / Da rief Gabriel ihr zu «Sei nicht traurig ! Dein Herr hat dir unten einen kleinen Fluss bereitet / Biege den Stamm der Palme zu dir hin, so werden weiche Datteln auf dich fallen / Iss, trink und sei zufrieden! Wenn immer du einen Menschen siehst, deute ihm «Ich gelobte dem Barmherzigen mich des Sprechens zu enthalten, so werde ich heute mit keinem Menschen sprechen.»

Gabriel (^alajhi s-salam) blies in den Kragen ihres Kleides und so wurde sie schwanger. Als sich die Schwangerschaft dem Ende zuneigte, entfernte sie sich von den Leuten aus Angst, dass diese sie wegen ihrer Schwangerschaft ohne Ehemann demütigen würden. Die Geburtsschmerzen haben die Beste unter den Frauen (der Menschheit) an den Fuss einer trockenen Dattelpalme getrieben. Sie wünschte sich den Tod aus Furcht vor dem Schlechten der Leute. Gabriel rief sie an, um sie zu beruhigen. Er rief sie an, um ihr mitzuteilen, dass Gott ihr zu ihren Füssen einen kleinen Wasserlauf erschuf. Er trug ihr auf, den Palmstamm zu schütteln, damit die Datteln herunterfielen und sie sich so mit frischen Datteln sättigen könne. Er sagte ihr von dem zu essen und zu trinken was Gott ihr an Unterhalt gab, und sich zu freuen und jeder Person zu sagen, welche sie sehen und über ihren Sohn befragen würde, dass sie Gott versprochen habe, an diesem Tag, mit niemandem zu sprechen.

Unsere Dame Maria ging zu ihrem Volk in Betlehem zurück, ihren Sohn Jesus in den Armen tragend. Gott, der Erhabene, sagt :

 

"فأتت بهِ قومها تحمِله قالوا يا مريم لقد جئتِ شيئا فريا"

Sure Marijam, Vers 27 (woraus wir verstehen) : «Da begab sie sich mit ihm in ihren Armen zu ihrem Volke, welches ihr sagte «Oh Maria, du hast etwas Abscheuliches getan !» Das heisst, sie sagten ihr, dass sie etwas sehr Schlechtes getan hätte. «Dein Vater benahm sich nicht schlecht und deine Mutter war keine Unzüchtige.» Sie dachten schlecht von ihr. Sie machten ihr Vorwürfe, sie beschämten sie und sie schwieg und antwortete niemandem, weil sie vorgehend angekündigt hatte (durch ein Zeichen) dass sie Gott, dem Erhabenen, versprochen hatte, an diesem Tag mit niemandem zu sprechen. Als sie erschöpft war, zeigte sie mit dem Finger auf Jesus صلى الله عليه وسلم . Es war in diesem Moment, dass sie ihr sagten, was Gott, der Erhabene, uns im Qur’an zu wissen gibt :

 

"فأشارت إليهِ قالوا كيف نكلّم من كانَ في المهدِ صبيا "

Sure Marijam, Vers 29 (woraus wir verstehen) : «Sie deutete mit dem Finger auf ihn, sie sagten ihr, wie willst du, dass wir mit einem Kind im Wiegenalter sprechen. In diesem Moment, lies Gott, der Erhabene, durch seine Allmacht unseren Herrn Jesus, als Wiegenkind, sprechen».

"قال إني عبد اللهِ ءاتانيَ الكتب وجعلَني نبيا وجعلَني مباركًا أينما كنت وأوصاني بالصلاةِ والزكاةِ ما دمت حيا"

 

Sure Marijam, Verse 30 & 31, woraus wir verstehen : Er sagte «Ich bin der Diener Gottes; Er wird mir das Buch geben und aus mir einen Propheten machen / Er hat mich, wo immer ich bin, gesegnet und mir befohlen zu beten und die Zakat-Abgabe zu entrichten, solange ich lebe. »

Hier nun der Beweis, dass er der Diener Gottes, ^Azza wa jall, sei. Dies waren die ersten Worte, welche er als Wiegenkind sprach (qala inni ^abdullah), was bedeutet «Er sagte : «Ich bin der Diener Gottes ». Dies ist eine Bekenntnis, dass er der Diener Gottes und ein Geschöpf, des Herrn der Welten, ist. Sein Wort (wa ja^alani mubarakan ajnama kuntu ), bedeutet: «Er machte, dass ich wo immer ich auch sei, gesegnet bin», was heissen will, dass Gott machte, dass er nützlich sei und das Gute unterrichte, wo immer Jesus auch sei.

 

Meine Glaubensbüder

Jesus صلى الله عليه وسلم hat sein Volk zur Anbetung Gottes allein aufgerufen und Ihm niemand zuzugesellen. Aber die Leute seines Volkes haben ihn verneint und waren eifersüchtig auf ihn. Sie sagten, dass er ein Hexer sei. Nur wenige unter ihnen glaubten an ihn. Jesus صلى الله عليه وسلم  war ein Prophet-Verkünder. Er kam mit der Religion der Wahrheit und der guten Führung, der Religion des Islam’s. Dies ist die hervorragende Religion, mit welcher alle Propheten gesandt wurden, von Adam bis Muhammad (dass Gott sie ehre und um Grade erhöhe). Unser Herr Muhammadصلى الله عليه وسلم sagte :

"من شهد أن لا إله إلا الله وحده لا شريك له وأنّ محمدا عبده ورسوله وأنّ عيسى عبد الله ورسوله وكلمته ألقاها إلى مريم (أي بشارته) وروح منه (أي أنّ روح سيدنا عيسى بخلق الله تعالى وهي مشرفة عند الله) والجنة حق والنار حق أدخله الله الجنة على ما كان من العمل "

(Woraus wir verstehen) : «Derjenige, der bezeugt, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner, dass Muhammad Sein Diener und Sein Prophet-Verkünder ist, dass Jesus der Diener Gottes und Prophet-Verkünder ist, dass er die gute Nachricht ist, welche Maria angekündigt wurde, dass seine Seele bei Gott geehrt ist und dass das Paradies eine Wahrheit ist und dass die Hölle eine Wahrheit ist, Gott lässt ihn ins Paradies eintreten, auch wenn er grosse Sünden beging.»

 

Oh Gott, mach dass wir in der Religion des Islam’s standhaft bleiben. Mach, dass wir mit den Ersten ist Paradies eintreten werden, mit den Frommen, oh Herr der Welten.

 

Ich bitte Dich um Verzeihung für meine Sünden, sowie auch für eure. Amen.

 

 

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was er für sie fürchtet.

 

Der Winter, Garten des Gehorsams und Frühling des Gläubigen

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukomme.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten ; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Grade unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung ; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

Oh du, der Imam der Frommen, oh Muhammad, dass Gott dich um Grade erhöhe, Oh du der Vater von Az-zahra’, oh Muhammad; oh du der Vater von al Qasim ; oh du, die Freude meiner Augen und die Liebe meines Herzens, oh Muhammad.

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder.

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen, denn Gott al ^Alijj al ^Adhim sagte in der Sure al Hajr, Vers 18, woraus wir verstehen: «Oh ihr die geglaubt habt, verrichtet eure Pflichten und hütete euch vor dem Verbotenen und auf dass jeder von euch darauf achte, was er für den Tag des Gerichts vorbereitet.»

 

Gott, der Erhabene, sagt in Seinem hervorragenden Buch, Sure al Fussilat, Verse 30-32 (woraus wir verstehen): «Diejenigen, die sagen «Gott alleine ist unser Herr» und standhaft den geraden Weg gingen, zu denen steigen die Engel nieder und verkünden ihnen «Fürchtet euch nicht, seid nicht traurig und freut euch auf das euch verheissene Paradies! / Wir (die Engel) stehen euch im Diesseits und im

Jenseits bei, wo ihr alles haben werdet, was ihr begehrt und was ihr wünscht / eine Ehre, die euch der Allverzeihende, der Allbarmherzige erweist.»

Brüder im Islam, der Weise ist derjenige, welcher seinen Herrn, Gott, den Erhabenen, fürchtet, der Intelligente ist wer sich selbst in Frage stellt, sich korrigiert, der für’s Jenseits arbeitet, der Gott gehorcht vor den Menschen, in seinem Herzen und in der Einsamkeit; er vergisst nicht Gott zu loben, sich zu beeilen alleweil Gutes zu tun und seinem Nächsten unermüdlich zu helfen.

Diese Freitagsansprache handelt vom Gehorsam zu Gott während der Winterzeit. Es gibt Vieles zu sagen; denn der Muslim hat alles zu gewinnen, zu profitieren von dieser speziellen Jahreszeit, um sich ganz der Anbetung und dem Gehorsam zu Gott hinzugeben.

Der Traditionalist At-Tirmidhij hat in den Sunan des Propheten Muhammadصلى الله عليه وسلم überbracht, dass er sagte (sinngemäss): «Die beste Ernte, ohne grossen Kraftaufwand, ist, während des Winters zu fasten.»

Auch Abu Hurajrah hat davon zu seinen Begleitern gesprochen indem er sagte (woraus wir verstehen): «Wollt ihr, dass ich euch bekannt gebe, wie ihr, ohne grossen Kraftaufwand, die beste Ernte einholt: fastet während des Winters.»

 

Unser geliebter Prophet Muhammad صلى الله عليه وسلم und die grossen Gelehrten nach ihm, haben uns den gleichen Rat gegeben; denn sie wissen, dass es weniger ermüdend und leichter für den Muslim ist, in der Zeit des Winters, zu fasten da das Wetter angenehmer ist und die Tage kürzer sind.

Ibn Rajab al Hambali sagte (sinngemäss): «Das Wachen der (langen) Winternächte haben den Wert (an Belohnung) des Fasten der (langen) Sommertage.»

Der Prophet Muhammad صلى الله عليه وسلم sagte, woraus wir verstehen, dass der Winter der Frühling des Muslims ist. Al Bajhaqijj überbrachte, dass er صلى الله عليه وسلم hinzufügte (woraus wir verstehen) : «Die Tage sind kurz und er (der Muslim) fastet, die Nächte sind lang und er wacht (in der Anbetung zu Gott).»

Es ist auch der Frühling des Muslims, da er in den Gärten der Anbetung und auf den Feldern des Gehorsams zu Gott weidet. Er kann sich also all dem hingeben ohne unter der Hitze oder dem Durst der Sommertage zu leiden, welche viel Kraft verbrauchen, noch unter dem Hunger und der Müdigkeit, da sie sich nun nicht so stark bemerkbar machen.

Ibn Mas^ud sagte (sinngemäss): «Winter sei willkommen! Wir schwimmen in den Segen, denn die Nächte sind länger und dafür gemacht in Anbetungen zu wachen, und die Tage sind angenehm kurz um ohne Schwierigkeiten zu fasten.»

Ein Heiliger sagte: «Oh ihr Leute des Qur’an’s ! Eure Nächte sind kürzer für euer Lesen (des Qur’an’s), lest darin und eure Tag sind kürzer, so fastet !»

Wenn wir nicht so fasten wie der Prophet David صلى الله عليه وسلم (jeden zweiten Tag), fasten wir also die Montage und Donnerstage ! Und wenn wir diese Tage nicht fasten, lasst uns die «weissen Tage» fasten, welche der 13., 14. und 15. jeden Mondmonats sind.

Meine lieben Brüder im Islam, für diejenigen unter uns, die die Gunst Gottes suchen, sowie auch für diejenigen, die noch Tage nachzufasten haben oder eine Kaffarah

 

 

 

 

(Busse) zu erfüllen, haben hier nun die Gelegenheit um Belohnung zu ernten ohne grosse Mühe um unter den Erwählten zu sein (al Fa’izin).

Das lange Wachen während den Winternächten in Sunnah-Gebeten, ist nicht derart ermüdend, weil wir noch genügend Zeit haben zu schlafen um den letzten Teil der

Nacht zu wachen, denn, wie es Hassan al Basrij sagte (sinngemäss): «Welch Glück ist der Winter für den Muslim; seine langen Nächte erlauben ihm in der Anbetung Gottes zu wachen; der kurze Tag erlaubt ihm (auf der Suche nach der Gunst Gottes) zu fasten.

Diese Jahreszeit gibt ihr Gehemnis demjenigen preis, der vom Glück kostete lange Nächte in der Anbetung Gottes zu wachen, Welcher in der Sure Adh-dharijat, Vers 17 sagte (woraus wir verstehen) : «Sie schliefen nachts wenig (….). »

Es wurde überbracht, dass Mu^adh Ibn Jabal im Angesicht seines Todes anfing zu weinen. Man fragte ihn warum? Er antwortete: «Ich weine nicht aus Angst vor dem Tod, noch weil ich dieses Leben verlasse; aber ich weine weil ich die Winternächte nicht mehr wachen kann!»

Dies ist nicht fremd, denn er fand echte Freude in der Anbetung zu Gott und derjenige, der daran gehindert wird, fühlt seinen Mangel. ^Abdullah Ibnu Wahb hat dies in schöne Worte gefasst: «Derjenige, der verliebt ist in eine Sache hat eine Freude, aber derjenige, welcher die nächtlichen Anbetungen liebt, hat deren drei (3) : «sie zu erfüllen, daran zu denken und die Belohnungen, die er daraus zieht.»

Was Abu Hurajrah betrifft, so hat er seine Nächte in drei (3) geteilt : ein Drittel im Gebet, ein Drittel im Schlaf und ein Drittel im Rezitieren von Traditionen (Ahadith) des Propheten Muhammad صلى الله عليه وسلم.

 

Derjenige, der folgendes sagte, hat Gutes gesprochen:

Wenn du unter des Sommers Hitze leidest

unter der Trockenheit des Herbstes und des Winters Kälte

Wenn dich die Farben des Frühlings ablenken

Sag mir, wann hast du für die Wissenschaft Zeit?

 

Die Tage, die vergehen, sind Etappen, die ein Muslim durchlebt und der Weise ist wahrlich derjenige, der von jeder Etappe den Vorrat für das Ende seiner Reise mitnimmt, nämlich für das Jenseits.

 

Wir bitten Gott uns zu unterstützen Ihm zu gehorchen und aufrichtig zu sein. Dass Er unsere Anbetungen annehmen möge und uns das tun lässt, was Er annimmt, Er, der Hörende, dass Er unsere Bittgebete erhöre. Amen.

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was er für sie fürchtet.

 

Betreffend dem zehnten Tag des Muharram

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukomme.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten ; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitet, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Grad unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung ; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

Oh du, der Imam der Frommen, oh Muhammad, dass Gott dich um Grade erhöhe, Oh du der Vater von Az-zahra’, oh Muhammad; oh du der Vater von al Qasim; oh du, die Freude meiner Augen und die Liebe meines Herzens, oh Muhammad.

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder.

 

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen, denn Gott al ^Alijj al ^Adhim sagte Sure al Hajr, Vers 18, woraus wir verstehen: «Oh ihr die geglaubt habt, verrichtet eure Pflichten und hütet euch vor dem Verbotenen und auf dass jeder von euch darauf achte, was er für den Tag des Gerichts vorbereitet.»

Gott, der Erhabene, sagt in Seinem hervorragenden Buch Sure al Baqarah, Vers 37, (woraus wir verstehen): «Adam empfing von Gott Worte für die Bitte um Vergebung, woraufhin Er ihm vergab ; Gottes Vergebung und Barmherzigkeit ist gross.»

 

Meine lieben Brüder im Islam, unsere Predigt heute betrifft den zehnten (10.) Tag des Monats Muharram, seit Jahrhunderten gekannt und erwartet von unserer Gemeinschaft und welcher durch die Muslime «Tag von Aschura» genannt wird ; ein

Tag von Wohltaten, von Gebeten, von Geduld und Lektionen, die daraus gezogen werden können.

Es war an diesem Tag, an welchem Gott die Reue von Adam (Adam) akzeptierte, den Propheten Jonas (Junus) aus dem Bauch des Wals rettete und den Propheten Noah (Nuh) vor der Sintflut. Er rettete den Propheten Abraham (Ibrahim) vor dem tyrannischen König Nemrud. Ebenso liess Gott den Propheten Josef (Jussuf) zu seinem Vater Jakob (Jaqub) zurückkehren; Er errettete den Propheten Moses (Musa) vor Pharao, indem Er das Meer sich spalten liess. An diesem Tag heilte Gott den Propheten Ajjub und es war an diesem Tag, an welchem die Schlacht von Thati r-Riqaa statt fand.

Im Jahr 61 der Hijrah, an einem Freitag am Tag des Aschura verstarb der Neffe des Propheten al Hussain, Sohn von Fatimah, als Märtyrer im Alter von 56 Jahren. Der Prophet Muhammad صلى الله عليه وسلم sagte, woraus wir verstehen : «al Hassan und al Hussain sind die Meister der jungen Leute im Paradies.»

Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagte auch, dass sie all die Liebe für einander empfanden.

Wir werden näher auf eine sehr wichtigen Sache eingehen und zwar das Bereuen unseres Vaters Adam, um daraus zahlreiche Lehren zu ziehen. Adam war ungehorsam gegenüber Gott, in dem er von der Frucht des verbotenen Baumes ass, und dies geschah bevor er die Offenbarung erhielt und somit Prophet wurde; der erste Prophet der Menschheit. Er erhielt die Prophezeiung nach dem er das Paradies verlassen hatte.

 

Er hat sich zu Gott bereut, so wie es Gott, der Erhabene in der Sure Taha, Verse 121 & 122 sagte. Der Ungehorsam von Adam ist kein Missglauben noch zählt es zu den grossen Sünden, noch zu den kleinen, welche einen niederen und schlechten Charakter aufzeigen. Die Propheten sind durch Gott von all diesem geschützt.

Es wurde durch Mujahid, einem Schüler von Ibn ^Abbas, überbracht (sinngemäss): «Oh Gott, Du, Der keines Gleichen hat, Du, Der bar jeglicher Ähnlichkeit ist; ich war gegen mich selbst ungerecht in dem ich dir ungehorsam war, verzeihe meine Sünden; Du der Gütige. Es gibt keinen anderen Gott ausser Dir, sei gepriesen und gelobt. Oh Gott, ich war ungehorsam und ich habe mich bereut, verzeihe mir.»

Adam hat sich mit diesen Worten an Gott gerichtet, Welcher sie erhörte, das heisst, dass Er sie angenommen hatte und die aufrichtige Reue Seines Geschöpfes annahm.

Meine Brüder im Islam, wenn es dir geschieht eine Sünde zu begehen, so klein sie auch sein möge, beeile dich um Bereuung zu Gott, dem Gnädigen, mach es in dem du das Beispiel unseren Vaters Adam nimmst, in dem du über die Worte nachdenkst, welche er sagte jegliche andere Göttlichkeit, ausser Gott, verwerfend : «Es gibt keinen anderne Gott ausser Dir».

Er hat Gott von jeglicher Ähnlichkeit ausgenommen, dass Er an einem Ort sei oder einem Platz und von jeglicher Eigenschaft eines Geschöpfs, in dem er sagte: «Du der bar jeglicher Unvollkommenheit ist, sei gelobt.» Er lobte Gott für Seine Wohltaten die Er ihm zukommen liess und hat seine eigenen Fehler erkannt, in dem er sagte:

«Ich war mir gegenüber ungerecht» und er hat sich danach aufrichtig bereut in ganzer Demut.

Al Bajhaqijj hat bestätigt, was von ^Umar Ibnul-Chattab vom Propheten صلى الله عليه وسلم überbracht wurde: «Als Adam seine kleine Sünde machte, sagte er «Gott ich bitte Dich durch Deinen Propheten Muhammad mir zu verzeihen.» So dann hat Gott (Der in Seiner Ewigkeit wusste was Adam ihm antworten werde) ihn gefragt (was bedeutet) : «Wie kennst du Muhammad, obgleich Ich ihn noch nicht erschaffen habe ?» So antwortete Adam (was bedeutet): «Oh Gott, als Du mich mit Deiner Pefektion erschaffen und dem Engel befohlen hattest mir die von Dir geehrte Seele einzublasen, hob ich den Kopf und sah auf dem Rahmen des Throns geschrieben «Es gibt keinen anderen Gott ausser Allah und Muhammad ist sein Prophet-Verkünder.» Da hatte ich die Überzeugung, dass Du Deinen Namen nur mit dem Besten der Geschöpfe zusammenreihst.»

 

Wir müssen wissen, dass Adam einen sehr grossen Verdienst hat und dass wir ihm eine sehr grosse Wertschätzung als Vater der Menschheit entbieten müssen. Es ist also nicht erlaubt ihn zu beleidigen, ihn zu erniedrigen oder seine Rolle als Prophet zu verneinen; denn derjenige der dies tut tritt aus dem Islam aus und hat die grösste Sünde begangen. Dass Gott uns davor schütze. Amen.

Zu behaupten, dass der Prophet Adam kein Prophet-Verkünder gewesen sei, würde dazu führen zu behaupten, dass seine Kinder  zu seiner Zeit, wie wilde Tier lebten, ohne jegliche Gesetzgebung. Doch im Gegenteil, wie hätten diese Kinder ohne Regeln Gottes wissen können, dass es erlaubt war das die Schwester und der Bruder aus unterschiedlichen Schwangerschaften heiraten durften? War es zufällig, dass unsere Mutter Eva jedes Mal (bis auf das letzte Mal) Zwillinge hatte, einen Knaben und ein Mädchen? Nein, denn es diente dazu, dass sich ihre Nachkommen vermählen konnten, ein Mädchen mit einem Knaben von einer anderen Schwangerschaft, um so die Nachkommenschaft unseres Vaters Adam zu sichern. Damals schon war die Heirat zwischen Bruder und Schwester der gleichen Schwangerschaft verboten. Wie hätten sie also all dies wissen können, ohne genaue von Gott gegebenen und vom Propheten Adam offenbarten Gesetze? Und wie wäre er kein Prophet-Verkünder, da er die Offenbarung von Gott erhalten hatte?

Der Prophet Muhammad صلى الله عليه وسلم sagte : «Alle Propheten sind von grosser körperlicher Schönheit und haben eine wohlkligende Stimme und euer Prophet Muhammad hat das beste Gesicht und die schönste Stimme erhalten. »

 

Wir erinnern uns daran, meine lieben Brüder im Islam, dass der Gehorsam bedeutet an diesem Tag von Aschuraa’ zu fasten (Sunnah), ein Weg dem Vorbild des Propheten Muhammad’s zu folgen, welcher zu dieser Gelegenheit sagte : «Wenn ich noch lebe, werde ich den neunten (9.) Tag fasten (das heisst, zusätzlich zum zehnten (10.).»

Wir bitten Gott um die Gnade vom Segen der Propheten zu profitieren und uns unter dem Banner des Propheten Muhammad صلى الله عليه وسلم zu versammeln. Amen.

 

Ich bitte Gott mir sowie euch zu verzeihen. Amen.

 

 

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was er für sie fürchtet.

 

Gebt auf das Leben Acht

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukomme.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten ; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitet, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Grad unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung ; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

Oh du, der Imam der Frommen, oh Muhammad, dass Gott dich um Grade erhöhe, Oh du der Vater von Az-zahra’, oh Muhammad; oh du der Vater von al Qasim; oh du, die Freude meiner Augen und die Liebe meines Herzens, oh Muhammad.

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder.

 

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen, denn Gott al ^Alijj al ^Adhim sagte Sure al Hajr, Vers 18, woraus wir verstehen: «Oh ihr die geglaubt habt, verrichtet eure Pflichten und hütet euch vor dem Verbotenen und auf dass jeder von euch darauf achte, was er für den Tag des Gerichts vorbereitet.»

 

Gott, der Erhabene, sagt in Seinem hervorragenden Buch Sure al Baqarah, Vers 281 (woraus wir verstehen) : «Fürchtet den Tag, an dem ihr zu Gott zurückgebracht werdet und jeder seinen Taten entsprechend belohnt wird; und ihnen wird kein Unrecht zugefügt.»

 

 

 

 

Meine Brüder im Islam, das Glück des Muslims liegt auch in der Art wie er lebt, in dem er darauf achtet, dass sein ganzes Leben auf die Furcht in der Anbetung zu Gott ausgerichtet ist, sowie auch in der Beachtung der Vorschriften der Gesetzgebung des Islams und dies mit Aufrichtigkeit, ohne sich von den falschen Versprechen dieses Lebens beinflussen zu lassen und ohne sich von der Ernte des Jenseits abzuwenden. Dies ist der Weg, den die Heiligen und Weisen gehen, welche Gott in der Sure An-nur, Vers 37 erwähnte (woraus wir verstehen) : «Männer, die weder durch den Handel noch Geschäfte davon abgelenkt werden, Gottes zu gedenken, die Gebete zu verrichten, Zakat-Abgaben zu entrichten und den Tag zu fürchten, an dem die Herzen und die Blicke erzittern werden.»

 

Die Tatsache ist jene, dass diese grossen Männer sich um ihren Handel kümmerten, um ihre Familien und andere Beschäftigungen dieses Lebens. Doch hinderte dies alles sie nicht an ihrer konstanten Gottesfurcht und der Anbetung Gottes, auf der Suche nach Seiner Gunst.

 

An einem Tierkadaver vorbeikommend, sagte der Prophet Muhammad صلى الله عليه وسلم (sinngemäss) : «Bei Dem, Der meine Seele hält, dieses Leben hat weniger Wert für Gott als dieser Kadaver (für seine ehemaligen Besitzer) hat.»

Geschöpfe Gottes, die Texte aus dem Qur’an und aus den Ahadith sind die am glaubwürdigsten, die deutlichsten  und die klarsten betreffend des wirklichen Sinns unsere Existenz und dem Wert des Lebens. Sie beinhalten auch Ratschläge betreffend der Überprüfung der guten Taten und im Tun von Gutem um sich herum, betreffend der diktierten Regeln der Gesetze Gottes und der Ahadith des Propheten صلى الله عليه وسلم .

Unglücklicherweise beugen sich viele ihren Neigungen und lassen sich von ihrem Ego an der Nase herumführen, alles querbeet durchgehend, wie wenn es nur dieses irdische Leben geben würde. Sie vergessen, dass dies nur ein Durchgang und ein Brücke ist, die wir durch- und überqueren müssen und in dem wir das möglichste tun um so viel Belohnung wir nur möglich anzuhäufen, um so den Platz im Paradies zu verdienen. Denn von der Brücke zu fallen bedeutet, direkt in die Hölle zu fallen. Dass Gott uns davor schütze. Amen.

 

So wie es in der Sure al Hadid, Vers 20 steht (woraus wir verstehen):  «Ihr sollt wissen, dass das irdische Leben Spiel, Ablenkung, Prunk, Prahlerei und Vermehrung von Vermögen und Kindern ist. Sein Gleichnis ist das des Regens, der Pflanzen wachsen lässt, über die sich die Missgläubigen freuen, die du nach der Reife vergilbt siehst und die dann zu brüchigem Stroh werden ; im Jenseits gibt es schwere qualvolle Strafen, aber auch Vergebung und Wohlgefallen Gottes; das irdische Leben ist nichts als eine Nutzniessung durch die man sich betören lässt.»

 

Die qur’anischen Texte und die offenbarten Worte sind, meine Brüder im Islam, die klarsten, was dieses Leben betrifft. Sie geben uns die besten Ratschläge, damit wir uns durch all das was schillert, aber nur vergänglich und trügerisch ist, nicht veleiten lassen, was dazu führen würde sich vom rechten Weg abzuwenden, dem Weg, der

 

 

 

ins Paradies führt. Aber eben, viele lassen sich durch den Ruf dieses Lebens täuschen und entfernen sich von der Rechtleitung in dem sie unwiderruflich in die Gefahr rennen.

Unser Herr Muhammad صلى الله عليه وسلم sagte (sinngemäss) : «Zwei ausgehungerte Wölfe in einer Schafherde würden nicht so viel Schaden anrichten, wie die Verbundenheit eines Muslims mit diesem Leben und nicht mit seiner Religion.» Dass derjenige, der dem Dinar und dem Dirham mehr Gewichtigkeit schenkt, sich auf die Erniedrigung gefasst macht. Diejenigen die von diesem Leben nur den Reichtum, die Paläste und die Macht wollen, werden dazu getrieben alles zu unternehmen um das zu erreichen, auch wenn sie in die Sünden fallen und sogar in den Missglauben.

Unser geliebter Prophet Muhammad صلى الله عليه وسلم sagte (woraus wir verstehen) : «Dass der Körper, der mit dem Haram (Verbotenen) gross geworden ist, darauf wartet vom Feuer der Hölle aufgefressen zu werden.»

 

Die Verbundenheit zu diesem Leben lassen einige sogar das Jenseits und das Versprechen vergessen, das Gott den Frommen und denjenigen, die aufrichtig den Regeln des Islam folgen, bezüglich des Paradieses machte. Dies ist eine Geissel unserer Zeit, welche dazu führt, dass sich unsere Gesellschaft, unsere muslimische Gemeinschaft, in einem Zustand der Schwäche und der Selbstzerstörung befindet.

Gebt Acht, Geschöpfe Gottes, dass ihr euch nicht von der Anbetung eures Schöpfers entfernt, und nicht vergesst für das ewige Leben zu arbeiten und nicht für dieses vergängliche; denn Gott hat uns gewarnt und diejenigen blamiert, die vom richtigen Weg abkommen, jene welche sich durch den Lebenslauf ablenken lassen. Dies führt dazu, das ewige Leben zu vergessen, welches die einzige Wichtigkeit für jeden Muslim sein sollte und eines jeden verantwortlichen Menschen.

 

Fürchtet Gott, meine Glaubensbrüder, und lass euch nicht durch die Sirenen dieses Lebens täuschen.

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Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was der Prophet für sie fürchtet.

 

Die gesegnete Auswanderung, al Hijrah

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zuteil werde.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten;  ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم  Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder. Diener von Gott, ich lege euch, wie auch mir, nahe Gottesfurcht zu beweisen für Allah al ^Alij al ^Adhim.

 

Oh du, der Imam der Frommen, oh Muhammad, dass Gott dich um Grade erhöhe, Oh du der Vater von Az-Zahra’, oh Muhammad; oh du der Vater von al Qasim ; oh du, die Freude meiner Augen und die Liebe meines Herzens, oh Muhammad.

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Gott gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder.

 

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen, denn Gott al ^Alijj al ^Adhim sagte Sure al Hajr, Vers 18, woraus wir verstehen: «Oh ihr die geglaubt habt, verrichtet eure Pflichten und hütete euch vor dem Verbotenen und auf dass jeder von euch darauf achte, was er für den Tag des Gerichts vorbereitet».

Gott, der Erhabene, sagt in Seinem hervorragenden Buch Sure
At-tawbah, Vers 40, woraus wir verstehen: «Meine Brüder, die gesegnete Auswanderung war keine Flucht, sie darf weder als Mangel an Mut vor einer möglichen Konfrontation verstanden werden, noch als ein Aufgeben vor dem Rechtsanspruch oder vor der Denunzierung des Falschen. Sie war ganz und gar eine Auswanderung auf Gottes Befehl.» Dank der Auswanderung konnte der Prophet, der Führer, die Vorbereitung zu einer siegreichen Rückkehr nach Makkah vorbereiten.

 

Der Verkünder Gottes,  صلى الله عليه وسلم, ganz wie auch seine geehrten Gefährten, erfuhren tatsächlich Schaden in Makkah. So hat die Familie von Jasir, in der Suche nach der Gottes Gunst, viel erduldet. Der Verkünder Gottes ist nach Medina ausgewandert in dem er zur Anbetung Gottes aufrief. Er versteckte von seinem Aufruf nichts. Wenn die Leute sich zu verschiedenen Gelgenheiten versammelten, lie f er zwischen ihnen hindurch und sagte was bedeutet : «Sagt, es gibt keinen anderen Gott ausser GOTT, und ihr werdet gewinnen».

Der Prophet صلى الله عليه وسلم war angesichts des Schadens der Zugeseller von Makkah geduldig. Die Schwierigkeiten fielen auf die Schwächsten, welche gegeiselt, geschlagen, eingeschlossen, verbrannt und ermordet wurden.

Aber die Stärkung von Gott wurde ihnen zuteil. Er hat ihre Herzen gestärkt. Diese wurden stark wir Felsen, denen man nichts anhaben kann. Als ihre Herzschläge sich mit Gottesfurcht füllten, war es das Wispern ihrer frommen Gotteslobe, welche die Fundamente der Häuser und Dächer der Behausungen erschütterten. War es nicht Bilal al Habschijj der unermüdlich sagte «Ahadun Ahad, Ahadun Ahad» ?! Er hat nicht gewankt und blieb standhaft in seinem Glauben.

 

Achtet gut auf die Position des Führers Muhammad صلى الله عليه وسلم , als er seinen Onkel Abu Talib besuchen ging. Man fragte Letzteren : «Was will denn dein Neffe ? Wenn er die Macht will geben wir sie ihm, wir werden nichts mehr unternehmen ohne ihn vorher um Rat ersucht zu haben. Wenn er Geld will, werden will soviel Güter zusammentragen bis er der Reichste unter uns wird. Wenn er die Herrschaft will, werden wir ihn an die Spitze setzen». Der Prophet صلى الله عليه وسلم der die Prophezeiung erhielt, antwortete seinem Onkel woraus wir verstehen: «Wenn sie die Sonne in meine rechte Hand legen würden und den Mond in meine linke Hand, ich würde die Aufgabe nicht lasse bis Gott ihr den Sieg zuteil werden liesse oder ich sterbe ohne sie erfüllen zu können».

Kein einziger Prophet hat jemals den Ruf zur Anbetung Gottes gelassen. Kein einziger Prophet hat jemals die Da^wah gelassen, wie gross die Schwierigkeit der Prüfung auch war. Keiner der Propheten hat sich jemals wegen den schweren Prüfungen, welche sie ertragen mussten, von der Religion abgewandt.

 

Die Zugeseller waren sich einig den Verkünder Gottes صلى الله عليه وسلم zu ermorden. Sie hatten unter allen Stämmen je den stärksten Mann ausgesucht, um ihn mit dem fatalen Schlag (wie) eines einzigen Mannes zu töten, damit sein Blut auf allen Stämmen klebe. Aber Jibril kam um den Propheten über die Verschlagenheit der Zugeseller zu informieren. So befahl er dem Propheten die Nacht nicht dort zu verbringen, wo er dies gewöhlich tat.

 

Der Verkünder Gottes صلى الله عليه وسلم rief ^Alijj Ibnu Abi Talib (dass Gott ihn annehme) zu sich und trug ihm auf dort zu schlafen, wo er normalerweise nächtigte und sich mit einem Tuch zu bedecken, was ^Alijj tat. Danach ging der Prophet صلى الله عليه وسلم hinaus vor die Tür, wo ihn die Männer erwarteten. Er hatte eine Handvoll Erde, welche er auf die Köpfe der Männer streute währendessen er die Verse 1-9 der Sure Jasin las (woraus wir verstehen): «Jasin; beim Qur’an der Weisheit enthält; du bist einer der Gesandten; auf einem geraden Weg; es ist eine Offenbarung, die vom über alles Siegenden gesandt wird; damit du Leute warnst, deren Väter nicht gewarnt worden sind, so sind sie achtlos gegenüber Gottes Zeichen; Wir wussten, dass die Meisten unter ihnen den Glauben nicht annehmen werden, so werden sie nie glauben; wir haben ihnen wie Ketten bis hinauf zum Kinn um den Hals gelegt, welche die Arme an den Kopf fesseln, so dass sie ihn nicht bewegen können; und Wir haben ihnen eine Trennwand von vorne und eine von hinten errichtet, die ihnen die Sicht so verdeckt, dass sie nicht sehen können.»

Auf dem Weg widerfuhren dem Prophet, durch den Segen der Auswanderung, mehrere Wunder. Unter jene war dieses einer Frau, die noch vor dem Propheten Muhammad صلى الله عليه وسلم mit ihrem Sohn emigrierte. Ihr Sohn wurde auf dem Weg nach Madinah krank und verstarb. Die Furcht und die Trauer überkamen sie und sie sagte sodann: «Oh Herr, gewiss Du weisst, dass ich nur aus Suche nach deiner Gunst und aus Liebe zu Deinem Propheten emigrierte. Lass es nicht geschehen, dass die Feinde sich über das freuen, was mir wiederfahren ist.» In diesem Moment stand ihr Sohn wieder auf. Gott, der Erhabene, liess ihn auferstehen. Er lebte noch bis zum Chalifat unseres Herrn ^Umar (dass Gott ihn annehme). Der Prophet wurde auch durch eine andere Geschichte geehrt, von At-tufajl Sohn von ^Amr Ad-ducijj, welcher von einem seiner Freunde begleitet wurde. Der Letztere war so krank, dass er es nicht mehr ertragen konnte. Er nahm ein Eisen und schnitt sich die Schlagadern auf. Das Blut floss so stark, dass er an Blutverlust starb. Sein Gefährte sah ihn im Traum, er hatte seine Hände verbunden. Er fragte ihn «Warum hast du deine Hände verbunden? » Er antwortete: «Man sagte mir: Wir heilen nicht was du durch deine Hände zerstörst hast. Aber Gott hat dir auf Grund der Gnade der Auswanderung verziehen.» Als er zum Verkünder Gottes kam, erzählte er ihm was er gesehen hatte und was seinem Gefährten widerfahren war. Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagte dann: (woraus wir verstehen): «Oh Gott, auch für seine Hände, gib ihm Deine Verzeihung.»

 

Liebe Brüder, Gott, der Erhabenen, sagt im geehrten Qur’an, Sure At-tawbah, Vers 40 (woraus wir verstehen): «(...) Er sagte seinem Begleiter: Sei nicht traurig, gewiss, Gott gibt uns den Sieg (...). » Dieser Begleiter ist Abu Bakr As-sadiq (dass Gott ihn annehme). Dieser Vers bedeutet nicht, dass Gott dort mit ihnen in der Grotte war; denn in der Tat, in der arabischen Sprache kann der Ausdruck «ma^na» «mit uns» bedeuten, im wortwörtlich Sinn, aber er kann den Sinn geben «den Sieg und den Schutz geben». Also handelt es sich hier um eine Ma^ijjah des Sieges, mit anderen Worten «Gott, der Erhabene, ist Derjenige, Welcher uns den Sieg gibt und uns schützt.» Gott, der Erhabene, hat Seinen geliebten Muhammad durch eines der zerbrechlichsten Geschöpfe geschützt, einem Spinnennetz ! Er sandte auch eine Taube, welche am Eingang der Grotte Eier brütete, und Gott, der Erhabene, hat die Götzenanbeter geblendet, damit sie den Verkünder  صلى الله عليه وسلم nicht sehen konnten.

 

 

Während diese Zeit in Madinah, der Erleuchteten, sehnten und erwarteten die Gläubigen die Ankunft des Geliebten, des Auserwählten. Sie wechselten sich in Gruppen ab, am Eingang von Madinah wartend von welchem man von Makkah aus ankommt. Gewisse stiegen gar auf die Bäume, um in die Ferne zu sehen, darauf hoffend, ein Zeichen der Ankunft Muhammad’s der Verkünder Gottes zu sehen.

 

Eines Tages warteten die Leute mit Ungeduld und war schon gegen Mittag, die Temperatur war hoch und die Leute kamen nach und nach in Scharen, als ein Mann schrie «Hier kommt derjenige, auf den ihr wartet, oh ihr, Leute von Madinah !» In Scharen gingen sie dem Propheten entgegen um den Geliebten, den Auserwählten zu empfangen, voll Liebe und singend:

 

Tala^al badaru ^alajna min thanijjati-l-wada^

Der Vollmond ist endlich über uns aufgegangen

von den Wegen des Aufwiedersehens.

 

Oh Gott, lass zu uns diese glückliche Erinnerung kommen, hervorragend und gesegnet, in Frieden und Sicherheit ; ohr Herr der Welten.

 

Ich bitte Gott um Verzeihung für meine Sünden, sowie auch für eure. Amen.

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Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was der Prophet für sie fürchtet.

 

1. Die Aufrichtigkeit in der Liebe zu Gott

2. Ihr habt das Schlechte der Vorgänger vererbt bekommen

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zuteil werde.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten;  ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde (^alajhi s-salam), der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad (^alajhi s-salam) Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder. Diener von Gott, ich lege euch, wie auch mir, nahe Gottesfurcht zu beweisen für Allah al ^Alij al ^Adhim.

 

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen in dem wir als Beispiel den Propheten und die Heiligen nehmen und das, was sie uns, an Wissen, überbrachten. Folgt ihnen, in dem ihr ihren Erklärungen und Ratschlägen folgt. Glückseligkeit demjenigen, der sie als seine Weg leitenden Sterne nimmt.

 

Gott sagt im Qur’an Sure al Hujurat, Vers 10, woraus wir verstehen: «Die Gäubigen sind Brüder. Versöhnt eure Brüder miteinander und fürchtet Gott, auf dass Er euch Seine Barmherzigkeit zuteil werden lässt.

Brüder im Islam, eine der Wohltaten ist eine der besten Ernten in diesem Leben: Die Liebe für die Anderen, in aufrichtiger Weise, in der Hilfe zu Gott und in dem, was Er annimmt; Liebe, deren Ende ein Platz der Wahl ist, im Schatten des Trohnes am

 

 

 

Tage des Gerichts; ein Tag, an welchem es weder Berge noch Bäume noch Grotten gibt, wo sich der Gläubige vor der Hitze der Sonne verstecken könnte ; nichts, ausser seinen guten Taten.

Oh Gott, schütze uns vor dieser Hitze! Und mache, dass wir uns für Dich, in diesem irdischen Leben, lieben. Sich für Gott lieben ist auch sich in dem zu helfen, was Er annimmt und sich nicht in den Taten zu verraten und dem anderen die Sünde nicht schönzureden. Sich lieben ist, den anderen mit bestem Rat zur Seite zu stehen, für die Gunst Gottes; dem Einen wie dem Anderen das Gute zu wünschen und den Ungehorsam zu Gott zu verabscheuen. Der Muslim ist nur volllkommen wenn er seinen muslimischen Bruder aufrichtig liebt und ihm das Gute wünscht wie wenn er es für sich selbst wünschen würde. Hört gut zu, was von At-Tirmidhij von unserem geliebten Propheten Muhammad (^alajhi s-salam) überbracht wurde woraus wir verstehen: «Ihr habt von euren Vorfahren, welche daran litten, die Gefühle des Neides und der Rivalität vererbt bekommen, Sachen die der Grund dafür sein kann, dass der Glaube weggewischt wird. Und bei Dem, Welchem meine Seele gehört, ihr werdet das Paradiese nur verdienen, wenn ihr euch aufrichtig liebt und nur wenn ihr richtig glaubt und wenn ihr euch gegenseitig liebt; ich rate euch eine Sache an, dass wenn ihr sie macht, ihr euch unter euch liebt: Verbreitet den Salaam unter euch».

Und Gott, der Erhabene, sagte (sinngemäss): « … und der Eifersüchtige und der Neider». Das heisst, ich bitte Dich um Schutz, oh Gott, gegen alles Schlechte was aus Eifersucht und Neid, von denjenigen die mir Schlechtes wollen, kommen kann und die alles Gute, was mir, durch deinen Willen, widerfahren kann, verabscheuen.

Man sagt, dass die Eifersucht die erste Sünde sei, die im Paradies zum Ungehorsam zu Gott, verführte; denn Satan, neidisch auf unseren Vater Adam und seine Ehefrau Eva, hat sie dazu verführt gegenüber Gott ungerhorsam zu sein; dessen Folge war, dass sie das Paradies verlassen mussten.

Das gleiche, schlechte Gefühl war auch der Grund, dass die erste Sünde hier auf Erden geschah als Satan Kain (Qabil) dazu verführte seinen Bruder Abel (Habil) zu töten.

Der Prophet Muhammad (^alajhi s-salam) sagte, woraus wir verstehen: «Verabscheut euch nicht gegenseitig, noch beneidet euch, noch flieht vor einander; seid Geschöpfe Gottes, Brüder. Der Muslim soll seinen Bruder nicht meiden und mit ihm mehr als drei Tage verärgert bleiben und der Vorzüglichere ist derjenige, der den Salaam zuerst gibt».

 

Al Ahnaf Ibn Kajs sagte (sinngemäss): «Es gibt fünf Sachen, die, wie folgt, sind: keine Ruhe für den Eifersüchtigen, keine Ehre für den Lügner, niemals Treue von einem König, keine Selbstkontrolle von einem Geizer und keinen Erfolg für denjenigen, der weder Lebenskenntnis noch eine gute Erziehung hat».

 

Und nach Bischr Ibn al Harith vernimmt man (sinngemäss), dass man im Allgemeinen die Rivalität unter den Nächsten findet, die Eifersucht unter den Nachbarn und die Hilfe unter den Brüdern.

 

 

 

 

 

Gott, der Erhabene, sagt in einem Hadith Qudusi, woraus wir verstehen: «Ich nehme diejenigen an, die sich für Mich lieben; Ich nehme diejenigen an, die sich für Mich raten und Ich nehme diejenigen an, die sich für Mich beschenken».

 

Meine lieben Brüder im Islam, wir müssen die besten Gefühle und das noble Benehmen gegenüber einander haben, jeden Tag, mit unseren Nachbarn wie auch mit unseren Kollegen und den unseren Nächsten, wenn wir einen Platz im Paradies verdienen wollen.

Lieben wir uns aufrichtig für die Zustimmung Gott und raten wir uns gegenseitig; besuchen wir uns gegenseitig und vermeiden wir die Fehler und die Mäkel der Anderen auszuspionieren. Grosser Verdienst demjenigen, der sich damit beschäftigt, seine eigenen Fehler zu korrigieren und nicht die Fehler anderer aufzuzählen.

Verzeihen wir uns gegenseitig unsere Übertretungen und Kränkungen, geben wir etwas Gutes für etwas Schlechtes und ein grosses Gut für etwas Gutes.

 

Nach Anas hat ein Mann den Propheten berührt in dem er sagte (sinngemäss): «Oh Prophet Gottes, ich lieben jenen». Der Prophet (^alajhi s-salam) fragte ihn, ob er dies den Betroffenen habe wissen lassen. «Nein», antwortete der Mann. «Also, berichte es ihm!» Der Erste rannte sodann zum Zweiten und sagte ihm ausser Atem: «Ich liebe dich für Gott !» Dieser antwortet ihm also: «Dass Gott es annehme, dass du mich für Ihn liebst». Mit anderen Worten, mach, dass Er deine Sünden verzeihe.

Dass Gott machen möge, dass wir uns für Ihn lieben. Amen.

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was der Prophet für sie fürchtet.

 

Lass auf eine schlechte Tat eine gute folgen

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zuteil werde.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten;  ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder. Diener von Gott, ich lege euch, wie auch mir, nahe Gottesfurcht zu beweisen für Allah al ^Alij al ^Adhim.

 

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie wie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen.

Wisset, dass Gott, der Erhabene, in der Sure Hud, Verse 114 & 115, sagt:

"وأقِمِ الصلوة طَرَفَى النَّهارِ وَزُلَفًا من الليل إنَّ الحَسَنَتِ يذهبن السيئات ذلك ذكرى للذاكرين . واصبر فإنّ الله لايضيِّع أجر المحسنين"

(woraus wir verstehen): «Verrichte das Gebet an beiden Enden des Tages und zu Beginn der Nacht; die guten Taten heben die schlechten auf; das ist eine Ermahnung, die den Gläubigen nützt, sofern sie sich ermahnen lassen. Seid geduldig; Gott belohnt die Standhaften, die das Gute tun und lässt ihren Lohn nicht verlorengehen.»

Unser geliebter Prophte Muhammad صلى الله عليه وسلم sagte:

"اتق الله حيثما كنت، واتبع السيِّئة الحسنة تمحُها وخالق الناس بخلقٍ حسن"

(was bedeutet): «Gebe Beweis deiner Frömmigkeit zu Gott wo immer du auch sein magst und lass einer schlechten Tat eine gute folgen, sie wird jene auswischen. Zeige gegenüber den Leuten ein gutes Benehmen.» Überbracht durch At-Tirmithijj.

 

Oh Söhne Adams, dem was du konsumiertest, hast du ein Ende gesetzt.

Oh Söhne Adams, das was du trugest, hast du verbraucht.

Oh Söhne Adams, das was du getan hast wirst du wieder finden.

Oh Söhne Adams, du wirst Gott Rechnung ablegen.

 

Ohne jeglichen Zweifel, Söhne Adams, werdet ihr eure Lieben verlassen: Dies ist ein Versprechen, welches ohne jeglichen Zweifel umgesetzt wird. Oh Söhne Adams, das niedere Leben hier auf Erden beginnt mit einer Schwäche und einer Müdigkeit. Es ended mit dem Tod und dem Begräbnis. Darum fürchtet Gott in eurem Innersten und am hellichten Tag, denn Gott entgeht nichts. Das du Gottesfurcht beweist was deine Güter betrifft. Beweise Gottefurcht was deine Ehefrau, deine Kinder und deine Familie betrifft. Beweise Gottesfurcht wenn du in Gesellschaft bist und beweise Gottefurcht wenn du alleine bist.

 

Gott sagt in der Sure Al Mulk, Vers 12:

"إن الذين يخشون ربهم بالغيب لهم مغفرة وأجر كبير"

. Dieser Vers bezeichnet jene die Gott fürchten, auch wenn sie nicht von den Leuten gesehen werden und welche eine grosse Belohnung erhalten werden. Gott, der Erhabene, nimmt die diskreten Frommen an, welche ihre guten Taten verbergen, die guten, lobenswerten Taten, die sie nur auf der Suche nach der Gunst Gottes erfüllten.

 

In der Folge, Beweise Gottesfurcht, mein gläubiger Bruder, wo immer du auch sein magst! Lass einer schlechten Tat eine gute folgen, so wird jene ausgewischt werden. Somit gibt es unter den grossartigen Wohltaten Gottes die Tatsache, dass Gott, der Erhabene, die guten Taten der Gläubigen vervielfacht. Diese Belohnungen werden ihm für jede gute Tat aufgeschrieben, in welcher er niemanden Gott zugesellte, das heisst, durch welche der Gläubige weder Lob, noch Ansehen, noch die Aufmerksamkeit der Leute erhaschen will und dies in dem Masse, wie diese Tat dem entspricht, was der Verkünder Gottes überbrachte. Es kann auch sein, dass die Belohnung noch viel mehr vervielfacht wird.

 

Unter den grossen Verdiensten, die Gott, der Erhabene, den guten Taten gegeben hat, gibt es die Tatsache, dass eine gute Tat mehrere schlechte auswischen kann. Insbesondere gibt es gute Taten, die den Gläubigen um zehn (10) Grade erhöht und zugleich zehn (10) schlechte Taten auswischt. Gott, der Erhabene, sagt:

"إن الحسنات يذهبن السيئات"

(sinngemäss): «Gewiss, die guten Taten wischen die schlechten aus.»

Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagt:

"أيعجز أحدكم أن يكسب في اليوم ألف حسنة يسبح الله تعالى مائة تسبيحة فيكتب له بهن ألف حسنة ويمحى عنه بهن ألف خطيئة"

(woraus wir verstehen): «Ist einer unter euch fähig tausend (1000) Belohnungen am Tag zu gewinnen? Dass er «SubhanaLla hundert (100) Mal sage; dank diesen wird ihm tausend (1000) Belohnungen notiert und es werden ihm tausend (1000) schlechte Taten ausgewischt.»

 

Dies ist das Minimum, das er erhalten kann. Tatsächlich, kann eine gute Tat noch eine viel grössere Zahl an schlechten Taten auswischen. Ausserdem belohnt Gott, der Erhabene eine gute Tat wem Er will bis zu siebenhundert (700) Mal und Er fügt, noch eine Mehrzahl hinzu, wem Gott will. Es kann sein, dass dem Gläubigen eine gute Tat hundertausend (100'000) Mal vervielfacht wird, je nach vollbrachter Tat, der Stärke der Gewissheit und der Echtheit seiner Absicht. Aus diesem Grund hat der Verkünder Gottes صلى الله عليه وسلم gesagt:

"سبق درهم مائة ألف درهم"

(woraus wir verstehen): «Ein Dirham machte einen Gewinn von mehr als hunderttausend (100'000) Dirham.» Man fragte ihn:

"قيل كيف ذلك يارسول الله ؟"

Wie das, oh Verkünder Gottes? - Er antwortete:

"قال : رجل تصدق بمائة ألف من عرض ماله ورجل ليس له إلا درهمان تصدق بأحدهما"

«Wenn ein Mann hunderttausend (100'000) Dirham als Almosen gegeben hat, wogegen ein Anderer, welcher nur zwei (2) Dirham besitzt, einen von diesen beiden als Almosen gibt.»

Das Wort des Propheten صلى الله عليه وسلم bedeutet, dass die Geste des Mannes, welcher nur zwei (2) Dirham besass und von ihnen einen als Gnadengabe gegeben hatte um die Gunst Gottes zu erhalten, ist ein Beweis seiner Aufrichtigkeit in seiner Absicht und seiner Kraft von Gewissheit. Dank diesem, übersteigt die Belohnung dieses einen Dirhams die Belohnung der hunderttausend Dirham von jemand Reichem, für welchen die hunderttausend nur einen kleinen Teil seines immensen Reichtums darstellt. Derjenige, der den einen Dirham als Almosen gab, wurde durch seine Gewissheit überzeugt: Denn wenn er nicht diese starke Gewissheit gehabt hätte, hätte er nicht die Hälfte seines Geldes gegeben. Wenn er nicht diese starke Gewissheit in Gott, den Tag des Gerichts, in die versprochene Belohnung gehabt hätte, wenn er nicht ein Herz gehabt hätte, das zum Jenseits eilt, hätte er diese Geste nicht gemacht. Aus diesem Grund übersteigt dieser eine Dirham die hundertausend. Es kann sein, dass eine einzige gute Tat dem Ausführer tausend mal tausend gute Taten gutgeschrieben werden. All dies auf Grund der guten Tat der Person, der Stärke ihrer Gewissheit und der Echtheit ihrer Absicht.

 

Es wurde uns durch eine Kette von Überbringern sahih überliefert, dass derjenige, der

"أستغفر الله الذي لا إله إلا هو الحي القيوم وأتوب إليه"

«AstaghfiruLllaha-lladhi la ilaha illa huwal-Hajjal-Qajjum wa atubu ilajh» sagt, was bedeutet: «Ich bitte Gott um Verzeihung, ich bezeuge dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Al Hajj, Al Qajjum und ich bereue mich zu Ihm.» -

"يُغفر له وإن كان فرّ من الزحف"

(jughfaru lahu wa in kana farra mina-zzahf) was bedeutet: «Es wird ihm vergeben werden, auch wenn er von der Front desertierte.»

Von der Front desertieren ist eine grosse Sünde. Wenn diese Formulierung grosse Sünden auswischt, von jenen die Gott, der Erhabene, es so will, so hindert dieses Wort von Tasbih oder ein anderes Wort nicht daran, einige der grossen Sünden zu verzeihen.

 

Glückseligkeit demjenige, der im Islam standhaft ist, der macht, dass seine gute Absicht aufrichtig ist in der Suche nach der Gunst Gottes, des Erhabenen, und dessen Taten dem Gesetz Gottes entsprechen, welches Sein auserwählter Prophet صلى الله عليه وسلم überbrachte. Glückseligkeit demjenigen, welcher das erfüllte, was Gott als obligatorisch auferlegte und welcher sich davor bewahrte das zu tun, was Gott verbot. Gott, der Erhabene, ist Derjenige, Der am grosszügigsten ist unter denjenigen, die geben. Er wird die Frommen am Tage des Gerichts auf Kamelstuten versammeln, von denen man keines Gleichen gesehen hatte. Sie werden Sättel aus Gold tragen. Die Frommen werden weder von Furcht noch Schrecken befallen werden. Sie werden weder Hunger noch Durst spüren. Die Frommen werden nicht von Traurigkeit befallen werden. Sie werden ins Paradies eintreten und dort vorfinden, was Gott ihnen an Glückseligkeit vorgesehen hatte: Das was kein Engel je gekannt hatte und das, was kein Geschöpf Gottes je gesehen hatte.

 

Herr, auch wenn meine Sünden sehr zahlreich sind,

Ich wusste, dass Deine Verzeihung hervorragend ist.

Und wenn nur die Wohltäter von Dir Gnade erhoffen könnten,

bei wem könnten die Gross-Sündigen Schutz suchen?

Ich bitte Dich, Herr, in dem ich Dich anflehe,

Wenn nicht Du mein Anflehen erhörst, wer würde mir Gnade geben?

Ich habe kein anderes Mittel um Deine Gunst zu erhalten als meine Hoffnung,

Deine unendliche Verzeihung und die Tatsache, dass ich Muslim bin!

 

Oh Herr, gib uns Deine Verzeihung, oh Herr der Welten. Ich bitte Dich um Vergebung für meine Sünden. Amen.

 

 

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was der Prophet für sie fürchtet.

 

Grabbesuch und Suche nach dem Segen der Propheten

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zuteil werde.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten;  ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder. Diener von Gott, ich lege euch, wie auch mir, nahe Gottesfurcht zu beweisen für Allah al ^Alij al ^Adhim.

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Gott gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder.

 

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen.

Wisset, dass Gott, der Erhabene, in der Sure Al Ma'idah sagt, Vers 35 (woraus wir verstehen können): «Oh ihr Gläubigen, fürchtet Gott duch die Frömmigkeit, sucht nach dem Mittel, durch welches ihr Seine Zustimmung findet.»

 

Muslime, wisset, dass dieser Vers im Sinne von «nach dem suchen, was uns der Gunst Gottes näher bringt» ausgelegt wurde. In diesem Sinne ist das Gebet, das Fasten, die Zakat, die Wallfahrt, das gute Benehmen gegenüber den Eltern sowie auch das Praktizieren der Sunan; dies sind alles Mittel um sich der Zustimmung Gottes zu nähern.

 

Der Besuch der Gräber der Propheten und der Heiligen ist ebenfalls ein Mittel, welches einem der Zustimmung Gottes näher bringen kann, ob dieser Besuch zum Ziel hat nur den Salam zu überbringen, oder ob man durch den Besuch den Segen selbst sucht. Die Suche nach dem Segen bedeutet die Bitte des Segens der durch Gott gegeben wird. In der Tat, derjenige, der das Grab eines Heiligen besucht, mit der Absicht den Segen zu erhalten, oder anders formuliert, mit der Absicht dass Gott ihm den Segen gebe, den man durch diesen Besuch erlangen kann, so bring dieser Besuch einem der Zustimmung Gottes näher bringen und entfernt uns nicht von derselben. Derjenige, der behauptet das dies eine Irrung sei, ist selbst ein Irregeleiteter und er kann absolut keinen Beweis vorbringen, weder aus dem Hadith des Propheten صلى الله عليه وسلم noch aus dem Qur'an.

 

Ganz im Gegenteil, der Besuch der Gräber ist eine Sunnah, welche demjenigen eine Belohnung einbringt, der sie ausführt, gemäss dem Wort des Verkünder Gottes

"كنت نهيتكم عن زِيارةِ الُقبورِ فَزوروها"

(woraus wir verstehen): «Ich habe euch den Besuch der Gräber verboten, aber jetzt besucht sie.» Überbracht durch Muslim.

Und aus einer anderen Version

"فمن أراد أنْ يزور الُقبور فليزرها فإِنها تذَكِّرنا الآخِرةَ"

(was bedeutet): «Derjenige, der die Gräber besuchen will, dass er es tue; denn sie (die Gräber) erinnern uns an das Leben im Jenseits.»

 

Das Verbot des Grabbesuchs wurde aufgehoben:

 

In der Tat, der Prophet صلى الله عليه وسلم hatte durch die Offenbarung, den Begleitern den Besuch der Gräber verboten, auf Grund einer göttlichen Weisheit,. Später, erhielt er eine Offenbarung, welche dieses Verbot aufhob. Die Weisheit des Verbots des Grabbesuchs, am Anfang der Offenbarung, ist sehr wichtig. Sie bestand darin, die neukonvertierten Begleiter von den Praktiken der Nicht-Muslime zu entfernen, welche sich zu den Gräbern begaben um Zugesellung zu Gott auszuüben. Und des weiteren, bezeugten sie Hochmut bezüglich ihrer Vorfahren. Sie gingen zu den Gräbern ihrer Vorfahren und schlachteten dort Kamele. Danach stellten sie ihren Stolz zur Schau. Jeder sagte: «Ich, mein Vorfahr ist jener, der jenen und jenen Verdienst hatte.» So besuchten sie den Besuch nicht um eine Lektion aus dem Zustand jener zu ziehen welche die Gräber bewohnen oder um sich auf den Tag des Gerichts vorzubereiten. Sie glaubten, dass wenn der Mensch vestorben und zu Staub wurde, er nie wieder zurückkehren würde. Mit anderen Worten, sie glaubten nicht an die Auferstehung nach dem Tod.

 

Die Empfehlung für die Männer und die Frauen die Gräber zu besuchen:

 

Als sich der Islam unter den Leuten verbreitete, wurde die Erlaubnis des Grabbesuchs im Lauf einer Offenbarung gegeben, nach dem oben genannten Hadith: « .... », woraus wir verstehen: « Ich habe euch den Besuch der Gräber verboten, aber jetzt besucht sie. »

Hier gibt es eine Lektion zu ziehen für jene die Verstand haben. Der Grabbesuch ist angeraten für Mann und Frau. Unter den klaren Beweisen, dass der Grabbesuch auch für die Frauen angeraten ist, gibt es das, was von ^A'ischah überbracht wurde, als sie den Verkünder Gottes صلى الله عليه وسلم fragte, was man während des Grabbesuchs sagen solle. Er antwortete ihr sodann :

"السلام على أهلِ الديارِ مِن المؤمنين والمسلِمين ورحِم اللهُ اُلمستقْدمين مِنا والمستأْخِرين وإِنا إنْ شاءَ اللهُ بِكم للاحِقونَ"

(woraus wir verstehen können): «Dass der Friede mit euch sei, oh Gläubige und Muslime welche die Gräber bewohnen; und auf dass Gott seine Gnade denen unter uns geben möge, welche schon verstorben sind und jenen die ihnen noch folgen werden. Gewiss, wir werden euch folgen, durch den Willen Gottes.»

 

Wenn der Grabbesuch den Frauen nich erlaubt gewesen wäre, hätte der Prophet ihr gesagt: «Euch Frauen ist der Grabbesuch nicht erlaubt.» Aber ganz im Gegenteil, hat er صلى الله عليه وسلم sie gelehrt, was sich zu sagen gehört. Auf der anderen Seite, machen die Ahadith, welche sich auf den Grabbesuch beziehen, keine Angaben zum Ausschluss der Frau von diesen.

 

Das Errichten von Grabmälern:

 

Was das Errichten von Grabmälern aus Eitelkeit betrifft, ist dies verboten. Um so mehr, wenn es sich um einen öffentlichen Friedhof handelt Die Gelehrten haben das Errichten von Grabmälern in dem Falle erlaubt, in welchem es sicher ist, dass es keine Graböffnung geben wird, um eine andere Leiche ins selbe Grab zu legen, vor der vollständigen Verwesung des schon Bestatteten. In diesem Falle, wäre das Errichten eines Grabmals erlaubt. Wenn die Erde einer Privatperson gehört und diese das Errichten von Grabmälern erlaubt, ist es nicht verboten. Aber diese Tat bleibt trotzdem nicht empfohlen.

 

Der Beweis, dass der Besuch des Propheten صلى الله عليه وسلم um den Segen zu suchen und um den Tawassul durch ihn صلى الله عليه وسلم zu machen, erlaubt ist:

 

Der Sinn in der Suche nach dem Segen ist, wie vorgängig erklärt, unser Bestreben den Segen Gottes, durch den Besuch des Prophetengrabes صلى الله عليه وسلم oder demjenigen eines Heiligen, zu erlangen. Es ist gut daran zu erinnern, dass Gott die Propheten nach ihrem Tod wiederauferstehen lässt. Es ist also nicht erstaunlich, dass sie Kenntnis über die Gegenwart eines Besuchers haben und dass dieselben Bittgebete zu ihren Gunsten machen. In der Tat hat der Prophet صلى الله عليه وسلم gesagt:

"الأنبياءُ أحياءُ في قُبورِهِم يصلُّونَ"

(woraus wir verstehen): «Die Propheten sind lebendig in ihren Gräbern und beten» überbracht durch Al Bajhaqijj. Dies wurde auch durch das Wort, welches von ^Abdullah Ibn Mas^ud vom Propheten صلى الله عليه وسلم , überbracht wurde, bestätigt:

"حياتي خير لكم تحدِثونَ ويحدث لكم، ومماتي خير لكم فَإذا أنا مت عرِضت علي أعماُلكم فإن رأَيت

خيراً حمِدت اللهَ وإن رأيت غير ذَلك استغفَرت لكم"

(sinngemäss): «Mein Leben ist zum Guten für euch und mein Tod ist zum Guten für euch; denn eure Taten werden mir überbracht; wenn ich darin Gutes finde, werde ich Gott dafür danken und wenn ich Schlechtes darin finde, werde ich Gott für euch um Vergebung bitten.» Überbracht von Al Bazzar.

Der Beweis des erlaubten Charakters nach dem Tod des Verkünder Gottes صلى الله عليه وسلم den Segen durch ihn zu suchen:

 

Es wurde überbracht, dass es zur Zeit unseres Herrn ^Umar Ibnul-Chattab eine Dürre und Hungersnot gab. Einer der Begleiter des Propheten صلى الله عليه وسلم hat sich seinem Grab genähert und gesagt: «Oh Verkünder Gottes, erflehe den Regen für deine Gemeinschaft, denn sie geht zu Grunde.» Dieser Begleiter hatte in der Folge einen Traum, in welchem er den Propheten sah, welcher zu ihm sprach:

"أقْرِئ عمر السلام وأخبِره أنهم يسقَونَ"

überbracht durch Al Bajhaqijj (woraus wir verstehen): «Überbringe ^Umar den Salam und sag ihm, dass ihr Regen erhalten werdet.»

 

Dieser Mann hatte den Besuch nicht nur mit dem Ziel unternommen dem Verkünder Gottes den Salam zu überbringen, sondern auch mit dem Ziel, den Segen durch diesen Besuch zu erhalten. ^Umar hat diesen Begleiter weder blamiert, noch seinen Besuch als Zugesellung zu Gott eingestuft; und er hat ihm auch nicht gesagt: «Warum richtest du dich an das Grab des Propheten, obwohl er verstorben ist und zu nichts mehr  nutze ?»

 

Gewiss, die Propheten sind nach ihrem Tod weiterhin nutzbringend; wie zum Beispiel Moses عليه وسلم, welcher während der Auffahrt unseres Propheten sowohl in der Mosche Al Aqsa wie auch im sechsten (6.) Himmel mit dem Gesandten zusammentraf. Als der Prophet صلى الله عليه وسلم vom gesegneten Ort über dem siebten (7.) Himmel zurückkam, begegnete er Moses erneut im sechsten (6.) Himmel. Moses fragte ihn: «Wieviele Gebete wurden für deine Gemeinschaft vorgeschrieben?» Unser Herr Muhammad صلى الله عليه وسلم antwortete ihm: «Fünfzig (50) wurden vorgeschrieben.» Moses riet ihm, zum gesegneten Ort zurückzukehren um eine Verminderung der grossen Anzahl der Gebete zu erbitten. Der Prophet صلى الله عليه وسلم ging darauf zum gesegneten Ort zurück, um diese Verminderung zu erbitten, und er erhielt einen Erlass von fünf (5) Gebeten. Berim Herabsteigen fand er Moses صلى الله عليه وسلم, welcher ihn fragte was er erhalten hätte, und der Prophet صلى الله عليه وسلم antwortete ihm, dass er einen Erlass von fünf (5) Gebeten erhalten habe. So sagte ihm Moses erneut er solle zurückkehren und nochmals um eine Verminderung der Anzahl Gebete zu bitten; und so machte der Prophet Muhammad صلى الله عليه وسلم diesen Weg neun (9) Mal. Jedes Mal erhielt er einen Erlass von fünf (5) Gebeten bis die Anzahl der Gebete, für seine Gemeinschaft, auf fünf (5) festgelegt war, welche auf den Tag und die Nacht verteilt sind. Es ist also klar, dass unser Herr Moses, welcher schon zahlreiche Jahre vor unserem Herrn Muhammad صلى الله عليه وسلم verstorben war, für die Gläubigen immer noch nutzbringend ist.

 

Muslime! Seid auf der Hut vor Jenen, die behaupten, dass die Propheten nach ihrem Tod keinen Nutzen mehr darstellen. Denn die Gelehrten sind sich einig zu sagen, dass, durch den Willen Gottes, die Propheten immer noch nutzbringend sind.

 

Wisset, dass ihr Segen ein viel besseres Heilmittel ist als die pflanzlichen und tierischen Medikamente. Und wenn ihr die Gelegenheit habt einen Friedhof zu besuchen, so wisset, dass Ibnu ^Abbas vom Propheten صلى الله عليه وسلم überbrachte, welcher nahe beim Friedhof von Madinah vorbeiging. Er wandte sein Gesicht in Richtung der Bewohner der Grabstätten und richtete sich mit dieser Fürbitte an sie:

"السلام عليكم يا أهلَ الُقبورِ يغفر اللهُ لنا ولَكم،أنتم سلَفنا ونحن بِالأَثَر رواه الترمذي"

(woraus wir verstehen): «Dass der Friede auf euch sei, Bewohner der Gräber! Dass Gott uns Seine Verzeihung geben möge, sowie auch euch. Ihr seid unsere Vorgänger und wir sind eure Nachfolger.» Überbracht durch At-Tirmidhijj.

 

Oh Gott, wir bitten Dich um Verschonung vor der Bestrafung im Grab, vor der Prüfung des Lebens und des Todes, sowie auch vor der Prüfung des falschen Messias.

 

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad noch mehr ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was der Prophet für sie befürchtet.

 

Chutbat ^Id Al-AD-Ha 2010

 

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott, Der alle Dinge erschaffen hat. Lob zu Gott, Der bar jeglicher Unvollkommenheit ist.

Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist; dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen Verkünder Gottes.

Oh Herr! Ehre und erhöhe den Grad unseres Propheten Muhammad sowie auch seiner Familie und seiner Gefährten.

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen. Durch Gottesfurcht erreicht man die Rechtschaffenheit und zeigt die Aufrichtigkeit der Taten; so verändern sich unsere Gefühle zum Besseren und so werden unsere Anbetungen angenommen. Mit Gottesfurcht können wir den Sieg am Tage des Gerichts erreichen. Gott sagt

"وَلَقَدْ وَصَّيْنَا ٱلَّذِينَ أُوتُواْ ٱلْكِتَـٰبَ مِن قَبْلِكُمْ وَإِيَّـٰكُمْ أَنِ ٱتَّقُواْ ٱللَّهَ"

(was bedeutet): « ..... und WIR haben die Vorahnen von euch, unter den Leuten des Buches, sowie auch euch empfohlen, Gott zu fürchten....»

 

Diener Gottes! Lobt Gott und dankt Ihm dass Er euch diesen glorreichen Tag und diese gute Zeit zuteil werden lässt. Wisset, dass dieser Tag gesegnet ist und viele Verdienste bei Gott, unserem Herrn, hat. Er hat ihn den «grossen Tag der Pilgerfahrt» genannt. Er hat für die Muslime (Pilger und Daheimgebliebene) daraus einen Tag des Festes gemacht. Wenn die Pilger nach ^Arafat die Nacht in Mina verbrachten, und die darauffolgende in Muzdalifah, schlachten die Muslime ihre Opfer in der Suche nach der Gunst Gottes und folgend der Sunnah unserer gliebten Propheten Ibrahim (Abraham) und Muhammad, dass Gott sie noch mehr ehre und preise.

 

Unser Schöpfer hat unserem geliebten Propheten Ibrahim befohlen seinen Sohne Isma^il (Ismael) zu opfern und Abraham war seinem Schöpfer gehorsam. Aber Gott, der Allerbarmer, gab ihm anstelle seines Sohnes einen Schafsbock zum Opfern. Und so hat der Propheten Abraham dieses getan und es wurde von unserem Propheten Muhammad صلى الله عليه وسلم weitergeführt und er empfahl uns diese. In zwei Hadith (Hadithajn) wurde uns überbracht, dass er eigenhändig zwei Schafsböcke mit riesigen Hörnern schlachtete und dabei den Namen Gottes erwähnte «Allahu akbar» sagend.

 

Liebe Muslime, unter den empfohlenen Ritualen ist die Opfergabe die Verdienstreichste. Dies wurde in folgendem Hadith überbracht (woraus wir verstehen): «Am Tag der Opfergaben gibt es keine andere Tat die mehr Verdienst hätte als die Tat zu opfern.»

Am Tag des Gerichts kommen die Opfertiere mit ihren Hörnern, ihren Hufen, ihrer Wolle und dem vergossenen Blut, noch bevor es die Erde berührt hat und dem grossen Verdients», überbracht von At-Tirmidhijj, Ibnu Majah und von Anderen.

Vom Hadith von Zajd Ibnu Arqam kann man verstehen, dass die Begleiter des Propheten sagten «Prophet Gottes! Was bedeuten diese Opfergaben?» Er antwortete ihnen: «Dies ist die Sunnah eures Vaters Ibrahim Sie fragten dann: «Was bekommt man als Verdienst für sie?» Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagte: «Jedes Haar ist ein Verdienst.» Sie sagten daraufhin: «Und die Wolle?» Er sagte: «In jedem Haar gibt es einen Verdienst.» Überbracht durch Ahmad und Ibnu Majah.

 

Allahu akbar

Allahu akbar

la ilaha illa Llah

Wa llahu akbar

Wa li llahi-l-hamd

 

Meine Brüder und Schwestern! Unser Zusammenkommen hier an diesem gesegneten Tag ist der Beweis unserer Islamischen Einigkeit. Der Erhalt dieser Einigkeit ist eine Gewähr zum Wohlstand und Erfolg in der Stärkung unserer Reihen um die Religion zu verkünden. Gott sagt in Seinem gesegneten Buch

"وَإِنَّ هَـٰذِهِ أُمَّتُكُمْ أُمَّةً وٰحِدَةً وَأَنَاْ رَبُّكُمْ فَٱتَّقُونِ"

was bedeutet: «Gewiss, diese Gemeinschaft ist eine einzige Gemeinschaft und Ich bin euer Herr, fürchtet Mich (...).»

Der Prophet صلى الله عليه وسلم hat seine ganze Kraft darin gesetzt diese Realität zu bestätigen, in dem er bei jeder Gelegenheit den Verdienst der Einigkeit unserer Gemeinschaft in Erinnerung rief.

So lasst uns von der Gelegenheit dieses Festtages profitieren. Bucharijj und Muslim haben von Abu Bakr überbracht, dass der Prophet Gottes صلى الله عليه وسلم die Chutbah am Tage des Opfers gab und sagte

"فَإِنَّ دِمَاءكُمْ وَأَمْوَالَكُمْ وَأَعْرَاضَكُمْ، حَرَامٌ عَلَيْكُمْ، كَحُرْمَةِ يَوْمِكُمْ هَذَا، فِي بَلَدِكُمْ هَذَا، فِي شَهْرِكُمْ هَذَا، وَسَتَلْقَوْنَ رَبَّكُمْ فَيَسْأَلُكُمْ عَنْ أَعْمَالِكُمْ، فَلاَ تَرْجِعُنَّ بَعْدِي كُفَّارًا  يَضْرِبُ بَعْضُكُمْ رِقَابَ بَعْضٍ، أَلاَ لِيُبَلِّغِ الشَّاهِدُ الْغَائِبَ، فَلَعَلَّ بَعْضَ مَنْ يَبْلُغُهُ يَكُونُ أَوْعَىَ لَهُ مِنْ بَعْضِ مَنْ سَمِعَهُ"

(woraus wir verstehen) dass er in dieser Chutbah die Leute aufforderte vereint zu sein, um die solide Einigkeit dieser Gemeinschaft zu erhalten, welche auf starken Grundlagen, wie dem gesegneten Buch und der Sunnah, ruht.

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

la ilaha illa Llah

Allahu akbar

Allahu akbar

Wa li llahi-l-hamd

 

Lob zu Gott, Der uns diesen gesegneten Morgen gab; dass Gott unseren Propheten noch mehr ehre und um Grade erheben möge, sowie auch seine Familie und seine Begleiter.

Meine Geschwister im Glauben! Fürchtet Gott und handelt in der Erinnerung dieser angeratenen Taten des Propheten Muhammad um die Gunst Gottes zu erhalten, damit wir uns am Tage des Gerichts unter den Siegern befinden. Profitiert sodann von der Gelegenheit um Anbetungen zu vollbringen.

Der Tag des Opferfestes ist eine sehr gute Gelegenheit die Blutsbande zu erhalten und die Armen zu trösten, sowie auch die Waisen, die Witwen und die Notleidenden.

 

Dass Gott den Grad unseres Propheten erhöhen möge und ich bitte Gott mir und euch, unsere Sünden zu vergeben. Amen.

 

Am Dienstag, 16. November 2010 ist der Tag des Opferlamm-Festes ^Id al Ad-ha.

Der Islamische Rat der Schweiz möchte euch informieren, dass am Sonntag, 07. November 2010 der 1. Tag des Monats Dhul-Hijja war und somit der 10. Dhul-Hijja 1431 dieses Jahr auf den 16. November 2010 fällt. Der Islamische Rat der Schweiz entbietet den Muslimen auf der ganzen Welt gesegnete Festgrüsse zu diesem freudigen Anlass.

 

Die Vorzüge der Pilgerfahrt und ^Umrah

Allâh sagt im edlen Qur’ân in Sûrah Al-Hadjdj, Âyât 27-29:

﴿وأذِّن في الناسِ بالحجِّ يأتوكَ رجالاً وعلى كلِّ ضامرٍ يأتينَ من كلِّ فجٍّ عميقٍ لِيَشْهَدُوا مَنَافِعَ لهم ويَذْكُرُوا اسمَ اللهِ في أيامٍ معلوماتٍ على ما رَزَقَهُم من بَهِيمةِ الأنعامِ فكُلُوا منها وأطعِموا البائسَ الفَقِيرَ ثمَّ لْيقضُوا تَفَثَهُمْ وَلْيُوفُوا نُذُورَهُم وَلْيَطَّوَّفُوا بِالْبَيْتِ الْعَتِيق﴾.

In dieser Âyah wird berichtet, dass Gott seinem Propheten Ibrâhîm befahl, die Menschen zur Pilgerfahrt aufzurufen und offenbarte ihm, dass die Menschen zu Fuß und reitend zur Ka^bah pilgern werden. Brüder im Islam, erst kürzlich verabschiedeten wir uns vom gesegneten Monat Ramadân, dem Monat des Guten und des Segens und schon begann eine weitere edle und großartige Pflicht, welche die Pilgerfahrt ist, durch mit der ein weites Tor der Reue geöffnet wird. Erneut bekommen viele Muslime Sehnsucht, die Pflichtpilgerfahrt durchzuführen und sie begeben sich aus den verschiedensten Erdteilen über Luft, Wasser und zu Lande zu den heiligen Stätten, der Hidjâz-Region. So begegnen sie sich dort am Ort der Offenbarung und umkreisen die geehrte Ka^bah, während sie Tahlîl (Lâ ´Ilâha ´Illa l-Lâh) und Takbîr (Allâhu ´Akbar) aussprechen. Sie alle haben eine gemeinsame Hoffnung, welche ist, dass ihnen die Liebe Gottes zuteil wird.

 

 

Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was er für sie fürchtet.

 

 

Das gute Benehmen

 

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukomme.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten;  ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder. Diener von Gott, ich lege euch, wie auch mir, nahe Gottesfurcht zu beweisen für Allah al ^Alij al ^Adhim.

 

Wisset, dass Gott, der Erhabene, sagt

"قل هل يستوي الذين يعلمون والذين لا يعلمون"

(woraus wir verstehen): «Sag: Sind diejenigen die wissen und diejenigen die nicht wissen gleich?»

Die Heiligen, die Leute der Wahrheit, der Treue und der Reinheit. Jene die Gott – den Erhabenen – kennen, die tatkräftigen Gelehrten – welche Gott fürchten – welche Beweis von Frömmigkeit erbringen, welche sich niederwerfen und sich verbeugen, welche sich durch das gute Benehmen verschönern, welche herbeieilen um im Guten zu werken; all diese haben sich durch ihren guten Charakter verschönert um Gutes hervorzubringen. Und nun wir, ob wir Individuen oder Familien sind, ob wir Direktoren oder Untergebene sind, wie gehört es sich doch, dass wir uns auch durch das gute Benehmen verschönern und  eilen um im Guten tätig zu sein.

 

Es wurde uns im Hadith des Propheten صلى الله عليه وسلم überbracht, dass er seinem Begleiter Abu Dharr mit diesen ehrenhaften Ratschlägen geantwortet hat: «Dass Gott denjenigen um Grade erhebe, der sich an diese Ratschläge hält und mit ihnen im Guten arbeitet. In der Tat, Ibnu Hibban hat in seinem Sahih, nach Abu Dharr überbracht, dass dieser gesagt habe (sinngemäss): «Mein Geliebter hat mir gutes Benehmen angeraten. Er hat mir geraten denjenigen zu betrachten, der weniger besitzt als ich und nicht denjenigen, der mehr hat als ich. Er hat mir angeraten die Armen zu lieben, mich ihnen zu nähern und dass ich die Wahrheit sprechen soll, auch wenn sie bitter ist. Er hat mir angeraten die Blutsbande mit den nahen Verwandten aufrecht zu erhalten, auch wenn diese auf Distanz gegangen sind. Er hat mir angeraten, oft «La hawla wa la quwwata illa biLla zu sagen.»

 

Das gute Benehmen und im Guten zu handeln, zeichnet das Benehmen des Propheten

صلى الله عليه وسلم aus. ^A' ischah (dass Gott sie annehme) sagte in der Beschreibung des Propheten صلى الله عليه وسلم : «Er ist nicht vulgär; er ist nicht anstössig; er gehört nicht zu denen, welche die Stimme im Markt erheben und er ist nicht von jenen, die eine schlechte Tat mit einer schlechten Tat vergleichen, sondern er vergibt.»

Unter den den Charakteren des geehrten arabischen Propheten صلى الله عليه وسلم, gibt es das, was er صلى الله عليه وسلم uns gesagt hat, um uns zu erziehen und zu lernen

"من كظم غيظا وهو يستطيع أن ينّفذه دعاه الله يوم القيامة على رؤوس الخلائق حتى يخيره في الحور ما شاء"

(woraus wir verstehen): «Derjenige, der seinen Zorn erstickt, obwohl er fähig gewesen wäre ihn entweichen zu lassen, Gott – der Erhabene – lässt ihm am Tag des Gerichts  zwischen den Frauen des Paradieses wählen».

 

Meine Brüder! Dies sind die guten Eigenschaften des Propheten صلى الله عليه وسلم und seine Ratschläge. Der Prophet صلى الله عليه وسلم, derjenige der ein schönes Gesicht und ein gutes Benehmen hatte, gab uns den Ratschlag Gutes zu tun und ein edles Benehmen zu zeigen. Welches ist also das gute Benehmen, mit welchem wir uns verschönern; wir, die Individuen und Familien, die Gelehrten, die Gouverneure und die Untertanen, Lehrer und Schüler? Was hat ^AbduLlah Ibnu Mubarak in der Beschreibung des guten Benehmen's gesagt? Er sagte: «Dies ist ein lächelndes Gesicht zu haben, Gutes zu tun und niemandem zu schaden». Die Lektionen über Moral in der Religion sind zahlreich, aber was man in Betracht ziehen soll, ist für sich die Lehre daraus zu ziehen und sich zu ermahnen; und all das was wir erwähnt haben ist wenig, so wenig wie das Wasser, das an einem Faden hängen bleibt, wenn du ihn aus dem Wasser ziehst. Die Lektionen der Moral im geehrten Qur'an und dem prophetischen, geehrten Hadith, die Bemerkungen der geehrten Begleiter und jene, derer die ihnen auf korrekte Weise folgten, sind um so mehr Ermahnungen und Zeichen von gelobten Lektionen der Moral. Warum also all diese Streitereien, warum die Trennungen, warum seinen eigenen Eltern verletzen, warum ist die Ehefrau mit ihrem Ehemann nicht zufrieden und umgekehrt, warum sind so viele ungerecht mit sich selbst, obwohl die Lektionen der Moral so zahlreich sind, die Ermahnungen manigfaltig, die Ajat des Qur'an's in Bezug auf dieses Thema klar und die sicheren Ahadith deutlich und bestätig? Das, was wir als Lehre daraus ziehen sollen ist, sich dem Erlernten entsprechend zu verhalten. Dass, was du als Lehre daraus ziehen sollst ist, dass du das, was du während der Lektionen der Religionswissenschaft hörst, auch auf dich selbst beziehst, dies gilt auch bezüglich den Regeln des Benehmens, nach dem Islamischen Gesetz.

 

Ja, der Prophet صلى الله عليه وسلم hat Abu Dharr geraten, denjenigen zu betrachten, der in dieser Welt weniger hat als er selbst, um so seinem Herrn für all die Wohltaten zu danken. Dies damit er all die Wohltaten, die Gott ihm gegeben hat, nicht zu verneinen oder zu verkleinern sucht. Darum sollst du in Sachen dieser niederen Welt betrachte jenen beachten, der weniger Geld hat als du, und der keine Kinder hat, und derjenige, der mehr Prüfungen hat als du, und derjenige, dessen Krankheit schlimmer ist als deine, und dich selbst einschätzend und dir selbst sagend: «Al hamdu liLlahi ^ala kulli ha.  «In jedem Fall ist das Lob für Gott».

 

Und er sagte: «Und dass ich nicht jenen betrachte, welcher mehr hat als ich». In der Tat, Jener der den betrachtet den Gott mit Gütern in Fülle überhäufte, und er selbst hat kein Geld, keine Kinder und keine gute Gesundheit, so gibt es gewiss Viele, die im Verbotenen arbeiten um mehr Güter zu besitzen, um ihre Bankkonten zu füllen; und so klopfen sie an die Tür des Verbotenen und begnügen sich nicht mit dem Erlaubten. Dies ist der Fall derjenigen, welche Quellen von Differenzen sind, auf Grund von ihrer Beharrlichkeit immer mehr und mehr und noch mehr zu wollen, bis zum Punkt, wo die verantwortliche Person für die Familie im verbotenen Geld ertrinkt, bis sie unter dem Gewicht der Schulden erstickt, nachdem sie enttäuscht und als Verlierer vom Wettspiel heimkert. Gewissen tut es nicht leid was mit ihnen geschieht und sie lassen sich gehen: von der Unkeuschheit bis zum Genuss von Alkohol, von Geldwetten bis zur Kreditgabe mit Zinsen.

 

Werden in diesem Fall jene, welche die Person unter seiner Verantwortung hatte, ihn vor der Bestrafung des Grabes schützen? Werden sie ihn vor den Bestrafungen im Grab schützen, wenn er sich mit dreckigem Geld beschmutzte und ungerecht gegenüber den Leuten war um die Gier anderer zu stillen, in dem die Person tat was Gott – der Erhabene – verboten hatte?

 

Abu Dharr sagte: Der Prophet صلى الله عليه وسلم hat mir geraten die Armen zu lieben und mich ihnen zu nähern». Suche die Begleitung der Tugendhaften, damit deine Freunde und die Freunde deiner Kinder Leute von Wissen und Tugend sein werden. Dass die Lernenden der Reglionswissenschaft, respektvolle Leute sind- Höfliche mit gutem Benehmen, Freunde deiner Kinder und von dir sind. Suche nicht die Begleitung von Leuten deren Kontakt nicht angeraten ist und erlaube deinen Kindern den Kontakt mit solchen Leuten nicht. Das Gleiche gilt für deine Ehefrau, denn die schlechte Begleitung zieht eine schlechte Begleitung nach sich. Viele Väter sind zu wenig umsichtig in dieser Beziehung, sie lassen ihre Kinder ohne sic hum deren Umgang zu kümmern und sind dann in der Folge erstaunt, dass ihre Söhne Bandenmitglieder geworden sind, dass sie sich Joints rollen und dass sie Kokain sniffen oder dass sie mit Drogen dealen oder dass ihre Töchter Stammgäste von fragwürdigen Orten sind. Dass Gott uns und unsere Kinder davor schütze. All dies unter dem Vorwand der Zivilisation.

 

Was die Religion Gottes, tabaraka wa ta^ala, betrifft, viele denken dass sie nur für die Armen und Bedürftigen ist; für Jene, deren Haare grau geworden sind und welche am Rande des Grabes stehen. Diese glauben, dass die Religion nur für diese bestimmt ist. Was die Jungen, die Reichen, die Frauen und Männer betrifft, welche noch im Besitz der Kraft ihres Alters sind, so sind es wenige, welche sich an das Gesetz halten, sich nach den Richtsprüchen der von Gott angenommenen Religion handeln.

 

Er sagte: «Er sagte mir die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie bitter ist». Hinterfrage deine Meinung, hinterfrage deine Meinung! Sei nicht unter jenen, die nur ihre eigene Meinung in Betracht ziehen! Und dass du dich nicht darum kümmerst, dass deine Ansicht besser ist als die anderer. Brüder, helft euch untereinander im Guten und in der Frömmigkeit und haltet euch nicht nur an eure eigene Meinung. Der Prophet صلى الله عليه وسلم erhielt die Offenbarung und fragte trotzdem nach der Meinung anderer.

 

Abu Dharr sagte: «Er hat mir angeraten, die Familienbanden mit den nächsten Verwandten aufrecht zu erhalten, auch wenn sie auf Distanz gegangen sind».

 

Wieviele Male haben wir in zahlreichen Gelegenheiten darauf aufmerksam gemacht, während Festreden und anderen Gelgenheiten, die Blutsbande aufrecht zu erhalten. In der Tat, der Zerfall der heutigen Gesellschaft und das was sie als Differenz und Schlimmem ertragen muss, hat die Auswirkung, dass man sich nicht an die Religion hält, an die brüderlichen Bande, die Gott – der Erhabene – uns im Qur'an aufgefordert hat zu unterhalten und welche der Prophet صلى الله عليه وسلم uns zu achten befahl. Es gibt Leute, die nicht mal ihre Tanten mütterlicher- oder väterlicherseits kennen, noch ihre Onkel mütterlicher- oder väterlicherseits. Er besucht seinen Grossvater und seine Grossmutter nach zehn (10) Jahren oder wenn man ihn von ihrem Tod informiert. So wartet er dann ausserhalt der Moschee, um zu fragen: «Hat er uns ein Erbe hinterlassen?»

 

Und Abu Dharr sagte auch: «Er riet mir viel «La hawwla wa la quwwata illa biLlah» zu sagen. » In der Tat, durch den Willen Gottes erleichtert dieses Gotteslob von Sorgen. So sagt also oft: «La hawla wa la quwwata illa biLlah – Es gibt keinen Schutz gegen den Ungehorsam zu Gott ausser durch den Schutz von Gott und keine Kraft im Gehorsam zu Ihm ausser durch Seine Hilfe».

 

Ich bitte Gott um Verzeihung für meine und für eure Sünden. Amen.

 

 

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was der Prophet für sie fürchtet.

 

 

Von der Zeit im Gehorsam profitieren

 

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukomme.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten;  ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder. Diener von Gott, ich lege euch, wie auch mir, nahe Gottesfurcht zu beweisen für Allah al ^Alij al ^Adhim.

 

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen in dem wir als Beispiel den Propheten und die Heiligen nehmen und das, was sie uns, an Wissen, überbrachten. Folgt ihnen, in dem ihr ihren Erklärungen und Ratschlägen folgt. Glückseligkeit demjenigen, der sie als seine Weg leitenden Sterne nimmt.

 

Gewiss, das Leben hier auf Erden ist wie eine Illusion. Sie wird, zweifellos, ein Ende haben. Wir sind der Allmacht Gottes ausgesetzt, einem Grab, das uns umklammert und einem Tag des Gerichts, welcher uns versammelt.

 

Glück demjenigen also, der in dieser irdischen Welt das vorbereitet hat, was ihm am Tag der Auferstehung nützt, einem Tag, an welchem weder Kinder noch Güter von Nutzen sein werden, ausser für denjenigen, der bar jeglichen Missglaubens ist.

 

Gott, der Erhabene, sagt im geehrten Qur'an, Sure An-Nahl, Vers 112 (was bedeutet): «Gott hat euch ein Beispiel gegeben von einer Stadt, die sich der Sicherheit und Ruhe erfreute. Sie erhielt ihren Unterhalt in Fülle von verschiedenen Orten. Doch als ihre Bewohner die Wohltaten Allah’s verleugneten, liess Allah sie, aufgrund ihrer Untaten, Hunger und Angst kosten.»

 

Meine Glaubensbrüder, Gott gibt uns in diesem Vers das Beispiel von Leuten, die, als Gläubige, in Hülle und Fülle lebten. Als sie jedoch missgläubig wurden, hat Gott sie schon in diesem Leben, noch vor dem Jenseits, von der Bestrafung kosten lassen. Gott, der Erhabene, hat sie mit Hunger und Angst geprüft, als Konsequenz dessen, was sie begangen hatten.

 

Es liegt an uns die Lehre daraus zu ziehen; dass die Leute durch das, was Gott in diesem geehrten Vers erwähnte, ermahnt seien, denn das Gute dieses Lebens währt für niemanden!  Sei in dieser niederen Welt wie ein Reisender oder Fremder, welcher seinem Weg folgt. Sei in diesem irdischen Leben wie ein Reisender auf seinem Reittier, der unter einem Fruchtbaum Schatten sucht, danach weiterzieht, um nie wieder dorthin zurückzukehren. Sei ein Asket in dieser niederen Welt. Eile um die guten Taten des Gehorsams für das Jenseits zu erfüllen. Bete Gott an wie wenn du Ihn sehen würdest. Auch wenn du Ihn nicht siehst, wisse, dass Er dich sieht. Derjenige, der zu diesem Grad kommt, wird in seinem Herzen eine andauernde Gottesfurcht und Gottesverherrlichung haben. Diejenigen, die zu diesem Grad kommen, sind wie wenn sie Ihn sehen würden. Auch wenn sie Ihn nicht sehen, fürchten sie Ihn doch so, wie wenn sie Ihn sehen würden. Dies ist der Grad von al Ihsan. Wenn der Mensch diesen Grad von al Ihsan erreicht, wird die Anbetung Gottes eine Freude. Wie das Beispiel von ^Uthman (dass Gott ihn annehme) der gutgeleitete Chalif, welcher in einer Gebetseinheit den ganzen Qur'an las, auf Grund seiner zu tiefst empfundenen Wonne, Freude und Glückseligkeit.

 

Meine Freunde, zeigt Gottesfurcht. Glück dem, dessen Herz an Gehorsam zu seinem Herrn hängt, welcher in der Suche nach der Gunst seines Herrn waltet, welcher für den Tag der Auferstehung Vorräte anlegt, welcher keine einzige Verpflichtung vernachlässigt, welcher dieser vergänglichen Welt nicht nachtrauert, welcher nicht dem Verbotenen hinterhereilte und welcher nicht die Ausführung der Verpflichtung liess, deren Erfüllung Gott befahl.

 

Das Islamische Gesetz (Schari^ah) lehrt das gute Benehmen. Das Gesetz ermutigt zur Vorbereitung auf das Jenseits. Wir bitten Gott um den Erfolg das zu erfüllen, was Er liebt und annimmt.

 

Ich bitte Gott um Verzeihung für meine und eure Sünden. Amin.

 

Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Gnädigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was der Prophet für sie fürchtet.

 

Festrede des ^Id al Fitr

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

 

Allahu akbar kabira wa-l-hamdu liLlahi kathira, wa SubhanaLlahi wa bihamdihi bukratan wa asila, la ilaha illaLlah, waLlahu akbar.

 

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade Seinen Dienern zukomme, jenen, welche Er erwählte.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Rechtgeleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne Adam’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner vor der Bestrafung; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Gott gesandten Verkünder.

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen für al ^Alijj al ^Adhim.

 

Wisset meine Lieben, dass das Gebet des ^Id eine empfohlene Tat ist und nicht eine verpflichtende. In der Tat gibt es kein Gebet für dessen Vernachlässigung der Diener eine Bestrafung verdient, ausser für die fünf Gebete. Dies wurde uns in mehreren Ahadith überbracht, unter welchen sich dieser hier befindet, in welchem ein Mann zu unserem geehrten Propheten Muhammad صلى الله عليه وسلم kam, um ihn über den Islam zu befragen. Der Verkünder Gottes hat ihn unterrichtet, und unter dem, was er ihm sagte, war dieses Wort: « ..... », woraus wir verstehen: «Fünf Gebete hat Gott seinen Dienern vorgeschrieben.» Der Mann sagte ihm sodann: «Ausser diesen, muss ich noch andere verrichten?» Der Prophet antwortete ihm: «Nein, ausser wenn du von dir aus beten willst.»

Das Gebet des ^Id, das Festgebet, oh meine Lieben, ist gültig wenn man es in der Gemeinschaft oder alleine betet; aber es ist besser  es in der Gemeinschaft zu verrichten.. Die Zeit des Festgebetes ist limitiert, das heisst, es wird zwischen dem Sonnenaufgang und dem Verlassen der Himmelsmitte der Sonne gegen Westen, gebetet. Die beste Zeit für das Gebet ist jene, in welcher die Sonne eine Lanzenhöhe über dem Horizont steht, dies entspricht ungefähr zwanzig (20) Minuten nach Sonnenaufgang. Derjenige, der das Gebet in dieser Zeitspanne verpasst, kann es auch nachher verrichten.

 

Liebe Brüder und Schwestern! Unter den Dingen die angeraten sind, gibt es auch die grosse Waschung (al Ghusl) der beiden Festtage. Die Zeit des Ghusl's beginnt ab der zweiten Hälfte der Nacht, welche dem Fest vorausgeht. Es ist angeraten die besten Kleider anzuziehen, sowohl für denjenigen der aus dem Haus geht um in der Moschee zu beten, so wie auch für diejenige Person, die bei sich zu Hause bleibt.

 

Es ist angeraten sich die Nägel zu schneiden, die schlechten Gerüche des Körpers zu eliminieren und sich mit dem besten Parfum, das man zu Verfügung hat, zu parfümieren, ausser für die Frau: Es ist für sie nicht angeraten parfümiert aus dem Haus zu gehen!

 

Es ist auch angeraten sich früh zum Gebet zu begeben, um seinen Platz zu reservieren, ausser für den Festredner (Chatib), der sein Ankommen bis zum Eintritt der Gebetszeit verschiebt. Es ist angeraten zu Fuss zum Gebet zu gehen und nicht auf einer Reitgelegenheit; denn man geht um eine Tat zu verbringen, die einem der Gunst Gottes näher bringt. Aber es gilt nicht das Gleiche für den Heimweg. Man macht für das Festgebet weder einen Gebetsruf, noch eine Gebetsankündigung sondern man ruft die Leute ganz einfach zum Gebet, in dem sagt: «Assalatu jami^ah», das Gebet ist versammelt.

 

Das Festgebet besteht aus zwei Gebetszyklen Rak^atajn. Der Betende muss darauf achten die Bedingungen des Gebetsbruches zu vermeiden; er muss die Pfeiler des Gebetes verrichten und die Bedingungen der Gültigkeit beachten und auch die Bedingungen für dessen Annahme.

 

Vor der erste Rak^ah ist es angeraten sieben (7) Mal «Allahu akbar» zu sagen, zusätzlich zur Eintritts-Takbirah und der Takbirah zwischen den Bewegungspfeilern. Für die zweite Rak^ah ist es angeraten fünf (5) Mal «Allahu akbar» zu sagen, zusätzlich zur Takbirah zwischen den Bewegungspfeilern. Aber wenn man schon mit der Lesung der Fatihah angefangen hat, geht man nicht auf diese sieben Sunnah-Takbirah zurück, sondern liest weiter; denn wenn man diese Takbirah, ausser der Eintritts-Takbirah, nicht machte, hat man keinen Fehler begangen und das Gebet bleibt gültig. Das Beste ist, die beiden Takbirah (Takbiratajn) durch «SubhanaLlahi wa-l-hamdu liLlah wa la ilaha illaLlah waLlahu akbar» zu trennen.

 

Es ist angeraten in der ersten Rak^ah, nach der Sure «al Fatihah», die Sure «Qa oder die Sure «al A^la» zu lesen, und in der zweiten Rak^ah die Sure «al Qamar» oder die Sure «al Ghaschijah». Alle mit erhobener Stimme.

 

Es ist für den Imam empfohlen sich nach dem Gebet für die Festrede zu erheben. Es ist auch empfohlen, dass er den ersten Teil der Festrede mit neun (9) Takbirat beginnt und den zweiten Teil mit sieben. Diese Takbirat sind nicht ein Teil der Rede selbst, sondern sind als eine Einführung angesehen; wenn er sie lässt, bleibt die Rede gültig.

 

Meine Glaubensbrüder und Schwestern, wir sind am Tage des ^Idul-Fitr. Wir erinnern euch an die Zakat des Fitr, für denjenigen, der sie vergessen hat. Es handelt sich hierbei um einen Sa^ des Grundnahrungsmittels des Landes pro Person. In Schweizer Währung entspricht dies etwas weniger als fünf (5) Franken. Derjenige, der mindestens fünf (5) CHF gibt, soll für das, was den obligatorischen Wert übersteigt, die Absicht der Almosengabe machen.

 

Ich erinnere euch daran, oh ihr Diener Gottes, während eures ganzen Lebens Gottesfurcht zu beweisen; ich erinnere euch, dass Gott alles von euch weiss und Ihm nichts entgeht, in jedem Moment und in jeder Situation. Nichts entgeht Ihm. Und ich beharre darauf euch an die Aufrechterhaltung der Blutsbande zu erinnern. Zu diesem Kreis gehören beispielsweise: die Grosseltern, die Tanten und Onkel mütterlicher- oder väterlicherseits, und die Kinder ihrer Kinder und was von Gleichem ist. Hütet euch davor diese Bande wegen Streit, in dieser niederen Welt, zu brechen. Der Verkünder صلى الله عليه وسلم Gottes                             sagte woraus man versteht, dass derjenige, der die Blutsbande mit den nächsten Angehörigen bricht, nicht mit den ersten ins Paradies eintritt.

Ich erinnere euch auch daran, die Armen und Bedürftigen zu unterstützen. Gott, der Erhabene, hat diejenigen gelobt, welche den Bedürftigen, das zu essen geben was sie für sich selbst lieben, so wie den Waisen und auch den Gefangenen. So seid also unter denen, die Gottes Wohlgefallen suchen! Ich erinnere euch auch an die Worte des Verkünder Gottes  صلى الله عليه وسwelche bedeuten: «Keinen vollkommenen Glaubensgrad für denjenigen, der seinen Nachbar in Hungersnot weiss und der selbst die Nacht wohlgenährt verbringt.»

 

Sich um diese Dinge zu kümmern ist um so wichtiger, falls es sich bei diesem Nachbarn um einen nahen Verwandten handelt. In der Tat, die Blutsbande mit den nächsten Verwandten zu brechen gehört zu den grossen Sünden. Es gehört sich, den Gläubigen die Sanftmut, die Brüderlichkeit und die Anteilnahme spüren zu lassen. Er lässt ihn spüren, dass er in schwierigen Zeiten ein Halt für ihn ist.

 

Ich erinnrere euch, oh ihr Lieben, die Gräber zu besuchen und Qur'an auf die Verstorbenen zu lesen. Der Verkünder Gottes hat seine Frau ^A'ischah um Erlaubnis gefragt, auf den Friedhof al Baqi^ zu gehen, um dort für die Begrabenen Fürbitten zu machen und um für sie um Vergebung zu bitten anstatt bei ihr zu nächtigen, obwohl sie zu den schönsten und jüngsten unter seinen Frauen zählte,. Er hat seiner Gemeinschaft die Lesung des Qur'an für die Toten gelehrt. Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagte woraus wir verstehen: «Lest Jasin für eure Toten.»

 

Hier möchte ich eure Aufmerksam auf etwas ganz Wichtiges lenken, damit ihr eure Kinder darüber unterrichtet. Es gilt zu wissen, dass es strikte verboten ist einen Muslim in Angst zu versetzen. Lenkt die Aufmerksamkeit eurer Kinder auf diese Tatsache, bevor sie mit Knallkörpern herumspielen, dass sie den Leuten im Allgemeinen keine Angst machen und sie auch nicht verletzen. Wieviele Leute nehmen dies nicht ernst obwohl der Prophet صلى الله عليه وسلم zu diesem Thema sagte was von  At-Tirmidhijj, im Hadith von Abu Hurajrah, überbracht wurde und woraus wir verstehen: «Derjenige, welcher eine Eisenstange gegen seinen Bruder richtet wird von den Engeln verdammt, auch wenn er von gleichem Vater und gleicher Mutter abstammt.»

 

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

Allahu akbar

 

Lob zu Gott; wir bitten Ihn um Vergebung; wir suchen Seine Hilfe; wir ersuchen Seine gute Führung; wir bitten Gott, dass Er uns vor dem Schlechten unserer Seelen und unserer  Taten bewahre. Denjenigen, den Gott leitet, kann nicht irregleitet werden und denjenigen, den Gott irreleitet, kann nicht rechtgeleitet werden. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, und ich bezeuge, dass Muhammad, Sein Diener und Verkünder ist. Dass der Familie des Propheten die Ehre und die Erhöhung um Grade und der Schutz seiner Familie vor dem was der Prophet für sie fürchtet zugestanden wird, sowie auch allen Verkündern die Gott vor ihm sandte.

 

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu al ^Alijj, al ^Adhim. Gott, der Erhabene, sagt im geehrten Qur'an (woraus wir verstehen): «Oh ihr Leute, beweist Gottesfurcht. Gewiss, das Beben der Erde am Ende dieser Welt wird eine hervorragende Sache sein. Der Tag, an welchem ihr es sehen werdet, beobachtet ihr, wie die Stillende sich vom Stillen abwendet und die Schwangere, das was sie unter ihrem Herzen trägt, gebärt. Und ihr werdet Leute sehen die wie betrunken sind, auch wenn sie es nicht sind, aber die Bestrafung Gottes ist fürchterlich. »

 

Meine lieben Glaubensbrüder und Schwestern, wir sind heute hier versammelt zu dieser hervorragenden Gelegenheit. Wir wünschen euch das Beste zum ^Id und wir erinnern euch, dass das Fasten der sechs (6) Tage des Monats Schawwal eine grosse Belohnung beinhaltet. Ich erinnere euch daran, dass wir bereit sind, all denjenigen Unterricht anzubieten, die ihr religiöses Wissens vermehren wollen..

 

 

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يوم الجمعة 10/09/10 هو يوم عيد الفطر السعيد

المجلس الإسلامي السويسري يعلمكم أن أول أيام شهر شوال 1431 هـ هو الجمعة 10 سبتمبر(أيلول) 2010 ونغتنم هذه المناسبة لنهنئ المسلمين في أقطاب الأرض بهذا العيد السعيد أعاده الله علينا وعلى سائر الأمة الإسلامية بالخير والأمان والسلام.

 

Vendredi 10 septembre est le jour de la fête AL FITR

Le Conseil Islamique Suisse est heureux de vous informer que vendredi 10 septembre 2010 est le premier jour du mois de Chawwal 1431H. Le CIS félicite les musulmans  à l'occasion de l'avènement de cette fête bénie.

 

Am Freitag, 10. September 2010 ist der Tag des AL FITR-Festes

Der Islamische Rat der Schweiz möchte euch informieren, dass am Freitag, 10. September 2010 der 1. Tag des Monats Schawwal 1431. Der Islamische Rat der Schweiz entbietet den Muslimen auf der ganzen Welt gesegnete Festgrüsse zu diesem freudigen Anlass.

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Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was er für sie fürchtet.

Die Nacht des Schicksals / Zakatul-Fitr

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukomme.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an, mich auf dem rechten Weg zu leiten; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitet, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde (^alajhis-salam), der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Völkern gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung ; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit vertrieben.

 

Der Prophet (^alajhis-salam) hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm befohlen wurde und er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad ((^alajhis-salam)) Sein Diener und Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von ihm gesandten Verkünder.

 

Meine Glaubensbrüder ! Gott, der Erhabene, sagt Sure al Qadr, Verse 1 - 5, woraus wir verstehen: «Wir sandten ihn (Qur’an) in der Nacht des Schicksals herab (1) Und weisst du, was die Nacht des Schicksals ist? (2) Die Nacht des Schicksals ist besser als tausend (1000) Monate (3). In dieser Nacht steigen die Engel mit Gabriel auf Gottes Befehl mit allen im  Ewigen vorbestimmten Angelegenheiten (für dieses Jahr) herab (4) Seligkeit ist sie bis zum Anbruch der Morgenröte (5)»

Wir kamen in den letzten zehn (10) Tagen des Monats Ramadan an, welche viel Segen enthalten. So ging der Prophet in die Moschee um sich für den I^tikaf zurückzuziehen. Gott, der Erhabene, hat den Monat Ramadan speziell erwähnt: «In diesem Monat wurde der gesammte Qur’an (am 24. Ramadan) hinabgebracht, sowie das Evangelium zu Jesus, Sohn von Maria, und in diesem Monat wurde auch die Thora dem Propheten Moses Sohn von ^Imran offenbart.»

 

Diese hervorragende Sure zeigt, dass die Nacht des Schicksals «al Qadr» einen grossen Verdienst beinhaltet. In der Tat, in dieser Nacht erhielt der Engel Gabriel Gottes Befehl den Qur’an von der Bewahrten Tafel «al Lawh al mahfudh» zu nehmen und ihn in einem einzigen Mal an einen gesegneten Ort im ersten (1.) Himmel zu bringen, dem «Bajtul-^Izzah», was «Ort der Ruhms» bedeutet.

 

Wathilah Ibnul-Asqa^ überbrachte vom Propheten (sinngemäss): «Die Thora (gesegnetes Buch Moses auf Hebräisch) wurde in der sechsten (6.) Nacht des Ramadan gebracht; das Evangelium (gesegnetes Buch Jesu auf Syrianisch) wurde in der Nacht des dreizehnten (13.) Ramadan gebracht; und der Qur’an wurde in der Nacht des vierundzwanzigsten (24.) Ramadan gebracht.»

 

Auf Grund dieses Hadith und des Qur’an-Verses "إنا أنزلناه في ليلة القدر"was bedeutet: «Wir sandten ihn (Qur’an) in der Nacht des Schicksals herab » wissen wir, dass der Qur’an in jenem Jahr während der Nacht des vierundzwanzigsten (24.) Ramadan gebracht wurde. Dies war die Nacht des Schicksals. Es ist nicht zwingend, dass die Nacht des Schicksals immer in der Nacht des siebenundzwanzigsten (27.) oder neunundzwanzigsten (29.) Ramadan ist, aber meistens ist sie in diesen beiden Nächten.

 

Der Verkünder Gottes (^alajhis-salam) sagte (sinngemäss): « (...) sucht sie während der letzten zehn (10) Nächte. » Dies, weil sie die meiste Zeit in diesen zehn (10) Nächten vorkommt und nicht, weil es unbedingt so sein muss. In der Tat kann es sein, dass sie in der ersten (1.) Nacht des Ramadan’s ist oder in der zweiten (2.) oder in irgendeiner anderen Nacht des Ramadan. Die Weisheit, die sich in dieser Unbestimmtheit befindet, ist die Gläubigen zu ermutigen alle Nächte dieses gesegneten Monats zu wachen.  In der Hoffnung, sich die ganze Möglichkeit gegeben zu haben, während dieser gesegneten Nacht gebetet zu haben.

 

Vom Bajtul-^Izzah, kam der Engel Gabriel (^alajhi s-salam) mit der Offenbarung der Qur’an-Verse zum Propheten Muhammad (^alajhi s-salam) herab, mit der Vorbestimmung und dem Wissen von Allah.

 

Am Tag nach der Nacht des Schicksals in jenem Jahr, das heisst dem vierundzwanzigsten (24.) Ramadan des ersten (1.) Jahres der Prophezeiung unseres Verkünders, waren die ersten Verse, die ihm offenbart wurden, die ersten fünf (5) Verse der Sure al ^Alaq.

Welche bedeuten:

Iqra’ bismi rabbikal-A^la Lies! Im Namen deines Herrn, Der alles erschuf

Chalaqal-insana min ^alaq Er erschuf den Menschen aus einem Blutklumpen

Iqra’ wa rabbukal-Akram Lies! Im Namen deines Herrn, dem Allgütigsten

Alladhi ^allama bil-qalam Der das Schreiben mit dem Schreibrohr lehrte

^Allamal-insana ma lam ja^lam Er lehrte dem Menschen, was er nicht wusste

Die Verse der Suren wurden nicht in der Reihenfolge, wie wir sie heute im Qur’an finden, offenbart. Nachdem der Qur’an in seiner Gesamtheit offenbart war, gab der Prophet die Reihenfolge der Suren seinen Gefährten vor. So haben diese Letztgenannten die Folge der Suren nicht nach ihrer Meinung festgelegt.

 

Der Vers zwei (2), der Sure al Qadr «wa ma adraka ma lajlatul-qadr », was bedeutet: «Und weisst du, was die Nacht des Schicksals ist?» zeigt die hohe Wichtigkeit dieser gesegneten Nacht auf. Sicherlich, die Nacht der Vorbestimmung ist eine hervorragende Nacht. Sie ist besser als tausend (1000) Monate. Gott, der Erhabene, sagt: «lajlatul-qadri chajrun min alfi schahar», Sure al Qadr, Vers 3). Was bedeutet: «Die Nacht des Schicksals ist besser als tausend (1000) Monate». Dies will heissen, dass die vollbrachten guten Taten während dieser Nacht, nach dem Richtspruch Gottes, einen grossen Wert haben, da sie besser sind als tausend (1000) Monate.

 

Derjenige, der das Privileg hat, im Wachzustand, gewisse Zeichen dieser Nacht des Schicksals zu sehen, wird die Belohnung und die Wohltaten dieser Nacht gewonnen haben. Es gibt Zeichen, welche die Nacht des Schicksals von den anderen Nächten unterscheidet. Die Person die diese Nacht bewusst erlebt, sieht also Lichter, anders als jenes der Sonne, des Mondes oder der Elektrizität. Oder sie sieht  Bäume in Verneigung; oder auch einen feinen Sonnenaufgang am nächsten Morgen. Es ist auch möglich, dass die Person die Stimme gewisser Engel hört, oder sie in ihrer wahren Gestalt sieht. In der Tat, die Engel besitzen Flügel: zwei, drei, vier oder noch mehr Paare. Der Engel Gabriel besitzt sechshundert (600) Flügel.

Die Tatsache gewisse Zeichen im Traum zu sehen ist etwas Gutes, aber es ist weniger gewichtig als im Wachzustand.

 

Auch wenn jemand während diese Nacht nichts sieht, weder im Traum noch im Wachzustand, aber während der Nacht des Schicksals betet oder andere Anbetungen vollführt, ohne zu wissen, dass es eben diese Nacht ist, so wird er hervorragende Segnungen und Belohnungen, für all die Taten der Anbetung, erhalten, die er während dieser Nacht ausgeführt hat.

 

Aus dem Wort des Propheten (^alajhis-salam) können wir verstehen: «Derjenige, der während der Nacht des Schicksals wach bleibt und nur in der Suche nach Gottes Gnade Anbetungen macht, wird seine vorangegangenen Sünden vergeben sehen».

 

Das Wachen in Anbetungen während der Nacht des Schicksals erfüllt sich in dem man betet, ob die Zahl der Raka^at gross oder klein ist. Es ist zu wissen, dass das

 

 

 

Verlängern des Gebetes zur Lesung eines langen Qur’an-Textes besser ist, als eine grosse Anzahl von Raka^at mit kurzer Lesung.

 

Gott, durch Seinen Willen, gibt demjenigen das Privileg der Annahme des Bittgebetes, der seine Bittgebete gerade in dem Moment machte, in welchem gewisse Zeichen dieser Nacht gesehen wurden. Er selbst wird bemerken, dass seine Anflehungen angenommen wurden! Wieviele Leute waren glücklich als sie bemerkten, dass Gott ihre Bittgebete, während diese Nacht, erhört hatte!

 

Gott, der Erhabenen sagt in der Sure al Qadr, Vers 4: «», woraus wir verstehen: «In dieser Nacht steigen die Engel mit Gabriel auf Gottes Befehl mit allen im  Ewigen vorbestimmten Angelegenheiten (für dieses Jahr) herab».

Dazu wurde noch vom Verkünder Gottes (^alajhis-salam) überbracht, woraus wir verstehen: «Während der Nacht des Schicksals kommt Gabriel mit einer Gruppe von Engeln herab, für jede Person, sitzend oder stehen, die damit beschäftigt ist Gott anzubeten; sie flehen um Gottes Gnade für diese und grüssen sie. Sie kommen vom Sonnenuntergang an hernieder und bleiben bis zum Erscheinen der Morgenröte.»

Sie kommen also herunter um das zu verwirklichen, was Gott auf ein (1) Jahr vorbestimmte, wie die Verteilung des Unterhalts auf die Geschöpfe und ihr Lebensende und so weiter, bis zur Nacht des Schickals im kommenden Jahr. Es ist also falsch zu glauben, dass die Nacht von Mi-Scha^aban die Nacht sei, in welchem der Unterhalt verteilt würde und während derer präzisiert wird wer stirbt und wer geboren wird während des ganzen kommenden Jahres; sowie auch die Einzelheiten all dessen, was mit den Menschen geschehen wird. Die beschriebene Nacht ist die Nacht des Schicksals, sowie es auch der ausgezeichnete Interpret des Qur’an’s Ibnu ^Abbas (möge Gott ihn sowie seinen Vater annehmen) sagte. In der Tat, betreffend der Verse 3 & 4 der Sure ad-Duchan

"إنا أنزلناه في ليلة مباركة إنا كنا منذرين(3)فيها يفرق كل أمر حكيم(4)"

was bedeutet: «Wir haben ihn in einer segensreichen Nacht heruntergesandt, in Wahrheit sind Wir es, Die ankünden (3), während dieser Nacht wird jede Verfügung erlassen (4). » Ibnu ^Abbas sagte, dass es sich hier um die Nacht des Schicksals handle.

Gott, der Erhabene, sagt in der Sure al Qadr, Vers 5 :

" سلام هي حتى مطلع الفجر"

woraus wir verstehen : «Sie ist voller Seligkeit bis zum Anbruch der Morgenröte» So ist diese Nacht voll von Seligkeit und eine Quelle des Segens für die Heiligen, den Auserwählten Gottes, und den Gläubigen, welche Gott gehorsam sind. Auch können die Dämone den Menschen kein Leid zufügen. Diese Seligkeit verbleibt bis zur Morgendämmerung.

^A’ischah (dass Gott sie annehme) sagte:

"قلت يا رسول الله،إن علمتُ ليلة القدر ما أقول فيها"

woraus wir verstehen: «Oh Verkünder Gottes ! Wenn ich die Nacht des Schickals kenne, was soll ich sagen?» Der Prophet antwortete: «Sag: Oh Gott, Du bist Derjenige, Der verzeiht, Du liebst die Bereuung, so verzeihe mir.»

 

Die Anflehung Gottes, die der Prophet während des Ramadan’s am meisten machte war: «Rabbna atina fid-dunja hasanah, wa fil-achirah hasanah wa qina ^adhaban-na was bedeutet: «Unser Herr, gewähre uns Gutes im Diesseits und Gutes im Jenseits, und bewahre uns vor der Strafe der Hölle», Vers 201 der Sure al Baqarah.

 

Zakatul-Fitr

Gott, der Erhabene, hat uns Verpflichtungen von höchster Wichtigkeit vorgeschrieben, welche wir erfüllen müssen. Unter diesen Verpflichtungen gibt es die Zakatul-Fitr.

Es obliegt dem Vormund auf ein Neugeborenes die Zakatul-Fitr zu entrichten, welches am letzten Tage des Ramadan geboren wurde und einen Teil im Schawwal lebte.

 

Die Pflichtabgabe wird auf den Muslim selbst, sowie auf all diejenigen Personen, welche unter seiner Verantwortung stehen geleistet, falls es sich um Muslime handelt. Handelt es sich um Nicht-Muslime so besteht für den Vormund keine Verpflichtung die Zakatul-Fitr für sie zu entrichten. Daraus folgt, dass wenn jemand arme muslimische Eltern hat, er für sie die Zakatul-Fitr bezahlen muss, sowie es für den Muslim auch eine Verpflichtung ist für seine Frau und seine noch nicht erwachsenen Kindern, die Pflichtabgabe, zu enttrichten.

Es ist keine Pflicht auf den Vater für seine erwachsenen Söhne und Töchter die Zakatul-Fitr zu entrichten, sondern es obliegt jedem Erwachsenen selbst, falls er die Mittel dazu hat.

 

Die Abgabe der Zakatul-Fitr obliegt jedem der den Betrag besitzt, kein Schulden zu begleichen hat, weder Kleider noch Nahrung zu kaufen, oder die Miete zu bezahlen hat, für diejenigen die von ihm abhängig sind, für den Tag des Festes und der folgenden Nacht.

Die Zakat beträgt einen (1) Sa^ des am meist gebrauchten Grundnahrungsmittels im Land. Wenn das meist gebrauchte Grundnahrungsmittel der Reis ist, so gebe man einen (1) Sa^ Reis pro Person; wenn es Weizen ist, so gebe man einen (1) Sa^ Weizen. Man kann auch den Gegenwert in Geld geben. In unseren Tagen entspricht dies ungefähr Sfr. 5.-. Ein (1) Sa^ entspricht vier (4) Amdad. Ein (1) Mudd entspricht dem Volumen von zwei mittelgrossen zusammengefügten Handinnenflächen.A

Die Absicht für die Zakat ist unabdingbar. Es handelt sich dabei darum im Herzen die Absicht zu formulieren, die Verpflichtung der Zakat zu erfüllen, gemäss dem Wort des Propheten (^alajhis-salam) woraus wir verstehen: «Die guten Taten erhalten nur durch die gute Absicht ihren Wert».

 

Die Pflichtabgabe wird den Notleidenden zugute kommen, sowie auch anderen im Qur’an Erwähnten. Man muss sie spätestens vor dem Sonnenuntergang des Festtages

 

^Id begleichen. Es es ist also verboten sie, ohne gültige Entschuldigung, zu einem späteren Zeitpunkt zu verschieben. Im Gegensatz dazu ist es erlaubt, sie vom ersten (1.) Tag des Ramadan an, zu zahlen.

 

Oh Muslim, profitiere von den Wohltaten des Ramadan’s bevor er endet! Gehöre zu denen, welche die Moschee besuchen und sich für die Gebete, die Bittgebete und das Erwerben der Wissenschaft der Religion, dorthin zurückziehen, besonders in den letzten zehn (10) Tagen des Ramadan’s.

Gott ist der Allwissende. Oh Gott ! Wir flehen Dich an uns zu denen gehören zu lassen, die aufmerksam Dein Wort hören und Dir auf die beste Weise gehorchen. Wir flehen Dich an, uns ein gutes Ende zu geben und auf dass wir unter den Leuten des Paradieses und der Glückseligkeiten seien. Amen!

 

Dies waren meine Worte. Ich bitte Gott für mich, sowie auch für euch, um Verzeihung.

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Im Namen Gottes, des Gnägien, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad noch mehr ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze, was der Prophet für sie fürchtet.

 

Was wirst du während des Monats Ramadan machen?

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukommen lasse.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde (^alajhi s-salam), der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zur einzigen bei Gott akzeptierten Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Gott gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad (^alajhi s-salam) Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder.

 

Oh ihr Diener Gottes! Ich empfehle euch, sowie auch mir, die Gottesfurcht, Allah al ^Alijj al ^Adhim hat in Seinem offenbarten Buch in der Sure al Baqarah, Vers 153, gesagt woraus wir verstehen: «Oh ihr die ihr glaubt, sucht Hilfe in der Geduld und im Gebet, gewiss Allah gibt den Erfolg und den Sieg den Geduldigen.»

 

Vor einigen Tagen hat der Monat des Bereuens, der Gnade, der Wohltat, der Enthaltsamkeit, der guten Taten und der Segen, der beste der Monate, der Ramadan begonnen.

 

Lasst uns sehen was du während des Ramadan’s machen wirst?

 

 

 

 

Ich begann diese Predigt mit dem Zitat eines Verses aus dem hervorragenden Buch Gottes, in welchem sich eine Aufforderung zur Geduld und zur Ausdauer findet. O Bruder, du wirst diese während des Ramadan’s benötigen! In der Tat die Geduld und die Ausdauer werden dir unentbehrlich sein, um das Fasten zu erfüllen, um während der Nächte im Gebet zu wachen und um die Familienbande zu unterhalten.

 

Ramadan ist der Monat des Bereuens und der Frömmigkeit. Was wirst du also während diesem gesegneten Monat tun? Wirst du zu denen gehören, die für das Erfüllen des Gerhorsams eilen? Wirst du unter denen sein, die sich von ihren Sünden bereuen, die Gott fürchten und die Ihn anflehen? Oder wirst du zu denen zählen die tagsüber fasten und sich während der Nacht den Sünden hingeben unter dem Vorwand, dass sie sich entspannen müssten wegen des Fastens am Tag?

«Oh ihr die ihr glaubt, sucht Hilfe in der Geduld und im Gebet, gewiss Allah gibt den Erfolg und den Sieg den Geduldigen.»

 

Ramadan ist eine Gelegenheit im Gehorsam zu Gott und es ist nicht der Monat einer Gelegenheit um Sänger und Sängerinnen kommen zu lassen und um zweifelhafte Feste zu feiern, wie es in gewissen Ländern gemacht wird. Der Ramadan ist eine grosse Begegnung mit dem Gehorsam zu Gott, dass jeder unter uns seinen Körper, den Gott ihm gegeben hat, dazu benützt um Gott zu gehorchen!

 

Im Ramadan sollte man nicht die Gewohnheit haben von einer Unterhaltung zur nächsten zu gehen, von einer Fernsehserie zur anderen. Ramadan ist der Monat des Wachens im Gebet, der Monat des I^tikaf in den Moscheen. Wirst du unter denen sein, die im Monat Ramadan die Gebete des Tarawih ausführen? Oder eher unter denen, welche ihre Zeit mit dem Nachholen der Gebete ausfüllen, welche sie nicht gemacht haben?

 

Ramadan ist der Monat des Zuhd! Der Zuhd ist die Tat, sich von der Suche nach dem Vergnügen und der Köstlichkeiten zu distanzieren. Man erstaunt sich also über das Benehmen gewisser Leute, die sich exzessive dem kulinarischen Vergnügen und den Köstlichenkeiten aller Arten hingeben und welche während des Ramadan’s noch mehr essen als sonst.

 

Es gibt Leute, die sich vom Morgen an nur damit beschäftigen, was sie abends essen werden und sie beschäftigen sogar ihre Ehefrauen damit, anstelle sich mit dem Lernen der Religion zu beschäftigen und auch ihre Ehefrauen zu ermutigen den Religionssitzungen beizuwohnen. Sie sind unter den Leuten, die ihre Zeit, ihre Gedanken und ihre Energie in der Zubereitung der Mahlzeit des Fastenbrechens, der Süssigkeiten und vielem anderem, vergeuden. Danach beschäftigten sie sich mit der Mahlzeit des Suhur.

 

Aber der Verkünder Gottes (^alajhi s-salam) hat uns dazu angehalten in dieser irdischen Welt einen Vorrat an guten Taten anzulegen. In der Tat sagte er woraus wir

 

 

 

 

verstehen: «Dem vollkommenen Gläubigen genügt der angehäufte Vorrat nicht, solange er nicht im Paradies angekommen ist.»

 

Was wirst du also während des Ramadan’s machen? Wirst du den Tana^^um (die Suche in Hülle und Fülle nach dem Luxus) lassen? Wirst du an die armen Muslimen denken, welche durch ihr Verhalten nicht zeigen, dass sie arm sind? Wirst du deine Zeit mit Gutem und Nützlichem verbringen? Wirst du deine Zeit und deine Gedanken damit verbringen deinen Kindern eine gesunde tugendhafte Erziehung zu geben, damit sie nach deinem Tod für dich um Vergebung bitten?

 

Meine Brüder! Dass Gott uns Seine Gnade gebe. Gebt euch untereinander den guten Rat den Tana^^um zu lassen. In der Tat, jeden Tag ausgezeichnete Mahlzeiten zu sich zu nehmen, ist nichts Gutes. Die Heiligen beschäftigen sich nicht damit die Mahlzeiten und Köstlichkeiten zu variieren. Der Zuhd ist die Art der Heiligen zu leben und das Lassen des Tana^^um ist ihre Gewohnheit.

 

Meine Glaubensbrüder! Der Unbekümmerte (al ghafil) ist derjenige, der in der Folge der Tage und Nächte, der Monate und Jahre nur einen Vorwand findet um zu essen und zu schlafen.

 

Meine Brüder! Die Tage dieser irdischen Welt sind von kurzer Dauer; während die Tage des Jenseits lang sind, und was auch immer der Mensch an Gutem tun möge, sie werden ihm im Jenseits ohne Ende zu gute kommen. Vollbringt also viele gute Taten im Monat Ramadan, dem Monat des Bereuens, der Gnade und des Vergebens; der Monat des Qur’an’s, der Monat der Eroberungen und der heldenhaften Taten, der gesegneten Taten, der Taten des Gehorsams zu Gott und der Wohltätigkeit. Erinnert euch, dass der Prophet (^alajhi s-salam) seine Grosszügigkeit während des Ramadan’s noch verstärkte.

 

O Gott! Wir bitten Dich, mach dass wir Dich auf vollkommene Art lieben und dass wir diejenigen lieben, die Dich lieben, sowie auch die Taten, welche uns Deiner Gunst näher bringen.

 

Oh Gott! Hilf uns die Nächte im Gebet durchzuwachen und stehe uns im Fasten bei. Hilf uns die Familienbande aufrechtzuerhalten. Unterstütze uns in der Lehre und dem Lernen der Wissenschaft der Ahlu-Ssunnah wa-l-Jama^ah, beim Grad unseres geliebten Propheten Muhammad (^alajhi s-salam).

 

Dies waren meine Worte und ich bitte Gott um Verzeihnung für mich sowie für euch.

Der Islamische Rat der Schweiz (CIS) teilt Ihnen mit, dass der Gegenwert der “Zakat al Fitr” weniger als CHF 5.- ist.
Wenn Sie CHF 5.- oder mehr geben, machen Sie die Absicht, den Überschuss als freiwillige Almose zu spenden „Sadaqah“-

Es ist nicht gültig im Islam, die „Zakat al Fitr” per Bank- oder Postüberweisung, per e-banking oder per Bankkassette zu entrichten.

Desselben ist es verboten die Zakat zu Gunsten einer Moschee, eines Islamischen Zentrums, einer Vereinigung, eines Spitals, einer Schule oder einer Organisation zu bezahlen.

Es ist eine Pflicht, die Zakat nur einer der im Qur’an erwähnten Kategorien von Personen abzugeben wie die armen und notleidenden.
Es ist erlaubt, eine vertrauenswürdige Person zu beauftragen die Zakat al Fitr den berechtigten Personen zukommen zu lassen.
Sie können sich dafür an einen der Verantwortlichen des IRS wenden und ihn beauftragen, für Sie Ihre Zakat weiterzuleiten.
Die Filialen des IRS:

-          Moschee in Lausanne

-          Sunnitischen Kulturzentrum in Genf

-          Islamisches Zentrum der Wohltätigkeit in Neuchâtel (Serrières)

-          Islamisches Zentrum in Biel

-          Islamisches Zentrum Zürich

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As-salâmu ^alaykum.

 

Wir informieren Sie, dass am Mittwoch 11.August 2010 der 1.Ramadan ist.

Wir wünschen Ihnen einen gesegneten Fastenmonat

Im Namen Gottes, des Gnägien, des Barmherzigen

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad noch mehr ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze, was der Prophet für sie fürchtet.

 

Das Bestimmen des Beginns des Monats Ramadan’s nach islamischem Gesetz

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukommen lasse.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde (^alajhi s-salam), der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zur einzigen bei Gott akzeptierten Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Gott gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad (^alajhi s-salam) Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder.

Gott, der Erhabene, sagt in Seinem vollkommenen Buch, Sure Al ^Imran, Vers 102, woraus wir verstehen: «Oh ihr, die ihr glaubt, fürchtet Allah in geziemender Furcht und sterbt nicht anders denn als Muslime.»

Die Frömmigkeit, meine Brüder, ist ein einfaches Wort zum Ausprechen, sie wird am Tag des Gerichts jedoch viel Gewicht in der Waagschale haben. Die Frömmigkeit, meine Brüder ist die Anhänglichkeit an den Gehorsam zu Gott. Die Frömmigkeit, meine Brüder, beinhaltet zwei hervorragende Dinge: Die Erfüllung der Pflicht und das Unterlassen des Verbotenen. Unter dem, was als eine Gehorsamkeit zu Gott eingestuft wird, ist die Tatsache, sich an das zu halten, was im reinen Hadith, dem

geehrten Hadith, betreffend der Bestimmung des Beginns des Fastenmonats Ramadan überbracht wurde.

 

 

 

 

In der Tat, Dank dem vom Verkünder Gottes überbrachten Text, haben wir gelernt wie man den Beginn des Fastenmontas Ramadan bestimmt, und auch wie er endet. Er (^alajhi s-salam) sagte woraus wir verstehen: « Beginnt das Fasten bei Sichten der Mondsichel und endet es bei der Sicht Jener. Wenn die Wolken euch daran hindern diese Beobachtung zu machen, vervollständigt den Monat Scha^aban mit dreissig (30) Tagen.»

 

Al Bucharijj und Muslim, sowie auch andere haben von ^Abdullah Sohn von ^Umar, dass Gott sie annehme, vom Verkünder Gottes (^alajhi s-salam) überbracht, dass er sagte woraus wir verstehen: «Verlegt den Ramadan nicht ein (1) oder zwei (2) Tage vor, fastet den Monat bei der Sicht der Mondsichel (Hilal) und beendet ihn bei seiner Sicht; wenn die Wolken euch daran hindern diese Beobachtung auszuführen, vervollständigt also den Monat Scha^aban auf dreissig (30) (Tage).»

Nach diesen, durch die reine Sunnah gegebenen, Erläuterungen wissen wir, dass es nicht erlaubt ist, sich auf das Wort eines Astronoms zu berufen, um den Beginn des Monats Ramadan zu bestimmen. So kennt man den Anfang und das Ende jedes Mondmonats durch die Beobachtung der Mondsichel. Die Muslime, seien es die Salaf oder die Chalaf gewesen, haben diesen Weg angenommen. Die Gelehrten unter den Rechtsgelehrten haben erwähnt, dass es nicht erlaubt ist, sich auf das Wort eines Astronoms abzustützen, um den Moment des Erscheinens der Mondsichel des Ramadan’s zu bestimmen. Es ist also nötig nach dem Sonnenuntergang des 29. Tages des Cha^aban’s die Mondsichel des Ramadan’s zu beobachten. Wenn sie gesichtet wurde, ist das Fasten im Ramadan bestätigt. Wenn nicht, vervollständigt man den Monat Cha^aban auf dreissig (30) Tage, da die Wolken die Beobachtung verhinderten.

 

Seht wie Gott uns die Erfüllung des Guten durch Seine Gnade erleichtert ! Der Verkünder Gottes (^alajhi s-salam) hat uns den Beginn des Fastens verboten ohne dass die Mondsichel gesehen wurde oder, dass der Monat Cha^aban auf dreissig Tage vervollständigt wurde, im Falle, dass die Wolken die Beobachtung der Mondsichel verhindert hätten.

 

Die Rechtsgelehrten der vier (4) Schulen sind sich in der Aussage, dass die Basis der Bestimmung des ersten (1.) Tages des Monats Ramadan und dem was folgt ist: «Die Mondsichel wird beobachtet nach dem Sonnenuntergang des 29. Tages des Monats Cha^aban. Wenn sie gesehen wird ist der nächste Tag der erste (1.) Tag des Monats Ramadan; und wenn die Mondsichel nicht gesehen wurde, ist der folgende Tag der 30. des Monats Cha^aban und der Tag danach wäre also der erste (1.) Ramadan.» Wir müssen auf dieses vertrauen und den Behauptungen der Astronomen, welche sich auf astronomische Berechnungen stützen um den Beginn

und das Ende des Fastenmonats zu bestimmen, überhaupt keine Wichtigkeit beimessen,

So sagte der Hafidh Walijjuddin al ^Iraqijj, verstorben im Jahre 825 der Hijrah, woraus wir verstehen: «Die grosse Mehrheit der Schafi^iten folgen dieser Meinung. Der Richtspruch ist also nur an die visuelle Beobachtung gebunden.» Danach

 

 

 

 

sagteer: «Und dies ist auch die Meinung von Malik, Abu Hanifah, Asch-schafi^ijj und der grossen Mehrheit der Salaf und der Chalaf.» Ende des Zitats.

 

Ibnu ^Abidijn, verstorben im Jahre 1252 der Hijrah, sagte in seinem Kommentar des Buches Ad-durr, welches unter den berühmtesten Büchern der hanafitischen Gelehrten ist, folgende Worte. Sein Wort «Man schenkt dem Wort derjenigen, welche sich auf die Berechnung basieren, keine Beachtung» zielt auf die Pflicht der Bestimmung des Beginns des Fastens der Leute ab. Danach sagte er: « hr Wort wird nicht berücksichtigt, und dies in Übereinstimmung; es ist dem Astronom nicht erlaubt zu fasten auf Grund seiner eigenen Berchnungen.»

 

Wenn also ein Muslim ^adil (vertrauenswürdig) die Mondsichel des Ramadan’s irgendwo auf der Erde sieht, ist es uns erlaubt zu fasten. Und dies nach der Schule des Imam Abu Hanifah auf Grund der Sichtung der Mondsichel einer vertrauenswürdigen Person.

 

Es ist also angebracht die Bestimmtheit betreffend der Sicht der Mondsichel zu haben bevor man schlafen geht. Denn falls eine Person am Morgen des ersten (1.) Ramadan’s aufsteht und die Leute fasten sieht, aber sie hat die Absicht während der Nacht nicht formuliert, so ist es sicher, dass das Fasten dieser Person an diesem 1. Tag nicht gültig wäre.

 

Es ist also nötig der Beobachtung der Mondsichel des Ramadan’s eine ganz besondere Achtung zu schenken. Dafür stützt man sich auf das Wort eines vertrauenswürdigen Muslims ab, so wie es uns die Rechtsgelehrten der Salaf und der Chalaf klar erklärten. Was die Tatsache betrifft sich an die Berechnungen zu halten, um den Anfang des Mondmonats zu bestimmen, ist es ein klarer und unmissverständlicher Verstoss dessen, was vom Propheten (^alajhi s-salam) überbracht wurde.

 

Unser Rat für jeden Muslim ist also sich an das zu halten, was vom Verkünder Gottes (^alajhi s-salam) gesagt wurde. Ebenso sich an das zu halten, was von den Rechtsgelehrten der vier (4), von der Gemeinschaft übereinstimmend anerkannten, Rechtsschulen gesagt wurde. Dass der Muslim die Regeln des Fastens lernt bevor er den Monat Ramadan beginnt. Dass er diese Gesetze bei vertrauenswürdigen Leuten lernt, welche die nötige Wissenschaft besitzen, und welche selbst bei vertrauenswürdigen Leuten lernten, welche die nötige Wissenschaft besitzen und auf diese Art und Weise fortfahrend, dass sich eine Kette von Überbringern bildet, die bis zu unserem Propheten Muhammad (^alajhi s-salam) zurückgeht.

 

Oh Gott, lehre uns was uns nützt; mach, dass wir von dem, was Du uns lehrst einen Nutzen ziehen. Hilf uns, damit wir das Fasten erfüllen, das Wachbleiben zum Gebet und dass wir die Familienbande aufrechterhalten. Oh Du, Herr der Welten, oh Gott.

 

Dies waren die Worte für euch. Ich bitte Gott für mich, sowie auch für euch, um Verzeihung. Amen!

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was er für sie fürchtet.

 

Die Nacht der Mitte von Scha^ban und die Fürbitte in dieser Nacht.

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukommen lasse.

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde (^alajhi s-salam), der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zur einzigen bei Gott akzeptierten Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Gott gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad (^alajhi s-salam) Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder.

Diener von Gott ! Ich lege euch, sowie mir selbst, nahe, hinsichtlich Gott, al ^Alijj, al ^Adhim, Frömmigkeit zu beweisen.

 

Meine Glaubensbrüder ! Der Verkünder Gottes sagte woraus wir verstehen: «Wenn die Nacht der Mitte von Scha^aban kommt, wacht in seiner Nacht und führt Sunnah-Gebete aus und fastet während seines Tages.»

Er sagte auch (sinngemäss): «Das beste Gebet, nach dem Obligatorischen, ist das Nachtgebet (Sunnah-Gebet das in der Nacht gebetet wird). «

Die Nacht der Mitte des Scha^aban ist eine gesegnete Nacht. Unter den besten Dingen, die eine Person machen kann, ist die Tatsache diese Nacht zu wachen und den folgenden Tag zu fasten und während dieser Nacht Beweis der Frömmigkeit zu

Gott zu zeigen. Bei der Fömmigkeit zu Gott handelt es sich um das Erfüllen der Pflichten und das Unterlassen des Verbotenen. Es ist angebracht während dieser Nacht, sowie auch während jedem anderen Moment, daran zu denken, dass der Tod  uns ohne jeden Zweifel ereilen wird und dass die Leute auferstehen, versammelt, befragt und gerichtet werden. Also wird die Person, die geglaubt hat und geduldig war, siegen; wogegen die Person die nicht glaubte und ungerecht war, verliert. So sollte sich jede Person bestens, ernsthaft und mit Fleiss mit dem Anlegen seines Vorrats für’s Jenseits beschäftigen. Der Tod kommt und er ist nah. Also, dass jeder ernsthaft danach trachte seinen Vorrat für’s Jenseits anzulegen, mit dem was er hier in dieser irdischen Welt findet. Zu diesem Thema wurde uns das Wort von Gott, des Erhabenen, überbracht, woraus wir verstehen: «Vergiss nicht deinen Teil von dieser irdischen Welt für dein Jenseits. »

 

So ist derjenige, der wirklich für sein Jenseits Vorrat anlegt, unter denjenigen, die sich wahrlich vorbereitet haben. Und derjenige, der keinen Vorrat für’s Jenseits von dieser irdischen Welt anlegt, wird keinen Vorrat mehr anlegen können; da es nach dem Tod die Möglichkeit dafür nicht mehr gibt. Es ist auch unabdinglich sich daran zu erinnern, dass die Suche der Wissenschaft der Religion eine Pflicht auf jeden Muslim ist. Der Verkünder Gottes (^alajhi s-salam) sagte (überbracht durch al Bajhaqijj) woraus wir verstehen: «Das Erlernen der Wissenschaft der Religion ist eine Pflicht auf jeden Muslim.» So wird derjenige, der die Wissenschaft der Religion nicht lernte, sich im Verbotenen wiederfinden, ob er will oder nicht.

 

Betreffend der falschen zwei Hadith (Hadithajn) sagen sie im ersten (1.), dass der Rajab der Monat Gottes sei, der Monat Scha^aban mein Monat und der Ramadan der Monat meiner Gemeinschaft und im zweiten (2.) sagen sie, dass der Rajab der Monat sei, in welchem man um Verzeihung bittet, der Scha^aban der Monat des Gebets und der Fürbitte für den Propheten sei, und Ramadan der Monat des Qur’an’s, so seid fleissig und dass euch Gott verzeihe. Diese falschen Hadithajn haben keine Fundamente.

 

Es wurde, betreffend der Sure «Jasi, gesagt, dass ihre Lesung während dieser Nacht soviel Belohnung bringt, wie wenn man sie zu anderen Zeiten liest. Aber! Es wurde vom Propheten Muhammad nicht überbracht, dass es sunnah ist, diese Sure in dieser speziellen Nacht zu lesen. Es ist auch nicht angebracht zu glauben, dass Gott im Bezug auf diese Nacht gesagt hätte: «..fiha jufraqu kullum amrin hakim». Auch wenn es bei gewissen Leuten verbreitet ist das es sich bei diesem Verslaut um die Nacht von der Mitte von Scha^aban handle, was nicht richtig ist, Die richtige Bedeutung dieses Verses ist, dass es sich um die Nacht von al Qadr handelt und der Vers: «..fiha jufraqu kullum amrin haki bedeutet, dass Gott den Engeln während dieser Nacht (al Qadr) die Kenntnis mit Details von dem gibt, was sich von dieser Nacht an während des ganzen kommenden Jahres, ereignet, wie der Zeitpunkt des Todes, der Geburt oder was jeder als Unterhalt erhalten wird.

Gott sagt in der Sure Ar-rahman

"كل يوم هو في شأن"

was wir aus der Erklärung des Propheten folgend verstehen: «Er verzeiht eine Sünde, Er erlässt eine Prüfung, Er erhebt ein Volk und Er erniedrigt andere.» Diese Worte sind in Übereinstimmung mit diesen Worten der Leute: «Subhana-lladhi jughajjir wa la jataghajjar » was bedeutet: «Er ist rein jeglicher Unvollkommenheit und Er ist es, Der die Sachen ändert und Er selbst ändert nicht.» Dies sind schöne Worte, denn sie zeigen auf, dass die Veränderung eine Eigenschaft der Geschöpfe ist, aber nicht des Schöpfers oder Seiner Eigenschaften.

Man muss hier aber vor der schlechten Gewohnheit gewisser Leute warnen; denn sie sagen in dieser Nacht: «Allahmumma in kunta katabtani ^indaka fi ummi-l-kitabi mahruman aw matrudan aw muqattaran ^alajja fir-rizq famhou, allahumma bi fadlika schaqawti wa hirmani wa tard iwa iqtara rizqi… »

Nur gewisse Ausdrücke, von dieser Fürbitte, sind in einer nicht bestätigten Überlieferungskette, von ^Umar, Ibnu Mas^ud und von Mujahid, überbracht.

 

In der Tat, derjenige, der glaubt, dass Gott Seinen Willen durch die Fürbitte ändert, hat seinen Glauben verfälscht; denn der Wille Gottes ist ewig und hat weder Anfang noch Ende. Der Wille Gottes ist weder von Änderung noch vom Wechsel betroffen, genauso wenig wie all Seine Eigenschaften, wie Sein Wissen, Seine Allmacht oder Seine Vorbestimmung. So ist es dem Menschen nicht erlaubt zu glauben, dass der Wille Gottes auf Grund einer Fürbitte ändert, das heisst, dass es Gott zukommt eine Sache zu wollen, die Er in Seinem Nicht-Anfang nicht will. Der Wille Gottes ändert weder durch eine Fürbitte oder einen Almosen noch durch ein Gelübte, Sein Wille ist unveränderlich !

 

Der Verkünder Gottes sagte (überbracht durch Muslim) woraus wir verstehen: «Das Gelübte ändert nicht die Vorbestimmung Gottes, nur ist es so, dass der Knausrige durch das Gelübte gibt.» Die Sache, deren Existenz Gott in Seinem Nicht-Anfang kennt und will, wird gewiss und unwiderruflich sein, so wie Gott es will. Die Sache, deren Existenz Gott nicht will, wird niemals sein.

Betreffend des Wort Gottes, des Erhabenen, Sure Ar-ra^d, Vers 39, woraus wir verstehen: «Allah löscht aus und lässt bestehen, was Er will, und bei Ihm ist die Urschrift des Buches. »

 

Was hier gemeint ist, ist die Tatsache, dass Gott Seinen Willen durch eine Fürbitte, ein Almosen oder Gleichwertigem, nicht ändert. Wenn Gott Seinen Willen durch eine Fürbitte ändern würde, hätte Er ihn für Seinen erwählten Verkünder geändert; denn der Verkünder Gottes (^alajhi s-salam) sagte (überbracht durch den Hafidh ^Abdur-rahman Ibnu Abi Hatim, nach Abu Hurajrah) woraus wir verstehen: «Ich haben meinen Herr um vier (4) Sachen gebeten. Er erfüllte mir drei (3) und eine (1) erfüllte Er mir nicht. Ich habe Ihn gebeten, dass meine Gemeinschaft in ihrer Gesamtheit nicht missgläubig wird. Er gewährte mir diese. Ich bat Ihn, meine Gemeinschaft nicht durch das zu vernichten, durch welches Er die Gemeinschaften vorher vernichtete. Er gewährte mir diese. Ich habe Ihn gebeten, dass es keine äusseren Feinde meiner Gemeinschaft gäbe, die sie auslöschen werde. Er gewährte mir diese. Und ich bat Ihn darum, dass es keine Kriege unter meiner Gemeinschaft gibt. Aber dies gewährte Er mir nicht.»

Muslim hat den folgenden Hadith nach Thawban vom Verkünder Gottes (^alajhi s-salam) überbracht, woraus wir verstehen: «Ich habe meinen Herrn um drei (3) Dinge gebeten. Er hat mir zwei (2) gewährt und eines nicht.»

Und in einer anderen Version, woraus wir verstehen: «Er sagte mir: O Muhammad, wenn Ich etwas vorbestimmt habe wird es nicht verändert.»

Dies waren meine Worte und bitte Gott für mich, sowie auch für euch, um Verzeihung. Amin.

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was er für diese fürchtet.

 

Der rechtgeleitete Chalif ^Umar Ibn ^Abdil-^Aziz

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukomme.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde (^alajhi s-salam), der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zu der bei Gott akzeptierten Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit vertrieben.

 

Oh ihr Diener Gottes! Ich empfehle euch, sowie auch mir, die Gottesfurcht! Ich empfehle euch, euch an die Gesetze Gottes zu halten und dem Weg unseres geehrten Propheten (^alajhi s-salam) zu folgen, in dem ihr euch auf den Tag, der eine sehr wichtige Station ist, diesem Tag, an welchem weder die Güter noch die Kinder von Hilfe sein werden; und nur derjenige gerettet sein wird, der mit einem Herzen rein von Missglauben kommen wird.

 

Heute werden wir von einem Mann sprechen, der unter denjenigen war, welche ein gutes Benehmen und nobles Auftreten hatten, ein Wächter der Gerechtigkeit, voller Wissenschaft, von grosser Intelligenz und von klarem und Verständnis; einer der sich Gott anvertraute und die Wahrheit sagte, auch wenn er nur wenig Unterstützung durch andere erfuhr.

 

Dieser Mann gehört zu den Leuten der Wissenschaft und den rechtgeleiteten Chalifen, sowie auch zu den Gelehrten die ihr Wissen anwandten. Er ist der erste (1.) Wiederbeleber der Wissenschaft der Religion unserer Gemeinschaft. Er hiess: ^Umar Ibn ^Abdil-^Aziz, der Imam der die Tradition des Propheten (^alajhi s-salam)

 

 

 

 

auswendig kannte, der fleissige Gelehrte, der Asket und Anbeter Gottes (möge er Gott wohlgefallen).

Er war von heller Hautfarbe, feinen Zügen und von unleugbarer Schönheit; er war nicht dick und mit einem schönen Bart ausgestattet. Er hatte eine Narbe an der Schläfe, die vom Huftritt eines Reittiers stammte; von da der Name «Der Verletzte des Stammes Banu Umajja».

^Umar Ibn ^Abdil-^Aziz weinte eines Tages als er noch ein kleiner Junge war. Seine Mutter fragte ihn also, warum er weine; er antwortete: «Ich habe an den Tod gedacht.» Dieses Kind hat an den Tod gedacht und weinte!!!

 

Zur Zeit seines Chalifat’s lebten die Schafe und Wölfe zusammen auf der gleichen Weide. Es wurde im Buch «Hiljatul-Awlija» überbracht, dass ein Mann sagte: «Zur Zeit von ^Umar Ibn ^Abdil-^Aziz, war es meine Aufgabe die Mutterschafe zu melken. Eines Tages kam ich an einem Schäfer vorbei, der inmitten seiner Herde stand. Ich sah, dass es unter diesen Schafen dreissig (30) Wölfe gab, und zu diesem Augenblick hatte ich noch nie einen Wolf gesehen; ich dachte also, dass dies Hunde seien. Ich sage zum Schäfer «Oh Schäfer, was erhoffst du von all diesen Hunden in deiner Herde?» Er antwortete mir: «Dies sind keine Hunde sondern Wölfe!» So sagte ich: «Lob zu Gott, Wölfe unter den Schafen, die nichts Schlechtes von ihnen befürchten.» Der Schäfer antwortete ihm also: «Wenn der «Kopf» in gutem Zustand ist, so ist der Rest des Körpers nicht krank.»

 

Als ^Umar Ibn ^Abdil-^Aziz Chalif der Muslimen war, kam er eines Tages zu seiner Frau Fatimah Bint ^Abdil-Malik Ibn Marwan, und fragte sie: «Hast du einen (1) Dirham, damit ich Trauben kaufen kann?» Seine Frau antwortete ihm: «Nein.» ^Umar sagte daraufhin: «Hast du Geld, damit ich Trauben kaufen kann?» Sie antwortete ihm: «Nein.» Danach sagte sie zu ihm: «Du bist der Prinz der Gläubigen und du hast nicht mal einen (1) Dirham um dir Trauben zu kaufen?» ^Umar antwortete: «Diese Prüfung ist weniger schwierig für uns, als die Ketten aus Feuer in der Hölle.»

Maslamah Ibn ^Abdil-Malik sagte: «Eines tages bin ich ^Umar Ibn ^Abdil-^Aziz besuchen gegangen als er krank war. Er lag auf dem Bett und ich sah, dass sein Hemd, welches er trug, schmutzig war. Ich sage also zu Fatimah Bint ^Abdil-Malik «Oh Fatimah, wasche das Hemd des Prinzen der Gläubigen», sie antwortete «Wir werden es tun, so Gott will.»

Maslamah erzählte weiter: «Ich kehrte zurück um ihn erneut zu besuchen und ich sah, dass das Hemd immer noch schmutzig war; so sagte ich zu seiner Frau «Oh Fatimah, habe ich dich nicht gebeten das Hemd des Prinzen der Gläubigen zu waschen? Die Leute besuchen ihn!» Fatimah antwortete «Bei Gott, er hat nur das eine Hemd das er am Leibe trägt!»

 

Es wurde überbracht, das ^Umar eines Tages sagte: «Ist es nicht wahr, dass die Existenz in diesem Leben kurz ist und die Reichtümer vergänglich sind? Sei durch es nicht verblendet, du rennst dem Leben hinterher und es flieht vor dir. Der überhebliche selbstgefällige Mensch ist derjenige, welcher durch dieses Leben verführt wurde. Wo sind diejenigen, welche die Städte erbauten und nur wenige Tage

 

 

 

lebten? Sie wurden durch ihre Gesundheit und Aktivität getäuscht und sie haben Sünden begangen. Was hat die Erde mit ihren Körper im Grab gemacht ? Und die Würmer mit ihrem Fleisch und ihren Knochen ? Hier in diesem Leben waren sie auf Betten gelagert, zwischen Bediensteten, ihren Familien und Nachbarn. Wenn du zwischen den Gräbern hindurch gehst, frag die Reichen was von ihrem Reichtum verblieben ist und frag die Armen, was von ihrer Armut blieb. Ihre Körper wurden von der Erde und den Tieren verwest, bis sie zu Staub wurden.»

 

Glaubensbrüder ! Als ^Umar Ibn ^Abdil-^Aziz im Todeskampf auf seinem Bett lag, wiederholte er oft einen Vers aus dem Qur’an, von welchem wir verstehen, dass das Paradies den Gläubigen vorbehalten ist, die auf Erden weder zu siegen noch zu herrschen suchten und dass das gute Ende denjenigen gehört, die voll Gottesfurcht sind.

 

Meine Lieben ! Was für ein Ruhm solche Männer als Beispiel zu nehmen. Indem wir ihren Geschichten zuhören und vernehmen, welchen Rang sie unter den Leuten inne hatten.

 

Man versteht aus dem Qur’an, dass das Leben im Paradies besser ist und ohne Ende !

 

Oh Gott ! Gib uns die Enthaltsamkeit in diesem Leben und mach, dass wir dieses Leben in Deiner Zustimmung verlassen. Gewiss, Herr, Du bist über alles der Allmächtige.

 

Dass Gott mir, sowie auch euch, verzeihen möge. Amen.

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was er für sie fürchtet.

 

Das Wunder der Nachtreise und der Beweis, dass der Tabarruk erlaubt ist.

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukommen lasse.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde (^alajhi s-salam), der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zur einzigen bei Gott akzeptierten Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Gott gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad (^alajhi s-salam) Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder.

 

Meine Glaubensbrüder! Als der Verkünder Gottes (^alajhi s-salam) während seiner Auffahrt an einem hoch gelegenen und sehr geehrten Ort ankam, offenbarte ihm Gott folgendes, woraus wir verstehen: «Durch was willst du geehrt werden?». Der Prophet antwortete: «Dass Du mir die Eigenschaft gibst Dein Diener zu sein.» Gott hat ihm so dann folgendes Wort offenbart:

 

Sure al Isra, Vers 1, woraus wir verstehen: «Frei von jeder Unvollkommenheit ist Gott, Der Seinen Diener nachts von der Heiligen Moschee in Mekka zur al Aqsa-

Moschee reisen liess, deren Umgebung Wir gesegnet haben, um ihm einige Unserer Zeichen zu zeigen; und Er ist Derjenige, Der alles hört und sieht.»

Das heisst, dass der Prophet (^alajhi s-salam) die Eigenschaft des Dieners von Seinem Herrn bekommen hat. Und diese Eigenschaft bedeutet den Gipfel der Ehre für den Verkünder, weil er in diesem Vers explizit erwähnt wurde und die Sklaven (Diener) zahlreich sind. Warum wurde der Prophet speziell mit der Tat ausgezeichnet Gottes Sklave zu sein? Weil er diese ausgezeichnete Ehre besitzt. Gott, der Erhabene, hat den Propheten Muhammad geehrt, weil dieser alle anderen Propheten übertrifft.

 

Unter seinen Wundern gibt es das Wunder der Nachtreise, al Isra, und die Auffahrt, al Mi^raj, durch welches Gott, der Erhabene, unseren Propheten um Grade in der Ehre erhoben hat. So ist das Wunder der Nachtreise, durch den Text im noblen Qur’an und im Hadith sicher bestätigt. Es ist also eine Pflicht zu glauben, dass Gott, der Erhabene, Seinen Propheten nachts von der geehrten Moschee in Mekka bis zur Moschee al Aqsa reisen liess; dass Gott, der Erhabene, diesen Ort vor allem Schlechten schütze.

 

Meine Glaubensbrüder! Die Leute der Wahrheit, seien sie Salaf oder Chalaf, oder seien sie Muhaddith, oder Spezialisten in der Auslegung der Texte oder Spezialisten in der Rechtswissenschaft, sie alle sind sich einige (Ijma^a), dass die Nachtreise, al Isra, mit Körper und Seele und im Wachzustand erfolgte und dass sie eine Wahrheit ist. Dies ist das Wort von Ibnu ^Abbas, von Jabir, von Anas, von ^Umar, von Hudhayfah und von anderen Begleitern des Propheten (^alajhi s-salam). Dies ist auch die Meinung des Imam Ahmad sowie von anderen Imams. Es gibt keinen Meinungsunterschied was die Wirklichkeit der Nachtreise für den Propheten betrifft, ist sie doch im Text des Qur’an’s erwähnt. Aus diesem Grund haben die Rechtsgelehrten, betreffend der Nachtreise des Propheten gesagt, dass derjenige, der sie verneint, den Qur’an verneint, und derjenige, der den Qur’an verneint begeht einen Missglauben.

 

Die Brust des Propheten wurde geöffnet bevor er die Nachtreise begann. Die Nachtreise erfolgte vom Hause von Ummu Hani in Mekka bis zur Moschee al Aqsa. Seine Brust wurde geöffnet, dann mit Zamzam-Wasser gewaschen und danach mit Weisheit und Glaube gefüllt. Gabriel (^alajhi s-salam) kam zu ihm mit einem weissen Reittier, es war der Buraq. Dieser bebte vor Freude, so glücklich war er, dass der Verkünder Gottes auf seinem Rücken Platz nehmen wird. Der Buraq jagte davon mit dem Verkünder Gottes auf seinem Rücken, seine Hufe dort aufsetzend wohin sein Blick reichte. Er kam in Jathrib (heutiges Medina) an wo der Prophet abstieg und ein Gebet erfüllte, danach am Berg Sinai, wo der Prophet ebenfalls abstieg und ein Gebet erfüllte; danach in Bajtu Lahm (Betlehem), da wo der Messias (Jesus, Sohn von Maria) geboren wurde, und auch dort erfüllte der Prophet ein Gebet.

 

Meine Glaubensbürder, dass, was der Verkünder Gottes (^alajhi s-salam) in Betlehem machte war ein Tabarruk, das heisst die Suche nach Segen, da dieser Ort eine Ehre und einen Segen hat auf Grund der Geburt von Jesus (^alajhi s-salam).

 

 

 

 

 

 

Wenn wir gehen um das Grab des Propheten (^alajhi s-salam) oder der Heiligen zu besuchen und wir dort Gott anflehen, damit Er uns die Barakah (Segen) für unsere Tat gibt, so machen wir das Selbe, dass der Verkünder Gottes tat, als er ein Gebet in Betlehem erfüllte.

 

Danach kam er in Jerusalem an und er hat das Gebet als Imam erfüllt. Der Letzte der Propheten, der Meister der Propheten führte als Imam und hinter ihm waren alle Propheten und Prophet-Verkünder (dass Gott sie alle ehre und noch mehr um Grade erhöhe) versammelt. Gott, der Erhabene, hat sie alle zu Ehren und zur Verherrlichung unseres geliebten Propheten Muhammad versammelt; dass Gott ihn ehre und noch mehr um Grade erhöhe und dass Gott die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze, was er für sie fürchtet.

 

Unter den erstaunlichen Sachen, welche der Prophet sah, war, dass er diese irdische Welt in der Gestalt einer alten Frau sah. In der Tat, diese vergängliche Welt, wie auch immer ihre Schönheit sein mag, geht ihrem Ende zu. Der Verkünder Gottes, hat über sie, im Vergleich zur Sonne, die sich zum Untergang neigt, gesagt (sinngemäss): « (…) dass die vergangene Zeit mehr ist, als diejenige, die noch bleibt. Der Prophet sah am Wegrand auch etwas, das ihn rief. Es war Iblis. Zuerst war Iblis ein gläubiger Jinn, aber er wurde ungläubig, weil er sich gegen Gott auflehnte. Gott, der Erhabene, sagte in einer Sure, woraus wir verstehen: «Wir (Gott) haben den Engeln befohlen sich für Adam niederzuwerfen. Sie haben sich alle niedergeworfen, ausser Iblis, welcher ein Jinn war und welcher sich auflehnte und ungehorsam war gegenüber dem Befehl seines Herrn.»

 

In einem anderen Vers sagte Gott was bedeutet: «Ausser Iblis, welcher verweigerte und Hochmut bewies und unter den Ungläubigen war.«

 

Wie unverständlich ist es doch Leute zu sehen, die diese Verse verneinen und sagen, dass Iblis nicht ungläubig wurde. Als Beispiel der Mann, der sich Amru Chalid nennt, welcher sagte: «Iblis wurde nicht ungläubig», dass Gott, der Erhabene, uns vor seinen Worten und seinem Missglauben schützen möge. Amen.

 

Der Verkünder Gottes (^alajhi s-salam) roch einen wohriechenden Geruch, welcher aus dem Grab der Kämmerin der Tochter des Pharao’s stieg. Die Kämmerin war eine tugendhafte Gläubige. Aus ihrer Geschichte wurde überbracht, dass sie die Tochter Pharao’s kämmte und ihr der Kamm aus den Händen glitt. Sie sagte «Bismillah», als sie sich bückte um den Kamm aufzuheben. Sie wollte damit sagen «ich hebe den Kamm im Namen Gottes auf». In diesem Moment, fragte die Tochter des Pharao’s sie: «Du hast also einen anderen Gott als meinen Vater?» Die Coiffeuse antwortete: «Ja, Mein Herr, welcher auch der Herr deines Vaters ist, ist Gott.» Die Tochter informierte ihren Vater, welcher von der Kämmerin verlangte, ihre Religion zu lassen, was sie verweigerte. Er liess daraufhin kochendes Wasser zubereiten und in dieses ihre Kinder, eines nach dem anderen, vor ihren Augen hineinwerfen. Ihr kleinstes Kind, das immer noch an ihrer Brust trank, richtete sich an seine Mutter, bevor es ins kochende Wasser geworfen wurde, und sagte: «Oh meine Mutter, gedulde dich;

 

 

 

gewiss, die Bestrafung im Jenseits ist viel härter als die Bestrafung dieser irdischen Welt. Bleib standhaft und stark, du bist auf der Wahrheit.» So richtete sich die Coiffeuse ihrerseits an den Pharao und sagte : «Ich habe einen letzten Wunsch,  dass du all unsere Knochen zusammen vergräbst.» Er antwortete ihr : «Dies gewähre ich dir.» Und so wurde sie ebenfalls ins kochende Wasser geworfen. So starb sie, sowie auch ihre Kinder, als Märtyrer.

 

Unter den erstaunlichen Sachen, welcher der Verkünder Gottes während der Nachtreise sah, war, dass er Leute erblickte, deren Zungen und Lippen mit Feuerscheren geklemmt waren. Der Engel Gabriel sagte ihm (sinngemäss): «Dies sind jene, die Worte hin un her tragen um das Schlechte und die Zwietracht zu säen.» Das heisst, Jene, welche die Leute zur Irreleitung, zur Korruption, zum Betrug und dem Verrat aufrufen.

 

Der Prophet sah einen Stier von einem engen Ort rauskommen, welcher ohne Erfolg  versuchte wieder dorthin zurückzukehren. Gabriel (^alajhi s-salam) sagte ihm (sinngemäss): «Dies ist jener, welcher schlechte Worte aussprach, die einen Schaden und Zwietracht beinhalteten, und danach wieder auf sein Wort zurückkommen will, es aber nicht vermag.»

Danach sah er Leute, die wie Tiere weideten und über ihrer Scham nur ein kleines Stück Stoff trugen. Gabriel sagte ihm (sinngemäss): «Dies sind jene, die die Pflicht der Zakat nicht erfüllten.»

 

Der Prophet sah auch Leute, deren Köpfe mit einem Stein zertrümmert wurden um danach wiederhergestellt zu werden. Gabriel sagte ihm: «Dies sind jene, deren Kopf zu schwer war um das Gebet zu erfüllen.»

 

Ebenso sah er eine Gruppe Leute, die sich gegenseitig ein Stück verfaultes Fleisch streitig machten und dabei das gute, erlaubte Fleisch liessen. Gabriel sagte ihm (sinngemäss): «Dies sind die Leute deiner Gemeinschaft welche das Erlaubte lassen um das Verbotene zu nehmen und zu konsumieren, was verboten und schändlich ist: Es sind die Unzüchtigen.»

Der Prophet sah auch Leute Eiter trinken, welcher aus den Unzüchtigen floss. Gabriel sagte ihm (sinngemäss): «Dies sind jene, die den Alkohol (al Chamr) dieser irdischen Welt trinken.»

Er sah Leute die sich ihre Gesichter und Brust mit Nägeln aus Kupfer zerkratzen. Gabriel sagte ihm, woraus wir verstehen: «Dies sind die Leute, welche Lästerungen gegenüber anderen äusserten.»

 

Wir bitten Gott, den Erhabenen, dass wir von dieser hervorragenden Erinnerung profitieren mögen, sowie auch von der Sicherheit, des Friedens und des Glücks.

 

Dies waren meine Worte und ich bitte Gott, den Erhabenen, mir, sowie auch euch, zu vergeben. Amen.

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al-Isra wa al-Mi^raj CIS

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was er für sie fürchtet.

 

Den Neid und den Hass lassen

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukomme.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten ; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Grade unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

O du, der Imam der Frommen, oh Muhammad, dass Gott dich um Grade erhöhe, O du, der Vater von Az-Zahra’, oh Muhammad; oh du, der Vater von Al Qasim; o du, die Freude meiner Augen und die Liebe meines Herzens, o Muhammad.

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Gott gesandten Verkünder.

Diener Gottes, ich empfehle euch, sowie auch mir, Gottesfurcht zu zeigen, denn Gott al ^Alijj al ^Adhim sagte in der Sure al Hajr, Vers 18, woraus wir verstehen: «O ihr die geglaubt habt, verrichtet eure Pflichten und hütet euch vor dem Verbotenen und auf dass jeder von euch darauf achte, was er für den Tag des Gerichts vorbereitet.»

 

Meine Glaubensbrüder, Gott, der Erhabene, hat uns unzählbare Wohltaten gegeben. Derjenige, der Beweis von Frömmigkeit zeigt wird eine grosse Belohnung erhalten ; hier als Beweis das Wort Gottes, al ^Alijj al ^Adhim, Sure Adh-Dharijat, Verse 15 & 16 (woraus wir verstehen): «Die Frommen werden sich in Gärten mit Quellen befinden; sie empfangen, was Gott ihnen beschert, denn sie haben zuvor Gutes getan.»

Das was Gott, dem meist angenommenen unter Seinen Dienern, offenbarte, ist ohne Zweifel wahr und und real. Gewiss, Gott wird Sein Versprechen halten und der fromme und tugendhafte Diener wird eine Belohnung von Gott erhalten.

 

﴿وَأُزْلِفَتِ الْجَنَّةُ لِلْمُتَّقِينَ غَيْرَ بَعِيدٍ . هَذَا مَا تُوعَدُونَ لِكُلِّ أَوَّابٍ حَفِيظٍ . مَنْ خَشِيَ الرَّحْمَن بِالْغَيْبِ وَجَاء بِقَلْبٍ مُّنِيبٍ . ادْخُلُوهَا بِسَلامٍ ذَلِكَ يَوْمُ الْخُلُودِ . لَهُم مَّا يَشَاؤُونَ فِيهَا وَلَدَيْنَا مَزِيدٌ﴾

Die Glückseligkeiten des Paradieses sind besser, hervorragender und dauerhafter als die Glückseligkeiten dieser niederen Welt. Sie sind, im Vergleich zu jenen des Paradieses nichts. Öffne darum dein Herz so, damit du unter den Frommen seist gemäss dem Richtspruch Gottes, und wisse, dass der Verkünder Gottes صلى الله عليه وسلم uns in einem geehrten Hadith darüber informierte, dass es im Körper ein Stück Fleisch gibt, wenn dieses gesund, ist der ganze Körper gesund und wenn es krank ist, ist der ganze Körper krank ist: Es handelt sich um das Herz.

 

Nehmt euch in Acht vor den Krankheiten die das Herz angreifen. Hütet euch vor der Unaufrichtigkeit, vor der Überheblichkeit, vor dem Hochmut, vor dem Neid und der Tat Feinseligkeiten im Herzen zu hegen. Der Prophet hat gesagt (woraus wir verstehen): «Hasst euch nicht gegenseitig, beneidet euch nicht gegenseitig und kehrt euch nicht voneinander ab, seid Brüder, oh Diener Gottes.»

Unter diesen Krankheiten des Herzens gibt es den Neid und den Hass. Sie sind etwas sehr Schlechtes, denn sie verhindern die gegenseitige Hilfe im Guten und die Frömmigkeit. Die Sünde des Neides ist durch das Islamische Gesetz verboten und ist nach der Definition die Tat deinem Bruder zu wünschen, dass er das Gute, das Gott ihm gegeben hat, verliert und gemäss diesem Wunsch zu handeln, sei es durch Tat oder Wort. Derjenige, welcher zum Beispiel, wünscht, dass ein Gläubiger sein grosses Vermögen verliert, welches er auf erlaubte Weise erwarb oder dass derjenige, der eine schöne Ehefrau hat, sich von ihr trenne oder auch, dass er einen Gläubigen beneidet der gehorsame Kinder hat oder solche mit noblen Eigenschaften und welcher seinem Wunsch eine Tat folgen lässt, die in diesen Sinn ist, der wird die Sünde des Neides verbrochen haben.

Um sich diesem Hass zu entledigen, diesem Neid und dem Wunsch die Einen gegen die Anderen aufzuhetzen, muss man gegenteilig zur schlechten Neigung der Seele handeln. So zu handeln hilft einem das zu erfüllen, was Gott annimmt.

 

Die Heiligen erreichen ihren Rang nur in dem sie gegen die schlechten Neigungen ihrer Seele handeln. Die Leute erliegen nur ihren blamierungswürdigen Leidenschaften weil sie dem nicht entgegenwirken was Gott verboten hat. So findet man Leute, die sich von den Brüdern abwenden. Und warum ? Für eine unwichtige Frage dieser irdischen Welt. Es kommt vor, dass wenn ein Bruder geht um einem anderen zu begegnen, dieser sich von ihm abwendet um ihm zu zeigen, dass er in verabscheut oder, dass er das Gesicht wegdreht. Es wurde gesagt, dass der Neid die erste Sünde war die im Paradies begangen wurde: Es handelt sich hier um den Neid von Iblis gegenüber Adam. Es wurde auch gesagt, dass der Neid die erste begangene Sünde hier auf Erden war: Es war dies der Neid den Kain (Qabil) gegenüber seinem Bruder Abel (Habil) empfand.

 

Meine Brüder im Islam, der Verkünder Gottes hat uns ermutigt uns in der Ausübung der guten Taten zu verpflichten, uns untereinander zu helfen und noch mehr Gutes zu tun. Es ist für diejenigen unter uns, welche solche schlechten Taten begangen haben, angebracht, sich nicht dem Hass hinzugeben, dem Neid und dem Streit. Der Verkünder Gottes صلى الله عليه وسلم hat gesagt (woraus wir verstehen): «Unterschätze keine einzige gute Tat, sei es auch nur ein lachendes Gesicht wenn du einem Bruder begegnest.» Auf diese Weise wirst du ihm die Freude in sein Herz gebracht haben. So ist es auch mit dem Besuch deines Bruders, dies kann ihm gewisse Schmerzen erleichtern. Ebenso sich nach deinem geprüften Bruder zu erkundigen, dies wird etwas von seiner Traurigkeit nehmen. Was die Hilfe betrifft, die du deinem Bruder in Zeiten der Not leistest, so wird sie ohne Zweifel sein Herz mit Freude und Glück erfüllen.

 

Oh Gott, mach dass wir zu denen, unter Deinen reinen Dienern gehören, die fromm sind und die sich mit einer aufrichtigen, brüderlichen Zuneigung lieben und mach, dass wir Beweis von Sanftmut gegenüber anderen zeigen.

 

Oh Gott, leite unsere Herzen nicht in die Irre, nachdem sie gut geleitet waren und gib uns Deine Gnade und Du bist ohne Zweifel Al Wahab.

 

Ich bitte Gott um Verzeihung für meine, sowie auch für eure Sünden. Amen.

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Réponse à l'article de Fathi Derder dans la rubrique "Réflexions" du journal 24 heurs du mardi 22 juin où il dit sic :

"Quand j’ai vu Ribéry, dimanche sur TF1, j’ai compris que j’aimais la France. Un multimillionnaire à gueule de repris de justice, client de prostituées de 16 ans, immoral et voyou. Pire: musulman."

 

Il règne un climat malsain en Europe, et peut-être dans le monde, où l'Islam est de plus en plus perçu comme une menace. Certains y verraient une parade politicienne qui vise à détourner le public des problèmes de fond. En tous état de cause, les bras nous en tombent à la lecture de passages où le terme de musulman apparaît comme une insulte pire que d’être immoral ou voyou. Les moeurs ne soient pas toujours le reflet d'une croyance. La croyance a bon dos dans ce cas.

S'il avait été question d'une autre communauté, d'une autre confession, on aurait sans doute vu des associations se mettre en rangée pour donner l'assaut. Mais pour les musulmans, force est de constater, hélas, qu'il a deux poids deux mesures, un barème insensé. A ce titre, l'affaire de l'égyptienne, vivant en Allemagne et assassinée dans un tribunal de Dresde en 2007, est quasiment passée inaperçue dans les médias. L'ère du temps n'est donc pas de bon augure et il a quelque chose de toxique.


Freyzinger disait: "Mais qu'ils rentrent chez eux", seulement que pour un Ribéry il n'en est pas question comme pour tant d'autres. Alors, si des personnes se sentent irritées par cette foi et voient en elle la cause de leurs tourments, il sera difficile de les convaincre du contraire, car généralement ils ne sont pas capables d'élévation et doivent régler quantité de problèmes avec leur personne pour retrouver un semblant de lucidité et de jugement. Guénon disait: "Il y a toujours quelque chose de pénible dans le spectacle de l'incompréhension profane, bien que la doctrine sacrée soit assurément trop haute pour en subir les atteintes".  Vous comprendrez ainsi notre sentiment de toujours devoir justifier ce que nous sommes.

L’auteur de l’article du « 24 heures », en voulant condamner des faits jugés immoraux, amalgame jusqu’à atteindre l’irrationnel, l’insensé pour devenir non objectif. Nous condamnons fermement cette dérive islamophobe cachée derrière la débandade du Foot Français.


Président du Conseil Islamique
Prof. Tawfiq EL MALIKI


 

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was er für sie fürchtet.

 

Die Gnade Gottes

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zukommen lasse.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten; ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde (^alajhi s-salam), der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zur einzigen bei Gott akzeptierten Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Gott gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad (^alajhi s-salam) Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder.

 

Diener Gottes! Ich lege euch, sowie mir selbst, nahe, hinsichtlich Gott, al ^Alijj, al ^Adhim, Frömmigkeit zu beweisen.

 

Man versteht im Qur’an, dass Gott der Einzige ist, und dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, der Allerbarmer, der Erbarmer.

 

Wir verstehen aus einem Wort des Propheten (^alajhi s-salam), welches von Muslim überbracht wurde, dass die Gnade Gottes in hundert (100) Partien unterteilt ist; Er sandte eine (1) Gnade von hundert (100) in dieses Leben unter die Menschen und die Jinn, die Vögel und Tiere; Er hat neunundneunzig (99) für die Gläubigen am Tage des Gerichts zurückgehalten.

 

 

 

Es wurde durch al Bucharijj überbracht, dass der Prophet (^alajhi s-salam) sagte, dass es ein Buch über dem Thron gebe, in welchem über Gott steht: «Inna rahmati sabaqat ghadabi.» Was heisst, dass die Zeichen der Gnade Gottes zahlreicher sind als Seine Zeichen der Bestrafung.

Die Engel sind unter den offenkundigen Tatsachen der Gnade Gottes; die Engel sind zahlreicher als die Wassertropfen und Blätter auf den Bäumen. Das Paradies ist auch ein Zeichen der Gnade Gottes, weil es viel grösser ist als die Hölle.

Überhalb des Throns gibt es nichts Lebendes. Dort befindet sich nur ein Buch in welchem (sinngemäss) steht: «Dass die Zeichen Seiner Gnade zahlreicher sind als die Zeichen Seiner Bestrafung.» Dieses Buch befindet sich in Wirklichkeit über dem Thron. Als Beweis dieser Hadith, aus welchem wir verstehen: «Gewiss, Gott hat dieses Buch über dem Thron tausend (1000) Jahre vor den Himmeln und der Erde erschaffen, und Er hat von diesem Buch die zwei (2) letzten Verse der Sure al Baqarah herunter kommen lassen.»

 

Wisset, dass es unter den Namen Gottes «der Gnädige» gibt. Dieser Name bedeutet: Derjenige, Welcher viel Gnade für die Gläubigen und die Nicht-Gläubigen in diesem Leben hat und nur für die Gläubigen im Jenseits.

 

Die Leute des klaren Verstandes sagen, dass die wahre Glückseligkeit jene des Jenseits ist. Die Glückseligkeit lässt den Diener von der Gnade Gottes profitieren, um ohne Bestrafung ins Paradies einzutreten,  um sich in den ewigen Glückseligkeiten zu finden. Das Glück beinhaltet nicht Geld anzuhäufen, die Annerkennung der Leute zu erhalten oder von einer bedeutenden Familie abzustammen.

 

Unter der Gnade Gottes gibt es auch den Schutz vor dem Höllenfeuer für diejenigen, die als Muslime verstorben sind. Auch wenn sie als Sünder verstarben werden sie trotz ihrer Sünden schliesslich ins Paradies eintreten.

 

Es wurde von al Bucharijj und Muslim überbracht (sinngemäss): «Einmal kam der Engel Gabriel zu mir und überbrachte mir eine gute Nachricht, dass derjenige, der ohne Gott etwas zuzugesellen stirbt, ins Paradies eintreten wird.» Ich sagte: «O Gabriel, auch wenn er stahl und Ehebruch beging?» Gabriel antworete: «Ja, auch wenn er stahl und Ehebruch beging.» Der Prophet wiederholte: «Und auch wenn er stahl und Ehebruch beging?» Gabriel antwortete: «Ja, auch wenn er stahl und Ehebruch beging.» Der Prophet wiederholte: «Und auch wenn er stahl und Ehebruch beging? » Und Gabriel antwortete: «Und auch wenn er stahl und Ehebruch beging und Alkohol trank. »

 

Unter der Gnade Gottes gibt es auch die zwei (2) Bezeugungssätze, welche einen wichtigen Platz in der Religion einnehmen, da die Person, um in den Islam einzutreten, diese beiden Bezeugungssätze aussprechen muss. Daher sind sie, durch den Willen Gottes, einfach auszusprechen.

Das Wort «Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt und ich bezeuge, dass Muhammad, der Prophet Gottes ist» wiegt am Tage des Gerichts sehr schwer in der Waagschale.»

 

 

 

Welch schönes Wort aus dem Qur’an, aus welchem wir verstehen können, dass diejenigen, welche sündigten, die Hoffnung auf die Gnade Gottes nicht aufgeben sollen, denn Gott vergibt Sünden in grosser Anzahl und Er ist Derjenige, Der verzeiht und gnädig ist.

Zur Gnade Gottes zählt auch die Tatsache, dass Er für dich wollte, dass du Muslim bist, was auch der Glaube des Propheten Muhammad (^alajhis-salam) und seiner Gefährten ist; Gott wollte dass deine Taten aus Furcht zu Gott gemacht werden und Er hat dein Herz dem Glauben geöffnet. Er machte, dass du den Missglauben hasst, die Verderbtheit und die Sünden und es ist durch Seine Gnade, dass du die Verpflichtungen erfüllst und die Sünden vermeidest. Gott gab dir die Gesundheit und die Sinne. Wieviele Menschen haben ein Behinderung und erfreuen sich nicht guter Gesundheit? Der Prophet  sagte (sinngemäss): «Es gibt zwei Wohltaten denen viele Leute keine Beachtung schenken: die Gesundheit und die freie Zeit.»

 

Unter der Gnade Gottes gibt es die Tatsache, dass wir am Tag des Gerichts ein Teil der Gemeinschaft des Propheten Muhammad (^alajhi s-salam) sein werden. Es ist dies die grösste Gemeinschaft am Tag des Gerichts. Bevor die Leute ins Paradies eintreten, werden sie in hundertzwanzig (120) Reihen aufgeteilt, achtzig (80) sind für die Gemeinschaft des Propheten Muhammad.

 

Der Prophet sagte (sinngemäss): «Ich stand vor den Gemeinschaften. Die Propheten gingen, mit ihren Gemeinschaften, an mir vorbei. Ich sah Propheten von einem einzigen Mann begleitet, andere von zwei und andere kamen ganz allein. Ich sah dann eine grosse Zahl von Personen und ich hoffte, dass diese von meiner Gemeinschaft sind; aber man sagte mir, dass sie von der Gemeinschaft Moses seien. Dann sagte man mir: »Diese da sind von deiner Gemeinschaft und von ihnen werden siebzigtausend (70'000) ohne Bestrafung ins Paradies eintreten.»

 

Wende von uns das ab, was Du (Gott) verboten hast, auch wenn es nur eine kleine Menge ist! O Du, der Allmächtige, Welcher in Fülle gibt!

 

Ich bitte Gott um Verzeihung für mich sowie auch für euch. Amen!

 

O Gott! Gib uns die Kraft den Propheten und Tugendhaften korrekt zu folgen! Du (Gott) bist mit Gewissheit über alles der Allmächtige.

Wir bitten Gott, dass Er uns den Erfolg in der Ausführung des von Ihm Angenommenen gibt und das Er es annimmt! Amen!

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

 

Die Tür der falschen Hoffnung schliessen,

und die Tür der Vorbereitung zum Tod öffnen.

 

 

Liebe Glaubensbrüder!

Habe die fromme Gottesfurcht, sei es in der Öffentlichkeit oder wenn du alleine bist, weil kein Geheimnis Gott entgeht. Erinnere dich, dass, du dieses vergängliche Leben bald verlässt. Wenn du Morgen früh noch am Leben bist, warte nicht auf den Abend, und wenn du abends noch am Leben bist, warte nicht auf den nächsten Morgen. Und nütze deine gute Gesundheit um gute Taten zu vollbringen, als Voraussicht für Tage, an denen du wegen möglicher Krankheit und daraus folgender Unfähigkeit die Anbetungen nicht auszuführen. Und lege in deinem Leben einen Vorrat an guten Taten an, um dein Kapital an Belohnung im Jenseits zu erhöhen.

 

Derjenige, der den Wert des Jenseits kennt, findet, dass das Gewicht der Müdigkeit leicht ist. Derjenige, der weiss was er will, wird sich seiner erbrachten Anstrengung erleichtert sehen.

 

Oh lieber Bruder! Gestern ist Teil deiner Vergangenheit und Morgen ist vielleicht nicht ein Teil deines Lebens. Gott sagt, woraus wir verstehen: ”Und fürchtet den Tag, an dem ihr zu Allah zurückgebracht werdet. Dann wird jeder Seele das zurückerstattet, was sie erworben hat, und ihnen wird kein Unrecht geschehen. Sure al Baqarah, Vers 281.

 

Fürchte Gott und vergeude nicht deine Zeit mit dem, was bei Gott nicht angenommen ist. Gewiss, die Beobachtung der Zeit der Beschäftigung ist ein Zeichen der Vorsicht und des auf der Hut-Sein’s.

 

Es ist ein grosses Gut für denjenigen, der diese Welt loslässt bevor sie ihn verlässt, und der sein Grab mit guten Taten bestellt hat, bevor er dort begraben wird. In der Tat wurde gesagt (sinngemäss): “Unsere Gäber werden bald gebaut sein, während wir uns noch nicht bereut haben, ah! wenn wir uns doch nur bereut hätten bevor sie erbaut worden sind.”

 

Oh lieber Bruder! Gewiss, das Jenseits ist eine Bleibe, zu welchem wir hinstreben, näher als die Bleibe dieser irdischen Welt, welche du am verlassen bist.

 

Unser Prophet Muhammad (^alahj s-salam) hat in einem Hadith überbracht, woraus wir verstehen: “Der Starke ist nicht derjenige, der über andere triumphiert, sondern derjenige, der sein Ego und seine Leidenschaften beherrscht.” Derjenige, welcher ihn in die Praxis umsetzt wird sehr davon profitieren.

 

In der Tat, nach dem Richtspruch Gottes, steht die Erhöhung um Grade des Menschen in Bezug zu seinem Grad an Geduld.

 

 

Und die Geduld ist von drei (3) Sorten:

  1. Die Geduld, welche aufgebracht wird, um Sünden zu vermeiden. Und diese Art von Geduld ist die schwierigste.
  2. Die Geduld, welche aufgebracht wurde, um die Verpflichtungen zu verrichten.
  3. Die Geduld, um die Unannehmlichkeiten, die Schwierigkeiten und die Prüfungen dieses Lebens zu ertragen.

 

Also die Enthaltung irgend eine Sünde zu begehen, schliesst eine grosse Geduld ein, und sie ist die härteste Prüfung.

 

Gott sagt, was bedeutet: “Wer ein gutes Werk im Gewicht eines Staubpartikels verrichtet hat, wird es dann sehen. Und wer ein böses Werk im Gewicht eines Staubpartikels verrichtet wird es dann sehen.” Sure Az-zalzalah, Verse 7 & 8.

 

In diesen beiden Versen gibt es auf der einen Seite die Aufforderung ein bisschen oder viel Gutes zu tun, und auf der anderen Seite, die in Warnung vor der Tatsache ein bisschen oder viel Schlechtes zu tun. Und erinnere dich daran, lieber Bruder, dass das Lassen einer einzigen Ungehorsamkeit zu Gott weit besser ist im Islam, als tausend (1000) angeratene Taten (sunan).

 

Erinnere dich auch, dass Gott das Verbotene mit der Androhung von Strafe belegte, für denjenigen, der es tut, und Er hat eine Belohnung demjenigen versprochen, der es lässt.

 

Liebe Brüder im Islam! Es wurde überbracht, dass wenn ein Eimer voll Eiter (Ghislin) in diese Welt gebracht würde, er diese Welt verderben liesse. Das “Ghislin” ist die Wundausscheidung, die aus der verbrannten Haut der Leute der Hölle fliesst. Die Hölle, deren Feuerkraft, Gott mit folgender Beschreibung im Qur’an erwähnte: “Die Hölle zerbirst fast unter der Stärke ihres Feuers.” Sure al Mulk, Vers 8.

 

Auch der Prophet Muhammad (^alahj s-salam) sagte, sinngemäss: “Die Hölle hat sich bei Gott beschwert, in dem sie sagte “Oh Gott! Meine verschiedenen Feuer verbrauchen sich intensiv untereinander” so hat Gott der Hölle erlaubt, jedes Jahr zwei (2) Luftwehen entkommen zu lassen. Die heisseste Luftwehe des Sommers stammt vom Höllenfeuer, und die kälteste Luftwehe des Winters enstammt der eisigen Temperatur (Zambir) der Hölle.”

 

Also jedes Jahr, wenn die Hitze sehr stark wird und du denkst sie nicht ertragen zu können, was würdest du über die Hitze im Jenseits sagen?

 

Liebe Glaubensbrüder! Lasst uns in dieser irdischen Welt, vor dem Tage an welchem jede Reue unnütz ist, gut arbeiten. Ein Rechtsgelehrter hat gesagt, vom welchem wir verstehen: “Ich habe mich in der Hölle vorgestgellt und von ihrem Baum “Zaqum” essend. Ein Baum dessen Geschmack abscheulich ist, und kochendes Wasser trinkend, und mich dahin schleppend in Ketten. So sagte ich “Oh meine Seele! Was willst du?” Sie antwortete “In diese irdische Welt zurückkehren, vielleicht würde ich

 

 

 

 

gute Taten verrichten.” Ich habe ihr geantwortet“: Oh meine Seele! Du bist schon in der irdischen Welt die du erwünschst, verrichte also gute Taten!”

Gott sagt in der Sure At-tahrim, Vers 8, woraus wir verstehen: “Oh ihr Gläubigen! Bereut euch mit aufrichtiger Bereuung zu Gott. Möge euer Herr eure Übeltaten tilgen und euch in die Paradiesgärten eintreten lassen, unterhalb deren Flüsse fliessen (…).”

 

Liebe Brüder, die aufrichtige Reue ist die Tatsache mit jeglicher Sünde aufzuhören ohne auf sie zurückzukommen. Am Tage des Gerichts werden die Gesichter aufrichtiger Gläubiger strahlend und leuchtend sein, begründend auf der Tatsache, dass sie wissen, was sie an Belohnung und Glückseeligkeit erhalten werden.”

 

Und in keine Angst wird den aufrichtigen und frommen Gläubigen am Tage des Gerichts berühren, noch wird er von Sorge ergriffen werden, wenn die anderen fürchterliche Angst empfinden. Auch wird er am Tage des Gerichts nicht durch die Hitze der Sonne geplagt werden, weil diese viel stärker sein wird, als diese hier in der irdischen Welt.

 

Weder Hunger noch Durst, noch Schwierigkeiten werden ihn treffen. Im Gegenteil, er wird gestillt und gesättigt sein und vollkommen glücklich. Die Frommen werden gut gekleidet sein, in goldenen Sätteln auf Kamelstuten reitend, wie noch niemand Desgleichen sah. Sie werden ins Paradies eingehen und dort vorfinden, was Gott ihnen als Glückseeligkeit versprochen hat.

 

Liebe Glaubensbrüder! Habe die fromme Gottesfurcht und lasst euch nicht von dieser irdischen vergänglichen Welt täuschen, noch durch den Satan, der dich dazu einlädt Sünden zu begehen; denn Gott ist Derjenige, Der das vollkommene Sehen hat, Dem nichts entgeht.

 

So wende dich von dieser niederen Welt immer mehr ab, in dem du die Türe des Komforts und der Ablenkung schliesst, und drehe dich immer mehr der Tür des Jenseits zu, im Verzicht auf das Ausruhen, im Gehorsam zu Gott, im Lernen und der Lehre der Religion.

 

Und zum Schluss, schliesse die Tür der falschen Hoffnungen und öffne Jene, der Vorbereitung zum Tod.

 

Gewiss, wir alle gehören Gott und Ihm gebührt uns zu richten.

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Camping et cours de religion

Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

 

Ich beginne im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Erbarmers

 

Lob zu Gott, Herr der Welten, dass Gott unseren Herrn Muhammad ehre und um Grade erhöhe, und dass Er die Gemeinschaft des Propheten vor dem schütze,

was der Prophet für sie fürchtet.

 

Betreffend der Lüge

 

Meine Glaubensbrüder !

Lob zu Gott und dass die Ehre und die Erhöhung um Grade unserem Propheten Muhammad zuteil werde.

 

Lob zu Gott, dem Einzigen, Demjenigen, Welcher nichts nötig hat, Welcher nicht zeugte und Welcher nicht gezeugt wurde und Welcher keines Gleichen hat. Ich lobe Gott, den Erhabenen, und ich flehe Ihn an mich auf dem rechten Weg zu leiten;  ich ersuche Seine Vergebung und ich bereue mich zu Ihm. Ich ersuche Gott um Schutz gegen das Schlechte unserer Seelen und unserer Taten. Denjenigen, den Gott leitet, ist der Gut-Geleitete, und niemand kann denjenigen leiten, den Gott irreleitet.

 

Dass die vollständigste und vollkommenste Ehre und die Erhöhung in Graden unserem Herrn Muhammad zuteil werde صلى الله عليه وسلم, der Herr der Söhne ^Adnan’s, derjenige, den Gott durch Seine Gnade zu den Welten gesandt hat, als Führer und Ankünder der guten Nachricht, als Warner der Bestrafung; aufrufend zu der bei Gott angenommenen Religion. Der Prophet ist ein strahlendes Licht und ein erleuchtender Mond. Gott hat durch ihn die Gemeinschaft geleitet und die Dunkelheit verjagt.

 

Der Prophet hat die Botschaft überbracht. Er hat das erfüllt, was ihm anvertraut wurde, er hat seine Gemeinschaft beraten. Das Gott uns das Beste von dem gibt, was Er den Propheten gegeben hat. Ich bezeuge, dass es keinen anderen Gott ausser Allah gibt, Er allein hat keinen Partner. Er hat Seinen Verkünder mit der Lehre des rechten Weges und der Religion der Wahrheit gesandt. Ich bezeuge, dass Muhammad صلى الله عليه وسلم Sein Diener und Sein Verkünder ist. Dass Gott ihn ehre, sowie auch alle anderen von Ihm gesandten Verkünder. Diener von Gott, ich lege euch, wie auch mir, nahe Gottesfurcht zu beweisen für Allah al ^Alij al ^Adhim.

 

Gott sagt (was bedeutet): «Und derjenige, der nur das an Gutem macht, was einem Staubpartikel entspricht, wird es (am Tag des Gerichts) sehen; und derjenige, der nur das an Schlechtem macht, was einem Staubpartikel entspricht, wird es (am Tag des Gerichts) sehen.»

 

Meine Brüder im Islam! Gott, der Erhabene, sagt in Seinem geehrten Buch (was bedeutet): «Oh ihr, die geglaubt habt ! Beweist eure Frömmigkeit zu Gott und seid mit den Wahrheits-Sprechenden.»

 

Der Imam Muslim hat, in einem Hadith sahih, überbracht durch ^Abdullah Ibn Mas^ud, gesagt (sinngemäss): «Der Verkünder Gottes hat gesagt (was bedeutet): «Ich empfehle dir die Wahrheit; weil die Wahrheit zum Guten führt, und das Gute zum Paradies. Und der Untertane Gottes hört nicht auf seine Wahrheitstreue unter Beweis zu stellen und sich daran zu halten, bis er, nach dem Richtspruch Gottes, zu den Wahrheits-Sprechenden zählt. Und ich warne dich vor der Lüge, denn die Lüge führt zum Verfall, und diese führt zur Hölle, und der Betroffene hört nicht auf zu lügen und sich daran zu halten, bis er, nach dem Richtspruch Gottes, zu den Lügnern gehört.»

 

Meine Glaubensbrüder! Gott hat Seinen gläubigen Dienern alle guten Charaktereigenschaften aufgezeigt, welche zu besitzen angebracht sind, und Er hat das Schlechte verboten. So hat Gott uns auch Seinen geehrten Verkünder صلى الله عليه وسلم gesandt, damit er den Menschen das Gute lehre. Er rief zu den lobenswertesten Charaktereigenschaften auf. Der Prophet sagte (was bedeutet): «Ich wurde gesandt, um die nobelsten Benehmen zu unterrichten.»

 

Unter den Eigenschaften, die Gott uns zu besitzen befohlen hat, und welche uns der Verkünder Gottes bewusst nahegelegt hat, gibt es die Wahrheitstreue; und unter den hässlichen Eigenschaften, welche Gott verboten hat, gibt es das Lügen.

 

Und genau dies ist das heutige Thema: die Lüge.

 

Die Lüge ist etwas zu behaupten, was im Gegensatz zur Wahrheit steht. Der Verkünder Gottes صلى الله عليه وسلم hat strengstens vor der Lüge gewarnt, weil sie zum Verfall führt, das heisst, der Neigung zum Schlechten. Wenn die Lüge so oft wiederholt wird, dass sie zur Gewohnheit wird und das Lügen zur zweiten Natur geworden ist, wird es schwierig sein sich dieser zu entledigen. Diese Person wird also, nach dem Richtspruch Gottes, zu den Lügnern gezählt. Wir bitten Gott darum dass wir zu den Wahrheitstreuen gehören.

 

In mehreren Traditionen hat der Prophet صلى الله عليه وسلم vor der Lüge gewarnt, unter anderem in einer wo er das Schlechte des lügnerischen Charakters aufzeigt.

 

Unter den Lügen, meine Glaubensbrüder, gibt es jene, welche zu den grossen Sünden zählen, andere zu den kleinen Sünden und wieder andere stellen sogar einen Missglauben dar. Möge Gott, Der Erhabene uns davor bewahren!

Wenn die Lüge einem anderen Muslim nicht schadet ist es eine kleine Sünde, aber dass man daran keinen Gefallen findet; denn ein Berg besteht ja auch nur aus kleinen Steinen. Wenn sie aber einem Muslim schadet, ist es eine grosse Sünde.

 

Die Lüge über den Verkünder gehört zu den abscheulichsten. In der Tat hat er صلى الله عليه وسلم (sinngemäss) gesagt: «Derjenige, der bewusst über mich lügt, soll sich darauf vorbereiten, seinen Platz in der Hölle einzunehmen.»

 

Und wenn diese Lüge beinhaltet das Erlaubte zu verbieten, oder umgekehrt, so führt sie zum Austritt aus dem Islam.

 

Wie Gewisse, welche, um die Leute zum Lachen zu bringen, behaupten, dass Gott sagte (sinngemäss): «Wenn du einen Blinden siehst, lass ihn auf sein Gesicht fallen, du bist nicht grosszügiger als sein Herr.» Möge Gott unsere Zunge vor solchen abscheulichen Aussagen schützen.

 

Wisset, meine Brüder im Islam, dass die Lüge, ob im Spass oder im Ernst ausgesprochen, verboten ist. Die «weisse» Lüge gibt es also nicht, welche andere auch «Aprilscherz» nennen. Der Verkünder Gottes hat gesagt (sinngemäss): « Die Lüge ist weder im Spass noch im Ernst erlaubt.» Und er صلى الله عليه وسلم hat auch gesagt: «Al Waji demjenigen, der die Leute belügt; Al Wajl demjenigen, Al Wajl demjenigen.» Das heisst, dass er eine grosse Bestrafung  verdient.

 

Liebe Glaubensbrüder es ist daher auch richtig und notwendig, sich vor den sogenannten «Aprilscherzen» in Acht zu nehmen. Die Lüge, ob sie nun am Anfang oder am Ende des Monats April steht, ist verboten, genau wie in allen anderen Monaten. Gewisse Lügen bewirken eine Panik oder Terror, wie das Versterben einer geliebten Person zu verkünden, nur um zu lachen und einen emotionalen Schock zu bewirken.

 

Dass Gott uns davor schützt! Der Prophet صلى الله عليه وسلم hat gesagt (sinngemäss): «Jene, die den Leuten fürchterliche Angst einjagen, werden in die Hölle gehen.»

Hütet euch vor der Lüge, in welchem Moment sie auch gesagt wird, und warnt andere vor ihr. Gewiss, sie ist eine schlechte Gewohnheit, welche auf Boshaftigkeit und einen schlechten Charakter des Lügners schliessen lässt. Zeigt Frömmigkeit betreffend Gott, in dem ihr die Verpflichtungen erfüllt und euch vor dem Verbotenen bewahrt. Seid mit den Aufrichtigen.

 

Zum Schluss bitte ich Gott mir zu verzeihen, so wie auch euch. Amen.

 

Einleitung

Seit seiner Gründung wirkte der Islamische Rat Schweiz im Unterricht der Wissenschaft mit, in der Bereicherung der Kultur, am Aufbau von sozialen und humanitären Institutionen. Zu seinen Zielen gehört die Verbreitung des Wissens und die Ausbreitung der Erziehung. Er wurde also gegründet, um im Dienste der Gesellschaft zu stehen und um als Hüter über eine gesunde Entwicklung, frei von jeglichem Extremismus, zu wachen. Er kümmert sich nicht nur um die Versammlungen der Gemeinschaften verschiedenen Ursprungs, sondern auch um Treffen zu Gunsten der Schweizer Gesellschaft und dies auf folgenden Ebenen: sozialer, kultureller sowie religiöser.

Unsere Projekte wirken so effizient für einen sozialen Frieden, in dem er die Realität des Islam erklärt; dass er eine Religion der Zivilisation ist, der Wissenschaft, der Gnade und ein Schutz gegen die zerstörerischen Plagen.

 

Geschichte

Der Ursprung des IRS geht auf des Ende der 90er Jahre zurück, geboren aus der Initiative von verschiedenen Islamischen Zentren und Vereinigungen in der Schweiz. Alle haben den Selben sunnitischen Weg;  Asch’arit oder Maturidit im Glauben und sind so konform mit den vier grossen «traditionalistischen» Rechtsschulen: Schafi^it, Hanafit, Malikit und Hanbalit.

Zu den Zentren zählen unter anderem: das Islamische Zentrum Lausanne 1979,  das Islamische Zentrum Zürich 1992, das Islamisch-Sunnitische Kulturzentrum Genf 1996, die Vereinigung der Schweizer Musliminnen 1990 und der Islamische Frauenverein 1999.

Seit seiner Gründung hat sich der Rat schnell und konsequent auf sein initiales Ziel hin entwickelt: die Verbreitung des Wissens und die Ausbreitung einer Erziehung von Qualität, sowie auch die Weitergabe der erworbenen Kenntnisse.

 

Projekt

Das Ziel des IRS ist Projekte zur Abdeckung der Bedürfnisse der Gemeinschaften zu realisieren. Dies in den Bereichen der Erziehung, Kultur, Kunst, Sport  und Sozialem.

Diese Aktivitäten werden durch folgendes erweitert:

-          Religionsunterricht in den Schulen der Vereinigungen

-          Öffnung der Gebetsräume und der Islamischen Zentren

-          Formation von Imamen auf der Basis der Schweizer Begebenheiten

-          Herausgabe von Büchern und Magazinen

-          Veröffentlichung von religiösen Texten und Richtsprüchen der gemässigten Gelehrten

-          Hilfeleistung der islamischen Gemeinschaften in ihrer Integration und Interessenverteidigung

-          Organisation von Konferenzen für die Verbreitung des Wissens

-          Hilfeleistung für die Vereinsmitglieder in administrativen, organisatorischen und finanziellen Fragen

 

Wohltätigkeit

 

-          Erstens auf sozialer Ebene: Er ist vor allem auf die Erziehung der Jungend fokussiert, da diese oft auf der Suche oder orientierungslos sind. Das Bestreben ist es ihre Integration in die Gesellschaft zu erleichtern und zu fördern. Dies beispielsweise durch Unterstützung in schulischen Bereichen oder bei der Suche von Lehr- oder Arbeitsstellen. Diese Hilfen werden von freiwilligen Helfern geleistet.

Der IRS unterstützt unter anderem Opfer  von  Vereinsamung und des Alters. In jedem Zentrum können sie von einer moralischen Unterstützung profitieren, Gehör finden und auf einen herzlichen und freundlichen Empfang zählen. Der IRS leistet den Muslimen auch in schwierigen Situationen Hilfstellung. Die Ausbreitung dieses Bereichs erfordert jedoch immer mehr Mittel.

-          Zweitens auf religiöser Ebene: Der IRS ist bestrebt eine breitfächrige Menge an Lektionen zu offerieren, Konferenzen, Versammlungen und Symposien zu veranstalten, um durch die Verbreitung des Wissens die Ignoranz im Keim zu ersticken.

Diese Projekte sind zum einen Teil für Muslime jeglicher Herkunft bestimmt, aber stehen auch all denen offen, die den Wunsch haben den Islam zu entdecken.

Wir sind weit davon entfernt die Nicht-Muslime auszuschliessen. Der Islamische Rat Schweiz lädt sie ein um den sunnitischen Islam, welcher am meisten in der Welt verbreitet ist, besser kennen zu lernen. Durch seinen klaren und moderaten Weg, weitab von Extremismus oder Integrismus, wird er erklärt sowie seine Auswirkung auf das Zivilleben.

 

Zusammenfassend kann man das Tätigkeitsfeld des Islamischen Rats Schweiz mit drei Worten umschreiben : Hingabe, Bürgersinn, Ausdauer.